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		<title>Glauben aus gutem Grund. Pressemitteilungen der Evangelischen Kirche von Westfalen</title>
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		<description>Hier finden Sie die Pressemitteilungen der Evangelischen Kirche von Westfalen</description>
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			<title>Glauben aus gutem Grund. Pressemitteilungen der Evangelischen Kirche von Westfalen</title>
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			<description>Hier finden Sie die Pressemitteilungen der Evangelischen Kirche von Westfalen</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 14:51:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Haus Villigst: Weiterer Abschnitt modernisiert</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/haus-villigst-weiterer-abschnitt-modernisiert.html</link>
			<description>Funktionale Verbesserung, neue Gestaltung, energetische Sanierung</description>
			<content:encoded><![CDATA[SCHWERTE/WESTFALEN - Ein weiterer Abschnitt der Sanierung und Modernisierung von Haus Villigst ist abgeschlossen: Er umfasst hauptsächlich das Gebäude des Pädagogischen Instituts und seine Umgebung. Dieser Teil von Haus Villigst wurde nicht nur energetisch saniert, sondern in großen Teilen auch neu gestaltet. Am Freitag (3.2.) hat Präses Alfred Buß gemeinsam mit der Kirchenleitung den erneuerten Bereich seiner Bestimmung übergeben.
Im ersten Bauabschnitt (2005-2007) wurden unter anderem ein neuer Eingangsbereich geschaffen und die Kapelle erbaut. Von Anfang an sah die Planung auch an den weiteren Gebäuden Maßnahmen zur Substanzerhaltung, zur funktionalen Verbesserung und zur Neugestaltung vor. „Der im ersten Bauabschnitt erreichte zukunftsfähige Standard wird schrittweise auch bei den weiteren Gebäuden realisiert“, erklärt Landeskirchenbaudirektor Reinhard Miermeister.
Am deutlichsten ins Auge fällt der neue Eingangsbereich zwischen dem Gebäude des Pädagogischen Instituts und dem angrenzenden Haus des Frauenreferats, das zum Institut für Kirche und Gesellschaft gehört. Er ist barrierefrei angelegt; ein Aufzug sorgt für behindertengerechte Zugänge. Die Glasfassade, die zum zentralen Eingangsbereich des ersten Bauabschnitts passt, schafft vielfältige Sichtbezüge zu Park und Ruhr sowie zum historischen Hauptgebäude. Funktional verbessert und auf den neusten medientechnischen Stand gebracht wurden auch der große Saal im ersten Stock und die jetzt zusammengeführte Mediothek und Bibliothek. So entstanden neue Veranstaltungs- und Präsentationsmöglichkeiten.
Wärmegedämmt wurden Dach, Fassaden und Fenster, so dass nun deutlich Heizenergie eingespart werden kann. Auch die Haustechnik, der Brandschutz und die Grundleitungen erfuhren eine Modernisierung und Sanierung.
Die Baukosten von 2,5 Millionen Euro werden nach derzeitigem Stand eingehalten. Sie werden aus Rücklagen und durch eine Darlehnsaufnahme gedeckt.
Über die Planungen zum nächsten Bauabschnitt wird im Frühjahr 2012 beraten und entschieden.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lernen und Freunde treffen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/lernen-und-freunde-treffen.html</link>
			<description>Westfälische Landeskirche: Innovationspreis Konfirmandenarbeit 2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[SCHWERTE-VILLIGST/WESTFALEN - 24.000 westfälische Konfirmandinnen und Konfirmanden sind aufgerufen, sich am Innovationspreis Konfirmandenarbeit zu beteiligen. Gefragt sind in diesem Jahr Beiträge zum Thema Freundschaft.
Die Beiträge sind bis zum 1. Juli 2012 beim Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen einzureichen. Die Arbeiten sollen das Projekt dokumentieren. Dazu gehören neben einer schriftlichen Darstellung möglichst auch Fotos oder ein Video. Der bereits zum dritten Mal ausgeschriebene Preis ist insgesamt mit 1.000 Euro dotiert.
„Ich mag Konfi, weil man etwas über Gott lernt und seine Freunde trifft“ – diese Aussage einer 14-jährigen Konfirmandin steht beispielhaft für ein wichtiges Ergebnis der bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit aus dem Jahr 2008: Freundschaft ist für Konfirmandinnen und Konfirmanden das Thema, das sie am meisten beschäftigt. Etwas lernen und Freunde treffen – für Jugendliche gehört das zusammen. „In der Gruppe etwas erleben, Spaß haben, vertrauensvoll, freundschaftlich miteinander umgehen, ist nicht nur schmückendes Beiwerk der Konfirmandenzeit“, erklärt Thomas Böhme-Lischewski, der im Pädagogischen Institut für die Konfirmandenarbeit verantwortlich ist.
Gesucht werden Projekte, die gemeinsam mit Konfirmandinnen und Konfirmanden geplant und durchgeführt werden. Dabei kann es um Fragen gehen wie: Was bedeutet uns Freundschaft? Wer ist meine beste Freundin, wer ist mein bester Freund? Ist Freundschaft für Mädchen das gleiche wie für Jungen? Gibt es Freundschaft auf Facebook? Wem kann ich vertrauen und warum? Was wäre das Gegenteil von Freundschaft? Was lässt sich in der Bibel zu Freundschaft, zu Vertrauen, zum Dazugehören oder Nichtdazugehören, auch zu Verrat und Feindschaft finden?
Weitere Infos:
 Fachbereich Konfirmandenarbeit<br />Telefon 02304 755-262<br />E-Mail unter <link ku@pi-villigst.de>ku@pi-villigst.de</link>&nbsp; ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Evangelische Kirchen in NRW: Am Sonntag wird gewählt</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/evangelische-kirchen-in-nrw-am-sonntag-wird-gewaehlt.html</link>
			<description>Es geht um die Gemeindeleitungen für die nächsten vier Jahre</description>
			<content:encoded><![CDATA[WESTFALEN - Am Sonntag, 5. Februar sind fast 500.000 evangelische Christen in der Evangelischen Kirche von Westfalen zur Wahl aufgerufen. Bei der Kirchenwahl werden die Leitungsgremien (Presbyterien) der 522 Gemeinden für die nächsten vier Jahre gewählt. Kirchenwahl ist am 5. Februar in den drei evangelischen Kirchen Nordrhein-Westfalens, also auch im Rheinland und in Lippe.
In Westfalen findet eine Wahlhandlung in 127 Gemeinden statt: Dort stellen sich mehr Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl als Plätze im Presbyterium zu besetzen sind. In den anderen Gemeinden haben sich jeweils so viele Kandidaten gefunden wie es der Zahl der Sitze entspricht. Sie gelten damit als gewählt.
Am 5. Februar wird es in Westfalen weniger Wahlhandlungen geben als vor vier Jahren. Dazu Oberkirchenrat Dr. Arne Kupke: „Es ist beunruhigend, dass in diesem Jahr deutlich weniger Wahlhandlungen in den Kirchengemeinden stattfinden. Eine mögliche Ursache: Oft lassen sich nur schwer Menschen gewinnen, die sich ehrenamtlich in Leitungsfragen engagieren wollen. Doch abgesehen davon ist es sicher auch eine Frage des Bewusstseins: Wo gewählt wird, kann dies einen Abschied von alten Gewohnheiten und eingefahrenen Gleisen bedeuten – das Ergebnis ist offen. Wir werden diese Wahl sorgfältig analysieren, um Genaueres über die Hintergründe zu erfahren.“
Eine tatsächliche Wahl haben 467.121 Gemeindemitglieder; das entspricht 21,78 Prozent (2008: 35,11 Prozent). Bei der Kirchenwahl 2008 kam es in 228 von 556 Gemeinden zu Wahlhandlungen. Wenn sich so viele Kandidatinnen und Kandidaten finden wie Plätze in der Gemeindeleitung (Presbyterium) zu besetzen sind, gelten sie als gewählt.
Das Presbyterium hat laut Kirchenordnung dafür Sorge zu tragen, dass die biblische Botschaft von Gottes Liebe weitergegeben wird und dass Taufe und Abendmahl in guter Weise geschehen. Die Wahl des Pfarrers oder der Pfarrerin ist eine wichtige Aufgabe des Presbyteriums. Es ist außerdem für die Konzeption verantwortlich, die nach dem Willen der Synode jede Gemeinde für sich erarbeitet. Darin werden ihr Profil, ihre Schwerpunkte und Ziele beschrieben. Aber das Presbyterium hat auch ganz handfeste Aufgaben wie Finanzen und Immobilien der Gemeinde. Es ist außerdem Anstellungsträger von Sekretärin, Küster, Kantor, vertritt die Gemeinde also auch im rechtlichen Sinne.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Werkstatt Bibel, Hauskreisarbeit und Glaubenskurse</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/werkstatt-bibel-hauskreisarbeit-und-glaubenskurse.html</link>
			<description>Stephan Zeipelt übernimmt Geschäftsführung der von Cansteinschen Bibelanstalt</description>
			<content:encoded><![CDATA[DORTMUND/WESTFALEN - Pfarrer Stephan Zeipelt wird zum 1. Mai 2012 neuer Geschäftsführer der von Cansteinschen Bibelanstalt in Westfalen e.V. Das hat das Landeskirchenamt jetzt beschlossen. Der 39-jährige Theologe wird damit Nachfolger von Pfarrer Hartmut Griewatz (64), der im Frühjahr in Ruhestand geht.
Als Pfarrer im Amt für missionarische Dienste (AmD) der Evangelischen Kirche von Westfalen (EkvW) wird Stephan Zeipelt künftig auch die Geschäftsführung der „Werkstatt Bibel“ sowie die Koordination und Vernetzung der Hauskreisarbeit in der westfälischen Landeskirche übernehmen. Zu seinen Aufgabenbereichen gehört neben der Durchführung bibelpädagogischer und bibelmissionarischer Arbeit unter anderem auch die Mitarbeit bei Glaubenskursen, Tagungen und Großveranstaltungen des AmD.
Stephan Zeipelt (Jahrgang 1972) ist in Lüdenscheid aufgewachsen. Er studierte Evangelische Theologie in Wuppertal und Bochum. Nach seinem Vikariat in Dortmund (2002-2004) wurde Zeipelt als Pfarrer im Probedienst zunächst Projektbegleiter des landeskirchlichen Projekts „Kirche fragt nach“ (2005-2007). Seit 2006 ist er bereits als Pfarrer im Entsendungsdienst im Amt für missionarische Dienst für die Bereiche Werkstatt Bibel, Hauskreisarbeit und andere Aufgaben (Glaubenskurse, Großveranstaltungen) zuständig. Stephan Zeipelt lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Dortmund.
<h3>von Cansteinsche Bibelanstalt in Westfalen e.V.</h3>
Die von Cansteinsche Bibelanstalt in Westfalen geht in ihren Ursprüngen auf die älteste Bibelanstalt der Welt zurück, die 1710 in Halle/Saale gegründet wurde. Das Ziel des vor 345 Jahren geborenen Carl Hildebrand Freiherr von Canstein bei der Herausgabe seiner ersten Bibel war: „Preiswerte und gute Bibeln für alle“. Tatsächlich wurden die Bibeln zu einem für damalige Maßstäbe unglaublich geringen Preis verkauft. Neben der Verbreitung des „Buches der Bücher“ möchte die von Cansteinsche Bibelanstalt in Westfalen heute vor allem Menschen zum Lesen der Bibel ermutigen und bietet Zugänge und Verstehenshilfen an. Im Amt für missionarische Dienste hat die Bibelanstalt ihre Geschäftsstelle. Präsident ist der Theologe Professor Dr. Andreas Lindemann, Bielefeld-Bethel.
<h3>Werkstatt Bibel</h3>
„Werden hier vielleicht alte Bibeln repariert?“ So oder ähnlich reagieren manche, die die Werkstatt Bibel besuchen – noch unsicher, was sie erwartet. In der Tat: Es gibt auch alte Bibeln zu sehen, aber ein Hauptaspekt ist, den Besuchergruppen die Lebensrelevanz und Aktualität der Bibel vorzustellen. Die Ausstellung „Vom Papyrus zur CD-ROM – wie die Bibel zu uns kam“ informiert darüber, wie die Bibel in drei Jahrtausenden unzählige Male abgeschrieben, gedruckt und gespeichert wurde und wird. Die Besucherinnen und Besucher können selbst zur Bibel greifen und aktiv werden. Mit Herzen, Mund und Händen kann man entdecken, wie lebendig die Texte der Bibel sind. Dass Bibelarbeit mehr ist als Arbeit – das haben schon viele erlebt: Schüler, Konfirmandinnen und&nbsp; auch unterschiedliche Gruppen von Erwachsenen. Zu finden ist die „Werkstatt Bibel“ ebenfalls im Amt für missionarische Dienste (AmD) in Dortmund. Für Gruppen bis 25 Personen wird sie nach Voranmeldung jederzeit geöffnet. Dabei wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, ein auf die jeweilige Gruppe abgestimmtes Programm anzubieten.
 <link http://www.werkstatt-bibel.de/ _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weitere Infos:</link>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Staat ist neutral – was heißt das?</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/der-staat-ist-neutral-was-heisst-das.html</link>
			<description>Westfälische Landeskirche: Christentum, Islam und Atheismus im Dialog</description>
			<content:encoded><![CDATA[Westfalen/Dortmund. Der Staat ist weltanschaulich neutral – gerade deshalb gehören die Religionen zu den gesellschaftlichen Kräften, die das Zusammenleben im Staat mitgestalten. Diese Überzeugung hat Kirchenrat Rolf Krebs am Montag (23.1.) bei einem Studientag in Dortmund vertreten. Auf Einladung der Evangelischen Kirche von Westfalen diskutierte er als evangelischer Theologe mit Gabriele Boos-Niazy vom Aktionsbündnis muslimischer Frauen in Deutschland und mit Dr. Michael Schmidt-Salomon von der religionskritischen Giordano-Bruno-Stiftung.
„Wer denkt, Religion sei Privatsache, irrt gewaltig“, unterstrich Krebs: „Die Botschaft Jesu ist eminent öffentlich und damit auch gesellschaftspolitisch von Bedeutung.“ Als Beauftragter der evangelischen Kirchen in NRW bei Landtag und Landesregierung nannte er dafür ein aktuelles Beispiel: Vor kurzem haben die Kirchen in der Diskussion um das Ladenöffnungsgesetz den Sonntagsschutz gegen die unterschiedlichsten kommerziellen Interessen verteidigt. Krebs: „Die Kirchen haben eine Botschaft, die Zeichen setzt gegen die alleinige Ausrichtung des Menschen auf Dienstleistung, Produktion und Kapital.“ Entschieden widersprach Krebs der Aussage, die Kirchen würden vom Staat bevorzugt. Er machte deutlich, dass die Kirchen stellvertretend soziale Aufgaben erfüllen, zu denen der Sozialstaat verpflichtet ist: „Dort, wo öffentliche Mittel an die Kirchen fließen, geschieht das wegen ihrer Dienste in der Gesellschaft.“
Auch die Muslimin Gabriele Boos-Niazy hob hervor, dass eine Gesellschaft vom Engagement ihrer – religiösen wie nichtreligiösen – Bürger lebt. Auch sie bekannte sich zum weltanschaulich neutralen Staat, der offen für alle Religionen ist und keine privilegiert, sofern sie sich „nach Recht und Gesetz“ verhalten. Nach dem Islam trage der Mensch Verantwortung für die Schöpfung – der Glaube äußere sich konkret: „Gott blickt auf eure Herzen und auf eure Taten“, zitierte sie eine islamische Schrift. Dabei gehe es immer um Gemeinschaft und Gerechtigkeit. Zwang und Gewalt lehnte sie entschieden ab. So hält sie etwa die in manchen Ländern praktizierte Todesstrafe für Muslime, die ihrem Glauben absagen, für „islamrechtlich nicht begründet“.
Für die Grundprinzipien des liberalen Rechtsstaates trat auch Michael Schmidt-Salomon ein. So lange der Glaube das Bekenntnis zu diesem Rechtsstaat enthalte, habe er nichts gegen religiös begründete Einmischung. Aber „die Werte, die unser Zusammenleben ordnen“, seien von keiner „höheren Instanz“ vorgegeben. Diese Werte müssten vielmehr in der Gesellschaft ausgehandelt werden. Nach seiner Aussage sollten in der öffentlichen politischen Diskussion „weltliche Standards“ gelten. Darunter versteht er „die humanistische Orientierung an den Selbstbestimmungsrechten des Menschen und die aufklärerische Orientierung an den Idealen der intellektuellen Redlichkeit“. Religionen stehen für ihn im Widerspruch zu diesen Idealen. Dem setzte Rolf Krebs das Prinzip entgegen: „Der freiheitliche säkularisierte Rechtsstaat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“, das der frühere Bundesverfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde formuliert hat.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Powered by heaven“ erhält UNESCO-Auszeichnung</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/powered-by-heaven-erhaelt-unesco-auszeichnung.html</link>
			<description>Jugendkampagne will Klima- und Umweltschutz voranbringen</description>
			<content:encoded><![CDATA[BIELEFELD/WUPPERTAL - Die Jugendklimakampagne „powered by heaven“ bekommt deutschlandweite Anerkennung: Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Kampagne als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln zu vermitteln. Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) haben die Kampagne „Mission: Klima retten! powered by heaven“ im vergangenen Sommer ins Leben gerufen.
„Mission: Klima retten! powered by heaven“ unterstützt und motiviert Jugendliche, sich für Klima- und Umweltschutz einzusetzen – im persönlichen Umfeld, in der Kirchengemeinde, in der Kommune und in der Gesellschaft. Die Aktion greift Ideen, Projekte, Wünsche und Zukunftsvorstellungen von Jugendlichen auf und hilft ihnen, sie umzusetzen: vom Verzicht aufs Auto über Kleidertausch-Partys oder die Einschränkung des Fleischkonsums bis hin zum Bau von Solaranlagen auf den Dächern von Kirchengebäuden. Auch international zieht „powered by heaven“ Kreise: Für Ende 2012 ist ein internationaler Klimaaktionstag geplant, bei dem Jugendgruppen in Westfalen, Afrika und Asien mitmachen.
Die Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wird am 27. Februar in Bonn übergeben. „powered by heaven zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, „weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland.
„Mission: Klima retten! powered by heaven“ ist eine Kampagne vom Institut für Kirche und Gesellschaft, dem Amt für Jugendarbeit und dem Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie der Vereinten Evangelischen Mission, Wuppertal.
Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter <link http://www.poweredbyheaven.de>www.poweredbyheaven.de</link>, mehr zu den Projekten der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ unter <link http://www.bne-portal.de/dekade-projekte>www.bne-portal.de/dekade-projekte</link>. Das Projekt wird gefördert vom Evangelischen Entwicklungsdienst und der Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes NRW.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 11:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wechsel in der Agentur für Personalberatung</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/wechsel-in-der-agentur-fuer-personalberatung.html</link>
			<description>Westfälische Landeskirche: Michael Westerhoff wird Nachfolger von Dirk Purz</description>
			<content:encoded><![CDATA[WESTFALEN - Pfarrer Michael Westerhoff (49) wird neuer Leiter der Agentur für Personalberatung und -entwicklung der Evangelischen Kirche von Westfalen. In diese Aufgabe, die er voraussichtlich am 1. März antritt, wurde er jetzt vom Landeskirchenamt in Bielefeld berufen.
Pfarrer Westerhoff leitet seit vier Jahren den Fachbereich „Bildung und Begegnung“ der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund. Er wird Nachfolger von Dirk Purz, der im Pädagogischen Institut der westfälischen Landeskirche neue Aufgaben übernommen hat.
Die seit 2008 bestehende Agentur in Schwerte-Villigst ist dem Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung der EKvW angegliedert. Das Angebot ergänzt die bestehenden Beratungsmöglichkeiten wie Supervision oder Pastoralkolleg in der Landeskirche. In der Personalberatung können Pfarrerinnen und Pfarrer Fragen ihres Arbeitsalltags, ihrer beruflichen Weiterentwicklung oder neuer Schwerpunkte besprechen. Mitarbeiter, deren berufliche Situation sich verändert hat oder vor einem Wandel steht, finden in der Agentur systematische Unterstützung. Manche Pfarrerinnen und Pfarrer erwägen, von der Kirche in ein anderes Berufsfeld zu wechseln. Die Agentur zeigt ihnen Wege und Möglichkeiten. 
Michael Westerhoff, 1962 in Castrop-Rauxel geboren, studierte Theologie in Bochum, Bonn und Münster. Als Vikar lernte er praktische Gemeindearbeit in Dortmund, wo er auch in der Erwachsenenbildung arbeitete. In Hamm und später in Dortmund-Löttringhausen war er als Gemeindepfarrer tätig. Er engagierte sich darüber hinaus auf zahlreichen weiteren Gebieten, vor allem in Planung und Entwicklung. So war er viele Jahre Vorsitzender des Ausschusses „Struktur und Planung“ der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund. Er ist systemischer Berater, arbeitet innerhalb der Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung der EKvW und gehört der Ausbildungskommission der Gemeindeberatung an.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Geld ist Lebens-Mittel, nicht Lebens-Mitte“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/geld-ist-lebens-mittel-nicht-lebens-mitte.html</link>
			<description>Präses Alfred Buß warnt vor Herrschaft des Finanzkapitals</description>
			<content:encoded><![CDATA[BIELEFELD/WESTFALEN - Der westfälische Präses Alfred Buß hat davor gewarnt, dass Wirtschaft und Finanzverkehr zum Selbstzweck werden. „Alles Wirtschaften steht im Dienst des Lebens“, sagte der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen am Freitag (20.12.) bei einer Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen in Bielefeld.
Geld werde zum Mammon, zum Götzen, wenn es nicht mehr zur Lebenssicherung dient, „nicht mehr Lebens-Mittel ist, sondern zur Lebens-Mitte wird, zum ersten und letzten Gedanken, zum ausschlaggebenden Argument.“ Das global fließende Finanzkapital sei allzu oft von den realen Werten völlig abgetrennt. Blitzschnelle Entscheidungen an den Börsen würden ohne Kenntnis der dahinter stehenden Produkte getroffen und erst Recht ohne Kenntnis der Menschen, die davon betroffen sind.
„Im Crash stellte sich dann heraus: Viele Finanzprodukte waren auch für erfahrene Anleger und Banker undurchschaubar. Doch die Aussicht auf hohe Rendite stachelte die Gier in den Herzen an und vernebelte sonst kühlen Rechnern die Sinne.“ Dann habe sich gezeigt, dass hinter den Aktien überhaupt keine tatsächlichen Werte vorhanden waren. Buß: „So wurde Geld verbrannt, wurde es selbst in unserer hochtechnisierten und rationalen Welt zum Fraß der Motten.“
Zwar funktioniere kein Wirtschaftssystem und auch kein kirchlicher Haushalt ohne flexiblen Geldfluss. Doch Spekulationen dürfen nach Überzeugung des Theologen nicht über das Leben herrschen. So gehöre der Handel mit Nahrungsmitteln nicht an die Börse: „Im Markt tummeln sich immer mehr, die gar nicht an einer wirklichen Getreidelieferung interessiert sind, nur an der Gewinnmitnahme.“ Auch der verstärkte Anbau von Energiepflanzen in tropischen Ländern gehe zu Lasten der Armen: „Es geht um Teller oder Tank, um Nahrung oder Sprit, um nacktes Überleben in den armen oder Bequemlichkeit in den reichen Ländern.“]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auftrag der Religionen in einer pluralen Gesellschaft</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/auftrag-der-religionen-in-einer-pluralen-gesellschaft.html</link>
			<description>Westfälische Landeskirche: Christentum, Islam und Atheismus im Dialog</description>
			<content:encoded><![CDATA[WESTFALEN/DORTMUND - Religion ist Privatsache, sagen manche. Die Freiheit des religiösen Bekenntnisses ist unverletzlich, sagt das Grundgesetz. Ein Widerspruch? Der Auftrag der Religionen in einer pluralen Gesellschaft ist Thema eines Studientages, zu dem die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) einlädt. Zu Wort kommen eine Muslimin, ein Christ und ein Atheist.
Der Studientag am Montag, 23. Januar, im Haus Landeskirchlicher Dienste, Olpe 35, 44135 Dortmund, dauert von 10 Uhr bis 16.30 Uhr. Anmeldungen sind noch möglich unter Telefon 0231/5409-60 oder E-Mail: <link info@amd-westfalen.de>info@amd-westfalen.de.</link>
Kreuze in Amtsgerichten, kopftuchtragende Lehrerinnen, Gesetze, die den Rummel am Karfreitag verbieten – all das ist nicht unumstritten. Der Studientag befasst sich mit Fragen nach Position, Bedeutung und Öffentlichkeit von Religionen in unserer Gesellschaft. Als Vertreterin des Islam wird die Sozialwissenschaftlerin Gabriele Boos-Niazy mitwirken, die sich im Aktionsbündnis muslimischer Frauen in Deutschland engagiert. Kirchenrat Rolf Krebs vertritt als Leiter des Evangelischen Büros in Düsseldorf die drei evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen bei Landtag und Landesregierung. Dr. Michael Schmidt-Salomon ist Mitbegründer und Vorstandssprecher der religionskritischen Giordano-Bruno-Stiftung und versteht sich als „evolutionärer Humanist“.
„Eingeladen sind alle, denen die Frage nach einem gedeihlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft und der Zukunft der Religionen am Herzen liegt“, erklärt Pfarrerin Antje Rösener, theologische Studienleiterin des Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes Westfalen und Lippe. Beteiligt sind außerdem das Amt für missionarische Dienste, das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung sowie das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen.
<ul><li><link http://amd-westfalen.de/index.php?id=65&tx_seminars_pi1[showUid]=93 _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weitere Infos</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 11:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berufswunsch Pfarrerin oder Pfarrer</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/berufswunsch-pfarrerin-oder-pfarrer-1.html</link>
			<description>Informationsveranstaltung der westfälischen Landeskirche</description>
			<content:encoded><![CDATA[BIELEFELD/WESTFALEN - Die Evangelische Kirche von Westfalen bietet Abiturientinnen und Abiturienten, die sich für den Pfarrberuf interessieren, eine zweitägige kostenlose Informationstagung an. Von Donnerstag, 26. Januar (ab 10 Uhr) bis Freitag, 27. Januar 2012 (13 Uhr), stellen Referenten das Studium der Evangelischen Theologie und die Ausbildungsphasen vor. Auch persönliche Beratungen sind vorgesehen.
Anmeldung und Information im Landeskirchenamt bei Antje Stenzel, Telefon 0521 594-238, E-Mail: <link antje.stenzel@lka.ekvw.de>antje.stenzel@lka.ekvw.de</link>.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 16:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gottesklang: 2012 wird das Jahr der Kirchenmusik</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/gottesklang-2012-wird-das-jahr-der-kirchenmusik.html</link>
			<description>Annette Kurschus: Kirchenmusiker sind eine unverzichtbare Berufsgruppe</description>
			<content:encoded><![CDATA[BIELEFELD/WESTFALEN - Ganz im Zeichen der Musik steht das Jahr 2012 in der evangelischen Kirche: „Gottesklang“ heißt das Leitmotiv, unter dem auch in Westfalen auf allen Ebenen zahlreiche große und kleine kirchenmusikalische Ereignisse stattfinden werden. „Die Musik in der Kirche dient der Verbreitung des Evangeliums ebenso wie das gesprochene Wort“, unterstrich Annette Kurschus, künftige Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, am Donnerstag (5.1.) in Bielefeld.
„Singen und Sagen stehen gleichberechtigt im Einklang miteinander – mehr noch: Das Sagen kommt ohne das Singen nicht aus“, sagte Kurschus, die im März als Nachfolgerin von Alfred Buß das Amt der leitenden Theologin übernimmt.
<h3>Kernige Texte, zündende Melodien</h3>
Das Jahr der Kirchenmusik ist eine Station auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017. 500 Jahre davor hat Martin Luther in Wittenberg seine Thesen veröffentlicht, die eine gewaltige Bewegung auslösten, aus der die evangelische Kirche hervorging. „Die Reformation war von Anfang an eine Singbewegung“, erklärte Annette Kurschus: „Zum ersten Mal in der Kirchengeschichte durfte nicht nur der Klerus, sondern auch das Volk in der Kirche singen – und zwar auf deutsch, Lieder mit kernigen Texten und zündenden Melodien.
Das war revolutionär.“ Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sind nach Überzeugung der designierten Präses „eine unverzichtbare Berufsgruppe in unserer Kirche“. Außer den hochqualifizierten Profis brauche man auch Neben- und Ehrenamtliche, die von den Hauptamtlichen angeleitet werden. „Sie alle konzertieren miteinander – zum Lob Gottes und zur Freude der Menschen.“
<h3>Vielfalt zeugt von musikalischer Vitalität</h3>
Pop-Kantor Matthias Nagel verwies auf die enorme stilistische Vielfalt evangelischer Kirchenmusik: „Ob Bachmotette oder Rockkonzert, afrikanische Trommeln oder barocke Streichinstrumente, Gregorianik oder ‚Danke für diesen guten Morgen’ – solche Vielfalt zeugt von einer großen musikalischen Vitalität. Maßstab ist immer die Qualität – in jedem Stil. Die Erscheinungsformen der Musik in unserer Kirche sind also nicht gleichartig, aber gleichwertig. Und manchmal kommen sie in einen spannenden Dialog miteinander.“
<h3>Das Spektakuläre und das Schlichte</h3>
Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Hirtzbruch betonte, dass neben den großen kirchenmusikalischen Highlights auch die bescheidenen Ereignisse vorkommen müssten: „Beides hat seine Berechtigung: das Spektakuläre und das Schlichte. Und natürlich die zahlreichen Möglichkeiten irgendwo dazwischen.“
<h3>Elementarer Bestandteil von Kultur</h3>
„Musik ist ein elementarer Bestandteil von Kultur“, sagte Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow: „Dazu leisten wir als Kirche in unserer Gesellschaft einen gewichtigen Beitrag.“ Als Beispiele nannte er die Aktion „366 + 1“: Durch die 366 Tage des Schaltjahres 2012 zieht sich ein im Domino-Prinzip verbundenes Band von Konzerten und Gottesdiensten durch ganz Deutschland, in Westfalen vom 8. April (Meschede) bis 28. April (Bielefeld). Weitere Beispiele seien der EKD-weite Gospelkirchentag vom 1. bis 3. Juni in Dortmund; die Nacht der offenen Kirchen von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag (27./28. Mai), diesmal mit musikalischem Schwerpunkt, der westfälische Kindergottesdiensttag am 3. Juni in Unna und der Tag der westfälischen Kirchenmusik am 30. September in Soest.
Diese und viele andere Veranstaltungen zeigten auch: „Kirchenmusik macht Freude“, sagte von Bülow, der als Dezernent der Landeskirche verantwortlich für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik ist.
<ul><li><link 1081 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Fotostrecke von der Pressekonferenz</link> (10 Bilder)</li><li>Orgel und Keyboard: <link 1081#3390 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">drei musikalische Kostproben </link></li><li>Weitere Infos: <link http://www.gottesklang.de>www.gottesklang.de</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zum Sommercamp nach Ohio</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/zum-sommercamp-nach-ohio.html</link>
			<description>Westfälische Landeskirche bietet drei Plätze für junge Betreuer an</description>
			<content:encoded><![CDATA[BIELEFELD/WESTFALEN - Drei junge Leute aus dem Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen haben im Sommer 2012 wieder die Gelegenheit, zehn Wochen lang in Ferienlagern der United Church of Christ (UCC) in Ohio/USA mitzuarbeiten. Das Angebot richtet sich an ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende der Theologie oder Religions- bzw. Gemeindepädagogik im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, die bereit sind, vom 8. Juni bis 3. August 2012 in einem Sommercamp zu arbeiten. Die UCC ist mit der westfälischen Landeskirche partnerschaftlich verbunden.
Im Pilgrim Hills Conference Center in Brinkhaven und im Templed Hills Conference Center in Belleville finden in den Sommerferien jeweils einwöchige Familien-, Kinder- und Jugendfreizeiten mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt. Zu den Aufgaben der Mitarbeitenden gehören neben der Rund-um-die-Uhr-Betreuung der teilnehmenden Gruppen auch andere Tätigkeiten (wie Streichen, Putzen oder Rasenmähen). Beide Ferienlager liegen in einem Waldgebiet und sind durch einen nahe gelegenen See und Fluss sowie ein eigenes Schwimmbad und diverse Sportplätze für Freizeitaktivitäten bestens geeignet.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist neben guten englischen Sprachkenntnissen auch die Bereitschaft, eigenes Wissen, kulturelle Traditionen und religiöse Erfahrungen mit anderen zu teilen und dadurch Kindern und Jugendlichen Impulse für ihr Leben zu geben. Den Freizeiten geht eine Vorbereitungswoche (einschließlich Erste-Hilfe-Kurs) voraus. Flug- und Transportkosten, Unterkunft und Verpflegung übernimmt die UCC. Zusätzlich wird ein Taschengeld von 50 Dollar pro Woche gezahlt. Für alle Interessierten findet am Donnerstag, 12. Januar 2012 um 14 Uhr ein Info- und Vorstellungsgespräch im Landeskirchenamt in Bielefeld statt.
Anmeldungen (bis zum 9. Januar) und weitere Auskünfte bei Wilfried Arning, Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld, E-Mail: wilfried.arning@lka.ekvw.de. Bewerbungsschluss ist der 27. Januar 2012.
<ul><li><link http://www.evangelisch-in-westfalen.de/fileadmin/ekvw/dokumente/wir_ueber_uns/partnerkirchen/ucc_camp.pdf _blank - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Der Flyer zum Download</link> (pdf)</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 15:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Noch einmal neu anfangen – ein Gottesgeschenk</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/noch-einmal-neu-anfangen-ein-gottesgeschenk.html</link>
			<description>Jahr der Taufe in Westfalen abgeschlossen – Präses Buß: Taufe ist voraussetzungslos, aber nicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[BIELEFELD/WESTFALEN - „Noch einmal neu anfangen, nochmals den ersten Atemzug tun – neu geboren werden“: Auf diese grundlegende Bedeutung der Taufe hat der westfälische Präses Alfred Buß hingewiesen. „Vielleicht ist es das, was so viele Menschen suchten im Jahr der Taufe, was sie spürten bei den vielen Tauffesten und jetzt wieder zu Weihnachten: die Nähe Gottes und die Fülle des Lebens“, so der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen am zweiten Weihnachtstag (26.12.) in einem Gottesdienst in der Zionskirche Bielefeld-Bethel. Damit fand das Jahr der Taufe in der westfälischen Landeskirche seinen offiziellen Abschluss.
Unter dem Leitmotiv „Gottesgeschenk“ stand die Taufe 2011 in der evangelischen Kirche in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus besonders im Mittelpunkt. „Wir dürfen uns dieses Gottesgeschenk gefallen lassen – im Leben und im Sterben“, sagte Präses Buß: „Taufe ist voraussetzungslos. Aber nicht folgenlos. Sie will uns an die Krippe des Kindes von Bethlehem führen, immer neu, unser Leben lang.“
Gott wende sich in seiner Freundlichkeit und Menschenliebe den Menschen zu: „Er will dort sein, wo Leben geschändet wird, wo Menschen an ihrer Schwäche ertrinken und wo der Tod sie zeichnet, oft, ehe sie geboren wurden. Das Kind von Bethlehem gibt dem Schwachen Würde.“ Weihnachten bedeute auch, hinter den Zahlen die Menschen zu sehen: „Erzählen statt zählen. Erzählen heilt. Zuhören auch.“
<h3>Taufen an ungewöhnlichen Orten</h3>
Die gewonnenen Erfahrungen dieses Jahres sind vielfältig und sollen auf verschiedenen Ebenen ausgewertet werden. In 20 der 31 westfälischen Kirchenkreise fanden große Tauffeste mit bis zu 120 Taufen statt, meist an ungewöhnlichen Orten wie Wald, Flussufer, Park oder Freilichtmuseum. Dabei wurden nach den jetzt vorliegenden Zahlen über tausend Kinder, Jugendliche und Erwachsene getauft.
<h3>Alleinerziehende und Patchworkfamilen</h3>
Ein wesentliches Ziel dieser Tauffeste wurde erreicht: Eltern, die ihrer Kirche nicht eng verbunden sind, Alleinerziehende und Patchworkfamilien folgten der Einladung und ließen ihre Kinder taufen. Bislang wurden bei diesen Festen insgesamt über tausend Kinder, Jugendliche und Erwachsene getauft. Außerdem gab und gibt es noch bis Jahresende ähnliche Tauffeste in einzelnen Gemeinden. Eine abschließende Auswertung wird im Februar vorliegen.
Mit dem Jahr der Taufe soll auch die Kinderfreundlichkeit in den Gemeinden gefördert werden. Auch hier kam es zu zahlreichen Anstößen, etwa in der Musik: Eltern mit ganz kleinen Kindern werden eingeladen, mit ihren Kindern zu singen. Dazu ist inzwischen ein Liederheft mit CD erschienen.
Oft haben Taufeltern Probleme, Paten zu finden. Nach der Kirchenordnung muss mindestens ein Pate oder eine Patin evangelisch sein. Das Patenamt soll jetzt theologisch reflektiert werden – mit Blick auf die gesellschaftliche Wirklichkeit, in der Kirchenbindung nicht mehr selbstverständlich ist.
Weitere Beispiele kreativer Möglichkeiten: Tauferinnerungsgottesdienste für Menschen mit Demenz oder Glaubens- oder Taufkurse für Erwachsene. Die Ausstellung „Jahr der Taufe 2011“ wanderte durch 44 Gemeinden und wurde von rund 12.000 Menschen gesehen.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 10:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Gott wird Mensch, weil er bei uns sein will“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/gott-wird-mensch-weil-er-bei-uns-sein-will.html</link>
			<description>Präses Alfred Buß: Weihnachtsbotschaft im NRW-Lokalfunk</description>
			<content:encoded><![CDATA[NRW - „Gott wird Mensch, weil er bei uns sein will. An unserer Seite“, erklärt der westfälische Präses Alfred Buß in seiner Weihnachtsbotschaft, die an Heiligabend von den Lokalradios in NRW gesendet wird. „Gott wird nicht Mensch, weil die Welt so schön ist. Gott fällt so tief in die Welt, wie ein Mensch nur fallen kann“, so der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen zum Fest der Geburt von Jesus Christus.
Alfred Buß weiter: „Davon erzählt Weihnachten: Gott wird Mensch – wie wir. Macht in die Windeln. Hat Hunger. Kennt unsere Angst und unseren Schmerz. <br />Gott will bei uns sein. Auch dort will Weihnachten werden, wo heute Tränen fließen. Weihnachten will werden, wo rastlos Weihnachtslieder dudeln, die die Stille übertönen.
Weihnachten will werden, wo man vor Bergen von Geschenkpapier kaum noch ins Wohnzimmer kommt. Weihnachten will dort werden – wo wir Menschen sind. Wo auch immer. Im Frauenhaus wie in der Villa am See. Im Heim für Asylbewerber und im Einfamilienhaus. Und auch bei Taxifahrern, in Polizeiwachen, in Notfallzentralen, in Krankenhäusern.“
Die Weihnachtsbotschaft wird am Samstag (24.12.) zur Zeit der Nachrichten um 19 Uhr von den 45 Lokalsendern in Nordrhein-Westfalen gemeinsam ausgestrahlt. Sie erreichen pro Stunde im Durchschnitt 1,6 Millionen Hörer.
<ul><li><link 834 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Die Weihnachtsgeschichte</link> - gelesen von Präses Alfred Buß</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 04:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>TelefonSeelsorge: Auch an Weihnachten immer erreichbar</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/telefonseelsorge-auch-an-weihnachten-immer-erreichbar.html</link>
			<description>Feiertage sind für viele eine Zeit der Krisen</description>
			<content:encoded><![CDATA[WESTFALEN - Die Weihnachtstage sind für viele Menschen eine Zeit der Krisen. Deshalb ist es selbstverständlich, dass die TelefonSeelsorge gerade an diesen Tagen, wenn alle anderen Beratungsstellen geschlossen sind, Hilfe per Telefon, Mail und Chat anbietet. Das ehrenamtliche und geschulte Team der TelefonSeelsorge steht an allen Weihnachtstagen, zwischen den Jahren, Silvester und Neujahr rund um die Uhr am Telefon unter 0800/1110111 oder 0800/1110222 und per Internet (Mail und Chat) <link http://www.telefonseelsorge.de>www.telefonseelsorge.de</link> zur Verfügung.
Es kann so schön sein Weihnachten: Glücklich versammeln sich die Familie und Verwandte zusammen vor dem Weihnachtsbaum, um liebevoll Geschenke auszutauschen. Doch die Realität in vielen Wohnungen sieht anders aus. „Die vielen gemeinsamen Stunden werden schnell zur Belastung“, weiß Birgit Knatz von der TelefonSeelsorge Hagen-Mark: „Im Alltag werden Probleme vielfach ignoriert, oft, weil man keine Zeit dafür hat oder sie sich nicht nimmt.“ 
Die Erfahrungen der TelefonSeelsorge zeigten, dass es gerade im Umfeld von Heiligabend häufig zu Beziehungsproblemen komme. Die Bedeutung von Weihnachten als wichtigstes Fest für die Familie – „alles soll perfekt sein“ – setze noch zusätzlich unter Druck.
Birgit Knatz: „Und für die Menschen, die zur Zeit nicht so stabil sind, weil sie in einer Trennung stecken, das erste Mal ohne den Partner oder die Partnerin sind, oder unter einer psychischen Erkrankung leiden, stellen die Feiertage eine Überforderung dar. Häufig wird die Einsamkeit am vermeintlichen Fest der Familie als besonders schmerzhaft erlebt. Deshalb steigt an den Weihnachtstagen die Zahl der Suizidversuche um vierzig Prozent an.
<ul><li><link http://www.telefonseelsorge.de>www.telefonseelsorge.de</link> </li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 12:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erste evangelische Sekundarschule in NRW</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/erste-evangelische-sekundarschule-in-nrw.html</link>
			<description>In Breckerfeld wurde die Gründung zwischen Stadt und Landeskirche besiegelt</description>
			<content:encoded><![CDATA[BRECKERFELD/WESTFALEN - Die erste evangelische Sekundarschule Nordrhein-Westfalens wird mit dem Schuljahr 2012/13 in Breckerfeld ihren Betrieb aufnehmen. Am Montag (19.12.) haben die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Stadt Breckerfeld eine entsprechende Vereinbarung getroffen.
Die bisherige St. Jacobus-Schule, eine Realschule in evangelischer Trägerschaft, und die städtische Hauptschule werden in der „St. Jacobus-Schule - Evangelische Sekundarschule Breckerfeld“ aufgehen. Die neue vierzügige Schule ist zunächst in der St. Jacobus-Realschule untergebracht. Nach und nach wird sie auch in das angrenzende Gebäude von Grund- und Hauptschule hineinwachsen.
Die Sekundarschule ist eine Ganztagsschule mit Unterricht an drei Nachmittagen, an den anderen Nachmittagen gibt es freiwillige Angebote. Die Mensa der St. Jacobus-Schule wird ausgebaut. Alle Kinder lernen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 gemeinsam. Von Klasse 7 bis 10 bietet die neue Schule einen gymnasialen Bildungsgang an und kooperiert mit einem Gymnasium in der Nachbarschaft.
Bildung und Erziehung auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes<br />Landeskirchenrat Dr. Wolfram von Moritz (Bielefeld) sieht eine besondere Chance darin, „dass dann in Zukunft die Grundschule und die Sekundarschule mit ihren Jahrgängen 5 und 6 unter einem Dach und gut aufeinander abgestimmt arbeiten können“. Breckerfelds Bürgermeister Klaus Baumann: „Es ist für unsere Stadt gut, dass diese Schule Bildung und Erziehung auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes anbietet. Wir sind gemeinsam mit der Landeskirche dem biblischen Motto gefolgt: Suchet der Stadt Bestes! Ich glaube, unser Suchen hatte Erfolg.“<br /><br />Hauptschule hat in der Vergangenheit sehr gute Arbeit geleistet<br />Denn für die Stadt Breckerfeld und für ihre Kinder und Jugendlichen bedeute die neue Schule dauerhaft ein attraktives weiterführendes Angebot, das alle Abschlüsse möglich macht, so der Bürgermeister weiter: „Die Hauptschule hat in der Vergangenheit sehr gute Arbeit geleistet. Diese Arbeit wird nun unter dem Dach der Sekundarschule gebündelt. Insofern erhalten alle Schüler die Chance zu einem guten Bildungsabschluss. Die Sekundarschule ebnet den Weg zum Gymnasium – deshalb werden mehr Kinder, die das Abitur anstreben, bis Klasse 10 in Breckerfeld bleiben.“
<h3>Präses Buß: Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit</h3>
Vorausgegangen waren jahrelange Überlegungen mit dem Ziel, den Kindern in Breckerfeld ein längeres gemeinsames Lernen zu ermöglichen. „Was lange währte, wird jetzt sehr gut“, sagt dazu Präses Alfred Buß: „Die neue Sekundarschule ist ein Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Ich freue mich, dass nun eine Schule für alle Breckerfelder Kinder endlich Wirklichkeit wird. Der Düsseldorfer Schulfrieden, die starke konzeptionelle Vorarbeit der St. Jacobus-Schule und eine neue Qualität der Zusammenarbeit von Stadt und Kirche haben dies erst möglich gemacht.“
Bildungsdezernent von Moritz räumt ein, dass es angesichts der neuen attraktiven Schule in Breckerfeld in manchen Nachbarkommunen ein Unbehagen gebe. Er erklärt dazu: „Natürlich freuen wir uns, wenn die evangelische Sekundarschule auch in der Umgebung angenommen wird.“ Die Sekundarschule werde aber auch dazu führen, „dass in Zukunft weniger Kinder als bisher aus den umliegenden Kommunen jeden Morgen nach Breckerfeld zur Schule fahren und umgekehrt.“]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 13:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die „Wise Guys“ kommen zum Gospelkirchentag 2012 </title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/die-wise-guys-kommen-zum-gospelkirchentag-2012.html</link>
			<description>Galakonzert am 2. Juni in der Dortmunder Westfalenhalle / Vorverkauf der Tickets läuft</description>
			<content:encoded><![CDATA[DORTMUND - Wenn es um A-cappella-Gesang geht, sind sie hierzulande die erste Adresse: die „Wise Guys“ aus Köln. Insgesamt vier Top-Ten-Alben zieren die Diskografie der Band, und regelmäßig fünfstellige Besucherzahlen mit bis zu 70.000 Fans zeugen von der Beliebtheit der fünfköpfigen Truppe.
Beim Gospelkirchentag 2012 (1. bis 3. Juni 2012) in Dortmund werden Edzard „Eddi“ Hüneke, Daniel „Dän“ Dickopf, Marc „Sari“ Sahr, Ferenc Husta (Bass) und Nils Olfert (Tenor) am Samstagabend (2. Juni) um 20 Uhr zum Galakonzert in der Westfalenhalle 1 erwartet. „Das wird sicher einer der Höhepunkte des Gospelkirchentages sein“, freut sich Gospelkirchentags-Geschäftsführer Martin Bartelworth auf den Auftritt der Vokalkünstler. Der Gospelkirchentag ist das größte europäische Gospeltreffen.
1990 entstanden die „Wise Guys“ (übersetzt „Die Besserwisser“) aus einer Schüler-Rockband. Nach fünf Jahren Straßenmusik und Auftritten bei Hochzeiten oder Firmenfeiern entstand das erste abendfüllende Programm, das sie 1997 in so renommierte Theater wie das „Senftöpfchen“ oder das Millowitsch-Theater in Köln führte. Die Fangemeinde war inzwischen so groß, dass Konzerte ausverkauft waren und erste Fernsehauftritte folgten. Das erste Album verfehlte zwar noch die Charts, aber mit der CD „Live“ (2000) landeten die Stimmartisten in den Top 100 der deutschen Charts. Der Sommerhit „Jetzt ist Sommer“ aus dem Jahr 2001 markierte dann den Beginn der beispiellosen Erfolgsgeschichte der „Wise Guys“.
Eintrittskarten für das Galakonzert, die sich auch gut als Weihnachtsgeschenk eignen, gibt es zum Preis von 29 Euro unter www.gospelkirchentag.de oder an jeder bekannten Vorverkaufsstelle.
<ul><li><link http://www.gospelkirchentag.de / _blank external-link-new-window>Weitere Infos zum Gospelkirchentag</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 12:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Diakonische Arbeit am La Plata</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/diakonische-arbeit-am-la-plata-1.html</link>
			<description>Evangelische Kirche von Westfalen bietet Freiwilligendienste in Argentinien an</description>
			<content:encoded><![CDATA[BIELEFELD/WESTFALEN - Jungen Leuten zwischen 18 und 28 Jahren bietet die Evangelische Kirche von Westfalen die Möglichkeit, ab September 2012 ein Jahr in der Evangelischen Kirche am La Plata (Argentinien/Uruguay/Paraguay) zu verbringen. Angeboten werden jährlich sechs Einsatzstellen im diakonischen Bereich: in Kinder- und Jugendeinrichtungen in Armenvierteln im Großraum Buenos Aires sowie in einer Kindertagesstätte in Mar del Plata. Für die Arbeit in einem Altenheim in Misiones im Nordosten Argentiniens werden zusätzlich handwerkliche und gartenpflegerische Fähigkeiten gebraucht.
Der Freiwilligendienst in Südamerika eröffnet die Chance, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und Erfahrungen in einer ganz anderen Kultur zu machen. Für alle Einsatzbereiche gilt: Die Freiwilligen müssen evangelisch, von der Wichtigkeit ihrer Aufgabe in einem völlig fremden Umfeld überzeugt und vor allem bereit sein zu beobachten und zu lernen.
Die Interessierten sollten tolerant sein, gesundheitlich stabil, anpassungsfähig und offen für den christlichen Glauben. Außerdem sollten sie sich einstellen können auf eine neue Umgebung, eine fremde Sprache, neue soziale Kontakte, das Leben in einem einfachen Haushalt und in der Grenzsituation von Armut und sozialer Unsicherheit.
Grundkenntnisse in Spanisch werden erwartet. Mitte August findet, nach einem Vorbereitungsseminar im Juli/August, für die ausgewählten Volontäre ein Sprachkurs in Buenos Aires statt. Finanziert werden begleitende Seminare, Flugkosten, Unterkunft und Verpflegung, Versicherungen sowie eine monatliche Kostenpauschale.
Bewerbungen (per E-Mail) sind noch bis zum 10. Januar 2012 möglich:<br />Kirchenrat Gerhard Duncker<br />E-Mail: <link gerhard.duncker@lka.ekvw.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">gerhard.duncker@lka.ekvw.de</link>.<br /><br /><link http://www.evangelisch-in-westfalen.de/wir-ueber-uns/partnerkirchen/evangelische-kirche-am-la-plata/freiwilligendienst-am-la-plata.html _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weitere Infos</link> <br /><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf vielen Feldern verantwortlich für Seelsorge und Beratung</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/auf-vielen-feldern-verantwortlich-fuer-seelsorge-und-beratung.html</link>
			<description>Pfarrerin Dr. Friederike Rüter von Präses Alfred Buß in ihr Amt eingeführt</description>
			<content:encoded><![CDATA[WESTFALEN - Pfarrerin Dr. Friederike Rüter ist am Montag (5.12.) in Haus Villigst/Schwerte in ihr Amt als Referentin für Seelsorge und Beratung in der Evangelischen Kirche von Westfalen eingeführt worden.
Sie ist damit im Landeskirchenamt Bielefeld verantwortlich für theologische Grundlagenarbeit auf diesem Gebiet. Zu ihrem Arbeitsbereich gehört die Seelsorge in Krankenhäusern, Reha-Kliniken und Altenheimen, in Psychiatrie und Forensik und im Justizvollzug, ebenso die Seelsorge an blinden und an gehörlosen Menschen. Pfarrerin Rüter verrantwortet auch die Ehe-, Familien- und Lebensberatung, die Notfallseelsorge und die Seelsorge an Feuerwehr und Rettungsdiensten, außerdem den Kirchlichen Dienst in der Polizei und die Militärseelsorge.
„Seelsorge ist Hilfehandeln, Bildungshandeln und Gerechtigkeitshandeln“, sagte Pfarrerin Rüter in ihrer Predigt im Gottesdienst zur Einführung. Präses Alfred Buß stellte die alttestamentliche Zusage: „Der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst“, als Leitmotiv über die Arbeit der neuen Referentin. „Diese Zusage wird Sie tragen und stützen und helfen zum aufrechten Gang.“
Pfarrerin Rüter ist im Landeskirchenamt auch theologische Ortsdezernentin für die Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und Lünen. Als solche pflegt sie die Verbindung zwischen den Kirchenkreisen und der Landeskirche.
Friederike Rüter hat Evangelische Theologie in Münster, Tübingen und Basel studiert. Nach dem Ersten Theologischen Examen absolvierte sie ihr Vikariat in Lüdinghausen (Kirchenkreis Münster), bevor sie als Pastorin in der Krankenhausseelsorge am St. Rochus-Hospital in Telgte arbeitete. Von 2004 an war sie Pfarrerin in der Evangelischen Erlöser-Kirchengemeinde in Münster. 2008 wurde sie mit einer praktisch-theologischen Dissertation („Späte Trauer. Eine Studie zur seelsorglichen Begleitung Trauernder“) promoviert. Pfarrerin Rüter ist außerdem Supervisorin. Seit 2009 war sie mit der Förderung des theologischen Nachwuchses der Evangelischen Kirche von Westfalen beauftragt.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geschlechtergerechtigkeit und Netzwerkarbeit</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/geschlechtergerechtigkeit-und-netzwerkarbeit.html</link>
			<description>Diana Klöpper wird neue Pfarrerin im Frauenreferat der westfälischen Landeskirche</description>
			<content:encoded><![CDATA[WESTFALEN -  Diana Klöpper wird zum 1. Januar 2012 Pfarrerin im Frauenreferat des Instituts für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Das hat das Landeskirchenamt jetzt beschlossen. Die 39-jährige Theologin wird damit Nachfolgerin von Dr. Britta Jüngst (49), die bereits seit dem 1. September mit halber Stelle als Pfarrerin in der Evangelischen Gemeinde Emsdetten-Saerbeck (Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken) und außerdem als Supervisorin arbeitet.
Als neue Pfarrerin im Frauenreferat wird Diana Klöpper die Entwicklung und Integration einer Politik der Geschlechtergerechtigkeit künftig auf allen Ebenen der Landeskirche und der Gesellschaft fördern. Zu ihren Aufgabenbereichen gehören unter anderem die Mitarbeit im Westfälischen Theologinnen-Konvent, die Durchführung des Mentoring-Programms der EKvW, die Fortführung der interreligiösen Frauenarbeit, Veranstaltungsangebote im Bereich feministischer Spiritualität sowie die Weiterarbeit am Themenfeld sexuelle Gewalt.
Diana Klöpper (Jahrgang 1972) ist in Ostwestfalen aufgewachsen. Sie studierte Evangelische Theologie in Bielefeld-Bethel, Göttingen und Bochum. Zusammen mit Kerstin Schiffner ist sie Autorin der Gütersloher Erzählbibel, die 2004 erschienen ist. Außerdem wirkte sie an weiteren Publikationen mit und arbeitete als Referentin zu den Themen „Geschlechtergerechtigkeit in Kinderbibeln“ sowie „Geschlechtergerechtes Erzählen“. Nach ihrem Vikariat in der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum Weitmar-Mark (2005-2008) wechselte sie in den Probe- und Entsendungsdienst in die Vereinten Kirchenkreise Dortmund und Lünen, wo sie seit Juni 2008 als Pfarrerin in der Krankenhausseelsorge (St. Johannes-Hospital Dortmund) tätig ist. Diana Klöpper lebt mit ihren drei Kindern in Bochum.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Kirche als spirituellen Ort neu entdecken“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/kirche-als-spirituellen-ort-neu-entdecken.html</link>
			<description>10 Jahre Ausbildung zur Kirchenführung in der Evangelischen Kirche von Westfalen</description>
			<content:encoded><![CDATA[UNNA/WESTFALEN - Seit zehn Jahren bildet das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe Kirchenführer aus. Über hundert von ihnen feierten diesen runden Jahrestag am Freitag (25.11.) in der Stadtkirche von Unna gemeinsam mit Dozenten und Ehrengästen. Albert Henz, Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, und Professor Dr. Thomas Erne (Marburg), Direktor des Instituts für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart der Evangelischen Kirche in Deutschland, dankten den Absolventen für ihr Engagement um die Wahrnehmung von Kirchen.
„Die meisten von Ihnen haben die Ausbildung besucht, um ehrenamtlich aktiv zu werden“, sagte Antje Rösener, Theologische Studienleiterin des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks vor den zahlreichen Zuhörern aus Dortmund, Unna, Soest, Münster und vielen weiteren westfälischen Städten. Sie lobte das kreative Potenzial ihrer genau 193 Absolventen. Diese hatten Ideen aus den Fortbildungen zu neuen Veranstaltungsformen weiterentwickelt wie zum Beispiel die „Nacht der offenen Kirchen“ oder vielfältigen Aktionen zum Tag des offenen Denkmals. „Sie haben das Ehrenamt des Kirchenführers zu einem Typus von zivilgesellschaftlichen Engagement weiterentwickelt, den wir künftig in unserer Gesellschaft immer stärker brauchen werden“, so Antje Rösener.
<h3>Gemeinsames Entdecken des sakralen Raums ermöglichen</h3>
120 Unterrichtsstunden umfasst die Ausbildung, die historisches, theologisches, pädagogisches und kunstgeschichtliches Wissen vermittelt und mit einem bundesweit anerkannten Zertifikat abschließt. Kirchenführungen sollen nicht trockene historische Fakten auflisten, sondern feinfühlig und kompetent ein gemeinsames Entdecken des sakralen Raums ermöglichen. Dabei geht es neben dem Wissen auch um spirituelle Erfahrung.
Vizepräsident Albert Henz: „Wenn Kinder spüren, wie Taufwasser durch ihre Hände ins Taufbecken plätschert, wie hoch ein Gasluftballon ins Gewölbe steigt, wenn ich die Kirche auf dem Rücken liegend erfahre, den Stein und das Holz mit meinen Händen umschließe - in solchen Möglichkeiten erschließen sich Gebäude und christlicher Glaube neu.“ Eine qualifizierte Kirchenführerausbildung leiste einen wesentlichen Beitrag, Gotteshäuser anders wahrzunehmen und den Glauben neu zu entdecken.
<h3>Gotteshäuser erkunden im Dämmerlicht</h3>
Kirchenführerinnen und Kirchenführer berichteten von ihren kuriosen und zuweilen auch schmerzlichen Erfahrungen, von Führungen mit Taschenlampen und dem „Erlesen“ einer Grabstein-Inschrift mit dem nackten Fuß, über eine Begegnung mit islamischen Gelehrten und über eine Kirchenführung für die Künstlerin, die die besprochenen Kirchenfenster selbst entworfen hatte.
Zum 10. Jahrestag der Kirchenführerausbildung hat das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e. V. eine Jubiläumsbroschüre herausgegeben: „Gibt es etwas Schöneres?“ heißt die 22 Seiten starke Publikation mit Erfahrungen und Erinnerungen, Zeitungsausschnitten und kurzen Informationen zur Ausbildung.
Das Heft kann bestellt werden beim Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e. V. in Dortmund unter der Rufnummer 0231 5409-15 oder per E-Mail: <link ebw@ebwwest.de>ebw@ebwwest.de</link>.
<ul><li><link fileadmin/ekvw/dokumente/nachrichten/10_Jahre_Kirchenfuehrerausbildung_Ansprache_Henz.pdf _blank download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Ansprache von Albert Henz</link> (pdf)</li><li><link fileadmin/ekvw/dokumente/nachrichten/10_Jahre_Kirchenfuehrerausbildung_Ansprache_Roesener.pdf _blank download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Ansprache von Antje Rösener</link> (pdf)</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Kirchengemeinden</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 17:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kirchen und DGB mahnen besseren Sonntagsschutz an</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/kirchen-und-dgb-mahnen-besseren-sonntagsschutz-an.html</link>
			<description>NRW-Ladenöffnungsgesetz überarbeiten</description>
			<content:encoded><![CDATA[NRW - Im Vorfeld der Adventssonntage sprechen sich die Kirchen in Nordrhein-Westfalen und der Deutsche Gewerkschaftsbund Bezirk NRW für eine spürbare Überarbeitung des nordrhein-westfälischen Ladenöffnungsgesetzes aus. Das Gesetz habe zu einer drastischen Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes geführt. Durch die bestehende Rechtslage würden der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage nicht ausreichend geschützt, kritisieren Kirchen und DGB fünf Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes.
Gerade im Bereich größerer Städte hat das Gesetz für eine Häufung verkaufsoffener Tage gesorgt. Dort können in einzelnen Stadtteilen an jeweils unterschiedlichen Sonn- und Feiertagen Verkaufsstellen geöffnet werden. Kirchen und DGB sprechen sich dafür aus, die Freigabe von vier verkaufsoffenen Tagen im Jahr auf das Gesamtgebiet einer Kommune und nicht auf einzelne Stadtteile zu beziehen.
„Der Sonntag ist eine heilsame Unterbrechung der Woche und damit das Gegenbild zur Ökonomisierung des gesamten Lebens“, so der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. h.c. Nikolaus Schneider. „Die bevorstehende Adventszeit lehrt uns, dass es im Leben um mehr geht als um Konsum und die Vermehrung von Geld. An Sonn- und Feiertagen kommt der Mensch zur Ruhe und Besinnung, er darf einfach nur Mensch sein.“
Nach Ansicht des Aachener Bischofs Dr. Heinrich Mussinghoff ist der Sonn- und Feiertagsschutz ein Zeichen gegen die Kultur einer Kommerzialisierung und Zersplitterung unserer Gesellschaft und der Familien sowie die alleinige Ausrichtung des Menschen auf Dienstleistung, Produktion und Kapital. „Sonn- und Feiertage durchbrechen heilsam den Alltag mit seinen beruflich und sozial festgelegten Rollen und Positionen“, so Mussinghoff.
Der Vorsitzende des DGB NRW, Andreas Meyer-Lauber, fordert eine stärkere Regulierung der Ladenöffnungszeiten insgesamt: „Eine Ladenöffnung ,rund um die Uhr’, wie sie von Montag bis Freitag möglich ist, führt aus gewerkschaftlicher Sicht zu unzumutbaren Arbeitsbedingungen und einer Vielzahl sozialer, psychischer und wirtschaftlicher Probleme. Notwendig ist daher eine Abkehr von der 24-Stunden-Regelung, um die Beschäftigten vor diesen Belastungen zu schützen.“
Zum Schutz des Sonntags gehört nach Auffassung der Kirchen und des DGB auch die Begrenzung der Arbeitszeit am Samstag. Die Ladenöffnungszeiten am Samstag sollten auf 18 Uhr verkürzt werden. Außerdem wird eine Begrenzung der Arbeitszeit an Tagen vor Feiertagen angeregt.<br />Wie der von der Landesregierung vorgelegte Evaluierungsbericht zeigt, werden aus zahlreichen Kommunen Verstöße gegen die Bestimmungen des Ladenöffnungsgesetz NRW gemeldet. Hier bedarf es nach Einschätzung der Kirchen und des DGB klarer Regelungen, insbesondere zum Sonn- und Feiertagsschutz, zu den ausgenommenen Verkaufsstellen sowie zur Abgrenzung des erlaubten Warensortiments.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Westfälische Landeskirche: Gegen Fracking</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/westfaelische-landeskirche-gegen-fracking-1.html</link>
			<description>Methode zur Erdgasgewinnung gefährlich für Umwelt und Gesundheit</description>
			<content:encoded><![CDATA[WESTFALEN/BIELEFELD - Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) lehnt Fracking als Methode zur Erdgasgewinnung ab. Die Landessynode als höchstes Entscheidungsgremium hat den Bestrebungen, „nach unkonventionellen Gasvorkommen zu suchen und diese durch das sogenannte hydraulic fracturing (Fracking) zu erschließen“, am Freitag (18.11.) eine klare Absage erteilt. In Deutschland solle wie in Frankreich ein konsequentes Fracking-Verbot gelten.
Fracking setzt im Gestein eingeschlossenes Erdgas frei. Dazu wird ein Wasser-Sand-Gemisch mit teilweise giftigen Chemikalien unter hohem Druck in tiefe Gesteinsschichten gepresst. Diese Technik birgt Gefahren für die Gesundheit, wie Störfälle in den USA zeigen. Die vom Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW erarbeitete Stellungnahme nennt unter anderem folgende Risiken: Die Fracking-Flüssigkeit kann Wasser und Boden mit Säuren, krebserregenden Verbindungen und anderen Giften verunreinigen; Schwermetalle und radioaktive Verbindungen aus dem Gestein gelangen an die Oberfläche.
Die Methode verbraucht viel mehr Fläche als die konventionelle Gasförderung. Auch fallen große Mengen an Abwasser an, dessen Reinigung nicht in herkömmlichen Kläranlagen erfolgen kann. Im Übrigen entstehen mehr Treibhausgase als bei der Förderung und Verbrennung von Kohle.
Dr. Manfred Scholle, Mitglied der Kirchenleitung und bis vor kurzem Vorstandsvorsitzender der Gelsenwasser AG: „Diese Technik ist unverantwortlich: Sie ist eine Gefahr für Leib und Leben – das gilt für uns und nachfolgende Generationen. Deshalb wehren wir uns entschieden dagegen. Denken wir an die Ruhr und den Halterer Stausee, die zusammen Trinkwasser für fünf Millionen Menschen liefern. Ohne eine objektive Umweltverträglichkeitsprüfung darf es kein Fracking geben.“
Das westfälische „Kirchenparlament“ begrüßt die Entscheidung des Landes NRW, bis zum Vorliegen unabhängiger Gutachten keine Fracking-Probebohrungen zu genehmigen. In Nordrhein-Westfalen wollen große Energiefirmen Erdgas aus Schiefergestein gewinnen. Für insgesamt 18.000 Quadratkilometer haben sie bereits eine Genehmigung für das Aufsuchen erhalten.
Die Bezirksregierung Arnsberg hat bereits 20 Bergbauberechtigungen zum Aufsuchen von unkonventionellem Erdgas erteilt. Eine Erkundungsbohrung in Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) wurde durchgeführt, weitere sind bislang in Nordwalde, Borken und Drensteinfurt geplant. Das Bundesberggesetz sieht weder eine Beteiligung der Öffentlichkeit noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung vor. Die Landessynode fordert die Bundesregierung auf, eine grundlegende Reform des veralteten Bundesberggesetzes einzuleiten.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Synode 2011</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 11:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Für einen nachhaltigen Umbau des Energiesystems</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/fuer-einen-nachhaltigen-umbau-des-energiesystems.html</link>
			<description>Landeskirche begrüßt Atomausstieg / Nachhaltige Energieversorgung gefordert</description>
			<content:encoded><![CDATA[BIELEFELD/WESTFALEN - Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) begrüßt den Ausstieg aus der Atomenergie und die von der Bundesregierung angekündigte ergebnisoffene Suche nach einem Atommüllendlager. Da das jedoch nur „ein erster Schritt zu einer generationenverträglichen, nachhaltigen Energieversorgung“ sein könne, müsse jetzt der nachhaltige Umbau des Energiesystems vorangebracht werden. Das forderte das westfälische „Kirchenparlament“ am Freitagmorgen (18.11.) zum Abschluss seiner fünftägigen Landessynode in Bielefeld-Bethel.
Landes- und Bundesregierung werden gebeten, den Umbau der Energieversorgung sozial- und umweltverträglich zu gestalten. Dabei müssten Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit ihren Kompetenzen bei der Konzeptentwicklung beteiligt werden. Der Umbau des Energiesystems verlange klare energiepolitische Weichenstellungen, die Planungs- und Investitionssicherheit in Deutschland und Europa schaffen. Daher forderte die Landessynode unter anderem auch die verbindliche Festsetzung nationaler Klimaschutzziele.
Darüber hinaus begrüßt die Landessynode den Entwurf des „Klimaschutzgesetzes NRW“ und bittet den Landtag, das Gesetz zeitnah zu verabschieden. Angeregt wird auch die Gründung eines Begleitforums „Wirtschaft und Zivilgesellschaft für Klimaschutz“: Es soll die gesellschaftliche Beteiligung bei der Entwicklung und Umsetzung des Klimaschutzplans NRW stärken; die Interessensgegensätze zwischen Ökonomie und Ökologie bearbeiten und Blockaden überwinden; sowie einen nachhaltigen, sozialverträglichen Strukturwandel und den Aufbau einer „green economy“ in NRW fördern.
„Klimaschutz und Klimagerechtigkeit“, so der Beschluss der Landessynode, „werden nur durch das gemeinsame Engagement von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vorankommen. Ein maßvoller Umgang mit Energie, ein nachhaltiger Lebensstil und der damit verbundene Wertewandel sind dafür grundlegend.“]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Synode 2011</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 10:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Es geht Krieg aus von deutschem Boden“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/es-geht-krieg-aus-von-deutschem-boden.html</link>
			<description>Westfälische Synode will Debatte über Herstellung und Export von Rüstungsgütern</description>
			<content:encoded><![CDATA[BIELEFELD/WESTFALEN - Westfalen/Bielefeld. Gegen Rüstungsexporte hat sich die Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) in Bielefeld ausgesprochen. Die Kirchenleitung wird sich nach einem am Donnerstagabend (17.11.) gefassten Beschluss „für eine öffentliche Debatte über die Herstellung und den Export von Rüstungsgütern einsetzen“.
Das „Kirchenparlament“ begrüßt außerdem Aktivitäten von Kirchengemeinden und christlichen Initiativen, die sich für einen Stopp des deutschen Rüstungsexports engagieren.
Nach Angaben der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) sind die Rüstungsexporte der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 2005 bis 2009 im Vergleich zum Zeitraum 2000 bis 2004 um 100 Prozent angestiegen. Deutschland ist mit elf Prozent am internationalen Waffenhandel beteiligt und damit hinter den USA und Russland die drittgrößte Rüstungsexportnation der Welt.
Die Friedensbeauftragte der EKvW, Superintendentin Annette Muhr-Nelson (Unna), erinnerte an das Grundgesetz, in dessen Präambel und Artikel 26 der Satz „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen“ eingeflossen sei. „Generell ist verboten, was dem Frieden schadet, und darum bedarf es für die Produktion und den Verkauf von Waffen einer Genehmigung der Bundesregierung“, erklärte Muhr-Nelson.
Deutsche Panzer für Saudi-Arabien und deutsche Sturmgewehre in den Händen libyscher Gaddafi-Anhänger seien ein Verstoß gegen den Friedensauftrag des Grundgesetzes. „Wenn wir davon ausgehen, dass Waffen zum Töten bestimmt sind, egal in wessen Hände sie geraten, müssen wir feststellen: Es geht Krieg aus von deutschem Boden!“, mahnte die Friedensbeauftragte.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Synode 2011</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 09:07:00 +0100</pubDate>
			
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