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		<title>Glauben aus gutem Grund. Pressemitteilungen der Evangelischen Kirche von Westfalen</title>
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		<description>Hier finden Sie die Pressemitteilungen der Evangelischen Kirche von Westfalen</description>
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			<title>Glauben aus gutem Grund. Pressemitteilungen der Evangelischen Kirche von Westfalen</title>
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			<description>Hier finden Sie die Pressemitteilungen der Evangelischen Kirche von Westfalen</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 17:36:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Staat schafft Raum für Religion, aber mischt sich nicht ein</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/staat-schafft-raum-fuer-religion-aber-mischt-sich-nicht-ein/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=c77b384840</link>
			<description>Fachtagung zu Religionsfreiheit und Menschenrechten</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der weltanschaulich neutrale Staat mischt sich nicht in die Vermittlung religiöser Inhalte ein, aber er schafft Raum dafür, dass Religion unter Wahrung der Menschenrechte und der geltenden Gesetze vermittelt und praktiziert werden kann. Diese Überzeugung hat Präses Alfred Buß am 11. März in Schwerte vertreten. Auf einer Tagung über Religion und Menschenrechte sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen: „Das Rechte ist dem Guten vorgeordnet – Religionsgemeinschaften haben die Gesetze zu achten.“</p>
<h3>Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht schaffen kann</h3>
<p>Als Beispiel nannte Buß den Religionsunterricht, der von den Kirchen verantwortet wird. Die Zusammenarbeit von Staat und Kirche auf der Grundlage von Verträgen fußt auf der Erkenntnis, dass der weltanschaulich neutrale Staat von Voraussetzungen lebt, die er nicht selbst schaffen kann.<br />Die Menschenrechte, zu denen auch die Religionsfreiheit gehört, seien historisch gesehen eine junge Erscheinung. Ihnen ging eine „jahrhundertelange blutige Geschichte“ voraus. Buß schilderte die Entwicklung, die schließlich zu der heutigen Erkenntnis führte, der Staat habe für das Wohl seiner Bürger zu sorgen, aber nicht über ihre Weltanschauung zu bestimmen.</p>
<h3>Religion darf nicht über dem Grundgesetz stehen</h3>
<p>Die christlichen Kirchen dürften gegenüber anderen Religionen nicht ihren „Standortvorteil“ in Waagschale werfen, sondern müssten zu Anwälten anderer Religionen werden, die gleichermaßen Anspruch auf Religionsfreiheit haben. Das bedeute auch, fundamentalistische Ansätze zurückzuweisen: „Die Religion darf nicht über das Grundgesetz gestellt werden.“<br />Eine internationale Fachtagung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EkvW) und der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) befasst sich noch bis Freitag (12.3.) mit Religionsfreiheit und Menschenrechten. Mehr als 40 Experten aus Indonesien, Sri Lanka, Tansania, Belgien und Deutschland sind dazu in Haus Villigst zusammengekommen.</p>
<h3>Der Beitrag der christlichen Kirchen gegen die Islamfeindlichkeit</h3>
<p>„Die Religionsfreiheit ist einer der Grundpfeiler der Menschenrechte und der Menschenwürde“, sagte der Menschrechtler Heiner Bielefeldt. Beide gingen von der Idee von Freiheit, Gleichheit und Solidarität aus und hätten damit einen befreienden Charakter. Allerdings hätten nicht nur Religionen außerhalb Europas eine „komplizierte Beziehung“ zu den Menschenrechten, sondern auch die christlichen Kirchen, denn es gehe oft um Machtfragen. „Religionsfreiheit ist mehr als Toleranz, sie bedeutet religiöse Wettbewerber zu akzeptieren“, betonte der Professor für Menschenrechte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Heute gehe es um die Frage, welchen Beitrag die christlichen Kirchen – angesichts von Moscheebauten und Hetzpropaganda – etwa gegen Islamfeindlichkeit in Europa leisten würden. „All diese Prozesse sind noch längst nicht beendet“, meinte Bielefeldt.</p>
<h3><br />&nbsp;<br />Menschenrecht und Religion am Beispiel von<br />Indonesien, Sri Lanka und Tansania als Beispiele</h3>
<p><i>Indonesien: „Demokratie und Islam sind vereinbar“<br /></i>Als Vorsitzender des traditionsreichen islamischen Verbandes Muhammadiyah in Indonesien sagte Din Syamsuddin, dass viele islamische Verbände seines Landes aktiv Teil des Demokratisierungsprozesses seien. „Demokratie und Islam sind vereinbar. Bei uns will nur eine Minderheit einen islamischen Staat“, betonte der Islamprofessor aus Jakarta, der sich auch im interreligiösen Dialog engagiert. Zu einer Demokratie gehörten für moderate Muslime wie ihn die universal geltenden Menschenrechte und damit auch die Religionsfreiheit. Andererseits könne man islamischen Ländern keine Demokratie westlichen Musters aufzwingen. „Ich sehe auch radikale Gruppen als Mitglieder einer großen Familie, die wir wieder auf den richtigen Weg führen wollen“, meinte Syamsuddin.</p>
<p><i>Sri Lanka: Christen leiden unter Gewalt und Misstrauen<br /></i>Wie schwer der Alltag für eine religiöse Minderheit sein kann, beschrieb der Präsident der methodistischen Kirche von Sri Lanka (MCSL), Ebenezer Joseph. Obwohl der&nbsp; jahrzehntelange Bürgerkrieg 2009 zu Ende gegangen sei, sei das Leben der Menschen von Gewalt und Misstrauen geprägt. Hinzu kämen Menschenrechtsverletzungen, Pressezensur sowie soziale und religiöse Konflikte zwischen der buddhistischen Bevölkerungsmehrheit der Singhalesen und der zumeist hinduistischen Minderheit der Tamilen. In der&nbsp; MCSL dagegen sind beide Gruppen vertreten. „Wir werden oft beschuldigt anti-national zu sein“, sagte Ebenezer Joseph. Auch das Konzept der Menschenrechte würde oft als westliches Phänomen und damit als Fremdkörper angesehen. Als „Ausweg aus dem Teufelskreis“ bezeichnete er gute Erfahrungen mit Buddhisten im interreligiösen Dialog und der Zusammenarbeit in sozialen Projekten.</p>
<p><i>Tansania: Aufklärung gegen fundamentalistische Hassprediger<br /></i>Pfarrerin Hoyce Mbowe von der Evangelisch-lutherischen Kirche in Tansania berichtete von wachsenden Spannungen in ihrem Land, dessen Bevölkerung zu 40 Prozent aus Christen und zu 40 Prozent aus Muslimen besteht. Dem Staat gelinge es nicht immer, für Frieden zu sorgen. Fundamentalistische Hassprediger auf islamischer und auf christlicher Seite würden viele, besonders Jugendliche, gegen die andere Religion aufhetzen. Die evangelisch-lutherische Kirche setze sich für Aufklärung und Achtung des Menschenrechts auf freie Religionsausübung ein. </p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 17:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Die Zukunft liegt im freiwilligen Dienst“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/die-zukunft-liegt-im-freiwilligen-dienst/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=5999e84912</link>
			<description>Zivildienstverkürzung: Präses Buß fordert vom Gesetzgeber Klarheit</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der geplanten Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate hat sich der westfälische Präses Alfred Buß für einen freiwilligen Anschlussdienst ausgesprochen. Die reichen Erfahrungen freiwilliger Dienste wie das Diakonische Jahr seien „wertvolle Bausteine“, um Zivildienst und anschließenden Freiwilligendienst weiterzuentwickeln, sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen am 10. März in Bielefeld. Buß sprach mit dem Bundesbeauftragten für den Zivildienst, Dr. Jens Kreuter, und Zivildienstleistenden in Bethel.</p>
<h3>Freiwillig weiterarbeiten - unkompliziert und sozial abgesichert</h3>
<p>„Jeder junge Mann, der nach sechs Monaten aus eigener Entscheidung noch weiterarbeiten und weiter lernen will, soll dazu auf jeden Fall die Möglichkeit haben – unkompliziert und sozial abgesichert“, sagte Buß und fügte hinzu: „Die Zukunft liegt im freiwilligen Dienst – auch in Kombination mit dem Pflichtdienst.“ Dabei müsse der Status beider Dienste eindeutig unterschieden und die Bezahlung klar geregelt sein. Kirche und Diakonie erwarten hier vom Gesetzgeber Klarheit und zuverlässige Antworten – „und das möglichst bald“, betonte der Präses. Nach einem Beschluss der Regierungskoalition soll der Zivildienst ab Anfang 2011 von neun auf sechs Monate verkürzt werden. Buß: „Die jungen Männer, die im nächsten Jahr an der Reihe sind, und auch die Dienststellen müssen verlässlich planen können.“ Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, versicherte: „Wir stehen in Bethel zum Zivildienst und werden weiterhin Plätze anbieten, auch wenn durch die geplante Verkürzung die Rahmenbedingungen für uns sehr schwierig werden.“ Ein staatlich unterstützter Freiwilligendienst unmittelbar im Anschluss an den sechsmonatigen Dienst würde diese Schwierigkeiten mildern.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinderarmut: Nicht nur die Symptome bekämpfen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/kinderarmut-nicht-nur-die-symptome-bekaempfen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=a4dcfe4d28</link>
			<description>Evangelische Kirchen fordern gerechte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kampf gegen die Armut von Kindern fordern die evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen, das Übel an der Wurzel zu packen. Ernährung, Wohnung, Kleidung, Gesundheitsvorsorge und schulische wie außerschulische Bildung müssten für Kinder ausreichend gewährleistet sein, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der drei leitenden Theologen Nikolaus Schneider (Düsseldorf), Alfred Buß (Bielefeld) und Dr. Martin Dutzmann (Detmold), die am Donnerstag (4. März) in Düsseldorf bei einem Spitzentreffen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund NRW präsentiert wurde.</p>
<h3>Bedarfsgerechten Ausbau gefordert</h3>
<p>Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Lippische Landeskirche und ihre Diakonie halten es für dringend nötig, die Aufgaben und die Finanzen zwischen Bund, Land und Kommunen „angemessen“ aufzuteilen. Kindertagesstätten, Familienzentren und Ganztagsschulen seien qualitativ und bedarfsgerecht auszubauen. Kinder, die von Armut betroffen sind, bräuchten außerdem kostenfreie Bildungs-, Betreuungs-, Beratungs- und Erholungsangebote und im Rahmen des „Ganztags“ eine kostenfreie warme Mahlzeit täglich.</p>
<h3>Ausgrenzung überwinden</h3>
<p>Aber nicht nur die materielle Armut müsse überwunden werden. Die Kirchen fordern „die gerechte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben“. Ausgrenzung gelte es zu überwinden: „Kinder dürfen nicht gehindert werden, Subjekt ihres eigenen Lebens zu werden“, heißt es in dem Text. Die biblisch begründete Option für die Armen bedeute nicht, dass Arme gegen Reiche ausgespielt werden. Allerdings seien Wohlhabende in der Verantwortung, ihre anvertrauten Güter auch zum Wohle Schwächerer zu nutzen.</p>
<h3>Kinderarmut strukturell bekämpfen</h3>
<p>Initiativen wie Kleiderkammern, Tafeln, Schulmaterialienkammern, Mittagstische mit Betreuung bei den Hausaufgaben verdienten besondere Anerkennung. „Sie bleiben jedoch Tropfen auf den heißen Stein, solange Kinderarmut nicht strukturell bekämpft und überwunden wird“, erklären die Kirchen.</p>
<p>Viele Kommunen könnten die öffentliche Daseinsvorsorge nicht mehr dauerhaft sichern. Doppelt benachteiligt seien arme Kinder in armen Kommunen. Die Aufgabenzuordnung und Finanzausstattung der Ebenen staatlichen Handelns müssten neu gestaltet werden: „Nur so kann Armut – insbesondere Kinderarmut – entschlossen und wirksam bekämpft werden.“<br /><br /><a href="fileadmin/ekvw/dokumente/nachrichten/KinderarmutGemeinsam_100304.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_blank" class="download" >Die Erklärung im Wortlaut</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinsames Pastoralkolleg in Villigst eröffnet</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/gemeinsames-pastoralkolleg-in-villigst-eroeffnet/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=52e919d412</link>
			<description>Theologische Aus- und Fortbildung: Vier Landeskirchen kooperieren</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es offiziell: Wenn es um ihre Aus- und Fortbildung geht, haben die insgesamt rund 5.000 Pfarrerinnen und Pfarrer von vier Landeskirchen künftig nur noch eine Adresse: das Gemeinsame Pastoralkolleg in Haus Villigst/Schwerte. Die Einrichtung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), der Lippischen Landeskirche und der Evangelisch-reformierten Kirche wurde am 4. März eröffnet.</p>
<p>„Wer viel zu geben hat, muss auch viel sammeln“, zitierte Oberkirchenrätin Petra Wallmann (EKvW) aus einer Pastoraltheologie des 19. Jahrhunderts. Dieser Satz habe bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. Zu den fünf Dimensionen des Lernens am Gemeinsamen Pastoralkolleg gehörten Bibel und Theologie, kollegiale Beratung, pastorale Identität und nicht zuletzt auch Entschleunigung, um neue Kräfte sammeln zu können. Wallmann dankte den fünf am Institut lehrenden Dozentinnen und Dozenten für ihre engagierte Arbeit und die Bereitschaft, sich fortan gemeinsam auf den Weg zu machen.</p>
<h3>Den Pfarrberuf stärker unterstützen</h3>
<p>Der rheinische Kirchenrat Dr. Volker A. Lehnert würdigte die Bedeutung des Gemeinamen Pastoralkollegs für das gesamte Berufsbild. „Wir müssen den Pfarrberuf als theologischen Beruf wieder stärker unterstützen“, forderte Lehnert und warnte davor, sich in Verwaltung und organisatorischen Aufgaben zu verzetteln. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sei mit dem heutigen Tag getan. Dem Pfarrberuf widmete sich auch Professor Dr. Christian Grethlein (Münster) in seinem Vortrag „Pfarrerin oder Pfarrer sein heute und morgen – Herausforderungen für die Fort- und Weiterbildung“. </p>
<p>Ziel der Zusammenarbeit ist es, neben dem gemeinsamen Predigerseminar (Standort Wuppertal) auch ein qualifiziertes und differenziertes Fortbildungsangebot für den pastoralen Dienst zu gewährleisten und das Gemeinsame Pastoralkolleg als zukunftsfähiges Bildungszentrum in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu etablieren. </p>
<h3>Zum Hintergrund</h3>
<p>Die drei evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen arbeiten in der Aus- und Fortbildung ihrer Pfarrerinnen und Pfarrer stärker zusammen als bisher. Dabei konzentrieren sie sich auf die beiden Standorte Wuppertal und Schwerte-Villigst. An der Zusammenarbeit beteiligt ist auch die Evangelisch-reformierte Kirche. Die entsprechenden Kooperationsverträge wurden bereits im Juni 2009 in Haus Villigst unterzeichnet.</p>
<p>Alle Vikarinnen und Vikare aus dem Rheinland, aus Westfalen und Lippe sowie aus der Evangelisch-reformierten Kirche erhalten ihre praxisbegleitende Ausbildung seit 1. Oktober 2009 im Seminar in Wuppertal. Die theologische Fort- und Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer geschieht durch das Gemeinsame Pastoralkolleg in Villigst.</p>
<h3>Ziel: die hohe Qualität der pastoralen Bildungsarbeit sichern</h3>
<p>Damit sind zwei Arbeitsbereiche zusammengelegt, die zuvor von der rheinischen und der westfälischen Kirche jeweils eigenständig betrieben wurden. „Ziel ist es, die hohe Qualität der pastoralen Bildungsarbeit der vier Landeskirchen zu sichern und auszubauen“, heißt es in dem Vertrag, der die Arbeit des Wuppertaler Seminars regelt.</p>
<p>Und das gemeinsame Pastoralkolleg in Haus Villigst soll „als zukunftsfähiges Bildungszentrum in der Evangelischen Kirche in Deutschland“ entwickelt werden. Den größten Kostenanteil der gemeinsamen Einrichtungen finanzieren die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen zu je gleichen Teilen.</p>
<p><a href="fileadmin/ekvw/dokumente/nachrichten/GrethleinPfarrersein_heute_und_morgen.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_blank" class="download" >Der Vortrag von Professor Christian Grethlein (PDF)</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 14:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Brief mit Überraschung</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/brief-mit-ueberraschung/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=ca5bbba5d9</link>
			<description>Kirchenkreis Arnsberg plant großes Tauffest</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende lag ein großer violetter Umschlag in rund 600 Sauerländer Briefkästen. Absender: der Evangelische Kirchenkreis Arnsberg. Der Brief ist anders als gewöhnliche Briefe. Er enthält nämlich ein fast leeres Blatt. „Tauche diesen Brief ins Wasser und du wirst staunen“, ist darauf zu lesen.</p>
<p>Im&nbsp; Wasser&nbsp; erscheinen auf dem Papier Buchstaben, Wörter und Sätze: Eine Einladung zur Taufe! Die Taufe ist für einen Menschen das, was Wasser für diesen Brief ist:&nbsp; Wenn das Taufwasser über den Kopf des Kindes fließt, erfahren alle, die das sehen, die gute Nachricht:&nbsp; Gott gehört zu diesem Kind. Gott bleibt bei ihm sein ganzes Leben lang in guten und in schweren Tagen.</p>
<h3>Stressfrei die Taufe erleben</h3>
<p>Der evangelische Kirchenkreis Arnsberg hat in diesem Jahr die Taufe auf seine Fahnen geschrieben. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine große Zahl Eltern ihr Kind taufen lassen wollen, aber&nbsp;diesen Wunsch nicht in die Tat umsetzen.</p>
<p>„Eltern, die bisher nicht dazu gekommen sind, ihr Kind taufen zu lassen, die haben wir im Blick“, erklärt Superintendent Alfred Hammer dass Anliegen des Kirchenkreises.“ Wir laden sie ein, die Taufe ihres Kindes zusammen mit vielen anderen Kindern in einem festlichen Gottesdienst zu feiern. Wir übernehmen die Festorganisation. Die Eltern brauchen nur an einem Samstag zu einer Vorbereitung zu kommen und können den Taufgottesdient am Nachmittag des 4. Juli 2010 stressfrei erleben.“</p>
<h3>Eine Zeltkirche am Teich und ganz viele Taufbecken</h3>
<p>Die Planungen für das Fest laufen schon: Das Matthias-Claudius-Haus in Meschede-Eversberg bietet sich für einen sommerlichen Festgottesdienst unter freiem Himmel mitten im Wald auf einer Wiese an. Einen Teich gibt es da und einen Bach. Auf der Wiese wird eine Zeltkirche aufgebaut. Posaunen und Kinderchor werden musizieren. Lieder, Gebete und die Ansprache werden so gewählt und formuliert, dass die Kinder sich angesprochen fühlen.</p>
<p>Im Wald, am Teich, am Bach und im Matthias-Claudius werden Taufbecken aufgebaut. Dorthin gehen die Familien in kleinen Gruppen. Pfarrer und Pfarrerinnen aus den dreizehn Kirchengemeinden des Arnsberger Kirchenkreises werden dafür sorgen, dass die Taufe jedes Kindes&nbsp; zu einem&nbsp; unvergesslichen persönlichen Moment wird. Anschließend gibt’s dann Kuchen und Getränke und Spielangebote für alle, die die Feier dort fortsetzen möchten.</p>
<h3>Idee ist bei der Zukunftswerkstatt 2008 entstanden</h3>
<p>Die Idee zum zentralen Tauffest kam im Rahmen der Zukunftswerkstatt 2008 auf. Beim Blick in die Statistiken fiel auf, dass es in mehr als 600 Familien, die mindestens durch ein Elternteil zu den evangelischen Kirchengemeinden gehören, ungetaufte Kinder gibt. Im Herbst 2008 beschloss die Synode des Kirchenkreises deshalb, im Jahr 2010 ein zentrales Tauffest zu feiern. Angeschrieben wurden alle Familien mit ein- bis sechsjährigen Kindern. Auch Geschwister und ältere Kinder können am 4. Juli getauft werden.</p>
<h3>Taufe kann unsichtbar werden</h3>
<p>Wenn der Brief mit der Taufeinladung trocknet, werden die Buchstaben&nbsp; wieder unsichtbar. Auch Taufe kann unsichtbar werden. Deshalb erinnern die evangelischen Kirchengemeinden immer wieder an die Taufe: Ostern und Pfingsten, im Kindergarten und in der Schule, bei Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen und beim zentralen Taufgottesdienst am Sonntag, 4. Juli 2010 um 15 Uhr am Matthias-Claudius-Haus in Meschede-Eversberg.</p>
<p>Anmelden können Eltern ihre Kinder mit der Postkarte, die im Briefumschlag lag, per E-Mail: <a href="mailto:taufe@kirchenkreis-arnsberg.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" class="mail" >taufe@kirchenkreis-arnsberg.de</a>&nbsp; oder telefonisch: 0291-9082811. Unter dieser Nummer meldet sich Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer aus Meschede, die die Leitung der Vorbereitungen übernommen hat.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 09:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Gott kann man nicht bestreiken&quot;</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/gott-kann-man-nicht-bestreiken/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=712b968d15</link>
			<description>Kirche und Diakonie siegen vor dem Arbeitsgericht</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Streiks und Aussperrung wird es in Kirche und Diakonie auch künftig nicht geben: Das Arbeitsgericht Bielefeld hat mit seinem Urteil am heutigen Mittwoch (3.3.) das kirchliche Konzept der Sozialpartnerschaft des „Dritten Wegs“ bestätigt. Danach stehen Streik und Aussperrung im Widerspruch zum kirchlich-diakonischen Selbstverständnis.</p>
<p>Die Evangelische Kirche von Westfalen und ihr Diakonisches Werk, die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. und einzelne diakonische Träger hatten im September 2009 Klage gegen Streikaufrufe der Gewerkschaft ver.di eingereicht. Der Klage hatten sich auch die Ev.-luth. Kirche Hannovers und ihr Diakonisches Werk angeschlossen. Mit der Entscheidung steht fest: Die Streikaufrufe in diakonischen Einrichtungen im Herbst letzten Jahres waren unzulässig und dürfen künftig nicht wiederholt werden.</p>
<h3>Gegenseitige Druckmittel sind ausgeschlossen</h3>
<p>„Kirchen und Diakonie steht das grundgesetzlich geschützte kirchliche Selbstbestimmungsrecht zu, das ihnen die Möglichkeit einräumt, ihre Arbeitsbedingungen selbst zu regeln“, erläutert Pastor Günther Barenhoff, Sprecher des Vorstands der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. „Im kirchlichen Arbeitsrecht sind gegenseitige Druckmittel wie Streiks und Aussperrungen ausgeschlossen.</p>
<p>Der gemeinsame christliche Auftrag an alle kirchlich-diakonischen Beschäftigten, Hilfebedürftige zu unterstützen, darf nicht durch Arbeitskampfmaßnahmen unterbrochen werden.“ Deswegen haben Kirchen und Diakonie eigene Verfahren zur Konfliktlösung: Im Streitfall ist ein verbindliches Schlichtungsverfahren einer paritätisch besetzten Kommission mit einem unabhängigem Vorsitzenden vorgesehen.</p>
<h3>Zuversichtlich mit Blick auf weitere Instanzen</h3>
<p>Barenhoff begrüßt die richterliche Entscheidung: „Gott kann man nicht bestreiken. Das ist unser Leitgedanke - und der ist heute vor Gericht bestätigt worden.“ Das Urteil des Arbeitsgerichts Bielefeld ist zwar noch nicht rechtskräftig. Aber für Landeskirchenrat Henning Juhl ist klar: „Wir sind zuversichtlich, dass auch weitere Instanzen Streiks und Streikaufrufe in kirchlichen Einrichtungen nicht zulassen werden.“<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Über parteipolitisches Schubladendenken hinweg</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/ueber-parteipolitisches-schubladendenken-hinweg/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=b02dd1381e</link>
			<description>Gegen Armut: Kirchen und Gewerkschaften ziehen an einem Strang</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das vereinte Engagement von Gewerkschaften und Kirchen - evangelisch und katholisch - gegen soziale Ungerechtigkeit im Raum Paderborn ist vorbildlich und wegweisend. Diese Einschätzung äußerte Präses Alfred Buß, leitender Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen, am Mittwoch (3. März) in Paderborn.</p>
<p>Über parteipolitisches Schubladendenken hinweg hat sich das Bündnis zwischen Kirchen und Deutschem Gewerkschaftsbund zum Ziel gesetzt, ein breites Bewusstsein für den Einsatz gegen Armut in ihren verschiedenen Formen zu schaffen. „Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, lassen sich mit den alten ideologischen Mustern nicht bewältigen“, sagte die Paderborner Superintendentin Anke Schröder.</p>
<h3>Diakonischen Auftrag mit politischen Forderungen verknüpfen</h3>
<p>Astrid Bartols, Vorsitzende des DGB in Ostwestfalen-Lippe, hat den Anstoß zum Bündnis gegeben. Gemeinsam mit Gewerkschaftern wollen katholische und evangelische Christen „den diakonischen Auftrag mit politischen Forderungen verknüpfen“, erklärte Susanne Bornefeld als Sozialbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn. Und der Chef des katholischen Dekanats Paderborn, Dechant Benedikt Fischer, ergänzte: „Wir wollen politische Veränderungen, um nicht Almosengeber zu bleiben.“</p>
<h3>Arme Kinder sind verhinderte Akteure ihres eigenen Lebens</h3>
<p>Präses Buß wies darauf hin, dass der Unterschied zwischen Arm und Reich immer größer wird. Armut dürfe aber nicht auf das Materielle reduziert werden. „Arme Kinder sind verhinderte Akteure ihres eigenen Lebens“, so der Theologe.</p>
<p>Als Ergebnis der 1. Paderborner Sozialkonferenz hatten Kirchen und DGB im Februar 2009 für Stadt und Kreis Paderborn Sozialberichte gefordert, um die Armut und Gegenmaßnahmen überprüfen zu können. Außerdem geht es dem Bündnis darum, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sicherzustellen und den gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Qualifikation zu ermöglichen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Religion bildet“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/religion-bildet/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=4cfb8bc993</link>
			<description>Kirchen präsentieren sich gemeinsam auf der „didacta“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Religion bildet - Kompetenzen entwickeln, Dialog fördern, Glauben entdecken.“ Unter dieser Überschrift präsentieren sich die evangelischen Landeskirchen und die katholischen (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen sowie die Evangelische Kirche in Deutschland vom 16. bis 20. März 2010 wieder mit einem gemeinsamen Stand auf Bildungsmesse didacta in Köln. Am Stand A 48 in Halle 6.1 stellen die Kirchen und kirchlichen Einrichtungen ihre Bildungsarbeit und -anliegen in fast 30 Vorträgen, Diskussionsrunde und Musikprogrammen vor. Dazu gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit Expertinnen und Experten sowie ein Kirchencafé.</p>
<p>„Als NRW-Bistümer haben wir dabei nicht nur den Religionsunterricht im Blick“, unterstreicht Dr. William Middendorf, Leiter der Hauptabteilung Schule und Bildung im Bischöflichen Generalvikariat Münster: „Da die katholische Kirche als größter freier Schulträger in Deutschland besondere Verantwortung für den Bildungsbereich trägt, sind wir auch sehr daran interessiert, unser Bildungsangebot möglichst vielen Besuchern der didacta zumindest exemplarisch vorzustellen sowie über unser Bildungsverständnis am Stand der Kirchen zu informieren und zu diskutieren.“</p>
<h3>Schon seit der Refortmationszeit ist Bildung ein Thema</h3>
<p>Und Oberkirchenrat Klaus Eberl, Leiter der Abteilung Bildung der Evangelischen Kirche im Rheinland, ergänzt: „Bildung ist für uns nicht erst in der Wissens- und Lerngesellschaft der Gegenwart ein zentrales Thema; sie ist es seit der Reformationszeit. Philipp Melanchthon war treibende Kraft für die Entwicklung eines allgemeinen Schulwesens. Bildung im evangelischen Verständnis will Menschen befähigen, ihre Zukunft und die Welt zu gestalten. Deshalb betont die Kirche ein ganzheitliches Bildungsverständnis. Heute, im Angesicht der Globalisierung und der multikulturellen Lebenszusammenhänge, gewinnt religiöse Bildung zunehmend an Bedeutung.“</p>
<p>Einer der Höhepunkte im Programm „Kirche auf der Bildungsmesse“ wird eine Podiumsdiskussion am Donnerstag, 18. März 2010, um 14 Uhr sein: Dann diskutieren die NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther, der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker, der Präsident des Kirchenamtes der EKD Dr. Hermann Barth und der Bonner Professor Dr. Volker Ladenthin an Stand E 41 unter der Überschrift „Religion bildet“. Die Moderation hat Gisela Steinhauer (WDR).</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Älteste Bibelanstalt der Welt feiert Geburtstag</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/aelteste-bibelanstalt-der-welt-feiert-geburtstag-1/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=2979780c48</link>
			<description>300 Jahre von Cansteinsche Bibelanstalt und 25 Jahre Werkstatt Bibel / Festgottesdienst in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die weltweit älteste Bibelanstalt, die von Cansteinsche Bibelanstalt in Westfalen, wird in diesem Jahr 300 Jahre alt – die „Werkstatt Bibel“ wurde vor 25 Jahren gegründet: Für die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) ein Grund zum Feiern. In einem Festgottesdienst anlässlich des Doppeljubiläums würdigte Präses Alfred Buß am Sonntag (28.2.) in der Dortmunder St. Reinoldi-Kirche das theologisch und gesellschaftlich wichtige bibelmissionarische Engagement beider Einrichtungen.</p>
<p>Der Predigttext, das Gleichnis vom Wachsen der Saat (Markus 4, 26-29), ist für den leitenden Theologen der westfälischen Landeskirche auch Sinnbild für die Arbeit von Bibelanstalt und Bibelwerkstatt: Der biblische Bauer sät und erntet – doch wachsen lässt Gott. Ohne das geht es nicht. Dynamische Eigeninitiative und vertrauensvolle Zuversicht gehören zusammen. „Natürlich bleibt das Machen wichtig“, betonte Buß, „Der Bauer hat gesät. Von Canstein hat nimmermüde das Bibelwerk vorangetrieben und einen Vorschuss von etlichen Tausend Talern gegeben. Nein, es geht nicht ohne Machen. Das Wachsen der Saat setzt Initiative, Engagement und anstrengende Arbeit voraus. Martin Luther und Carl Hildebrand Freiherr von Canstein waren treue Sämänner.“ </p>
<p>Aber: „Das Wachstum ist unverfügbar.“ In nicht zu überbietender Kühnheit, so Buß, sehe Jesus Christus in seinem Gleichnis den Schöpfer und Vollender der Welt in einem Getreidekorn am Werk und öffne damit die Augen für das beginnende Gottesreich, mitten unter uns. „Das Unspektakuläre lockt zum Glauben – provozierend in der Erlebnisgesellschaft.“ Zeit und Besonnenheit schenke das Gleichnis: „Unser Tun wird zum Vorletzten. Wir werden frei zum Handeln, ohne das Letzte von uns selbst zu fordern.“</p>
<p>Sein Fazit: „Glauben heißt, in Spannung leben und darauf vertrauen, dass Gott in dieser Spannung unser Leben trägt und hält. Solche gespannte Gelassenheit treibt uns an, aufs Feld zu gehen und Samen auszusäen – wie Luther oder Canstein damals und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der von Cansteinschen Bibelanstalt und der Werkstatt Bibel heute.“&nbsp;&nbsp; </p>
<h3>von Cansteinsche Bibelanstalt in Westfalen e.V.</h3>
<p>Die von Cansteinsche Bibelanstalt in Westfalen ist die älteste Bibelanstalt der Welt. Das Ziel des vor 340 Jahren geborenen Carl Hildebrand Freiherr von Canstein bei der Herausgabe seiner ersten Bibel war: „Preiswerte und gute Bibeln für alle“. Tatsächlich wurden die Bibeln zu einem für damalige Maßstäbe unglaublich geringen Preis verkauft. Das Neue Testament kostete zwei Groschen und die<br />ganze Bibel sechs Groschen. Das entspricht einem heutigen Wert von einem bzw. drei Euro. Bis zum Jahr 1800 konnten in dem damals dünn besiedelten Deutschland genau 2.770.282 Bibeln und Neue Testamente verbreitet werden.&nbsp; Namen. Die 1710 in Halle/Saale gegründete Bibelanstalt hat ihre Geschäftsstelle heute in Dortmund – genauer gesagt im Amt für missionarische Dienste (AmD) der Evangelischen Kirche von Westfalen. Präsident ist der Theologe Professor Dr. Andreas Lindemann, Bielefeld-Bethel.</p>
<h3>Werkstatt Bibel (<a href="http://www.werkstatt-bibel.de/" target="_blank" >www.werkstatt-bibel.de</a>)</h3>
<p>„Werden hier vielleicht alte Bibeln repariert?“ So oder ähnlich reagieren manche, die die Bibelwerkstatt besuchen – noch unsicher, was sie erwartet. In der Tat: In dieser Werkstatt gibt es auch alte Bibeln zu sehen. Und wie die Bibel in drei Jahrtausenden in unzähligen Werkstätten abgeschrieben, gedruckt und schließlich gespeichert wurde und wird – darüber informiert die Ausstellung „Vom Papyrus zur CD-ROM – wie die Bibel zu uns kam“. Die Besucherinnen und Besucher können selbst zur Bibel greifen und aktiv werden. Mit Herzen, Mund und Händen kann man entdecken, wie lebendig die Texte der Bibel sind. <br />Dass Bibelarbeit mehr ist als Arbeit – das haben schon viele in der Bibelwerkstatt erlebt: Schüler und Konfirmandinnen, aber auch unterschiedliche Gruppen von Erwachsenen. Zu finden ist die „Werkstatt Bibel“ ebenfalls im Amt für missionarische Dienste (AmD) in Dortmund. Für Gruppen bis 25 Personen wird sie nach Voranmeldung jederzeit geöffnet. Dabei wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, ein auf die jeweilige Gruppe abgestimmtes Programm anzubieten.</p>
<p><i>Ansprechpartner für beide Einrichtungen:<br />Pfarrer Hartmut Griewatz, Amt für missionarische Dienste,<br />Olpe 35, 44135 Dortmund, Telefon: 0231 5409-68, E-Mail: </i><a href="mailto:griewatz@amd-westfalen.de" ><i>griewatz@amd-westfalen.de</i></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 18:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fred Sobiech wird Nachfolger von Dr. Rainer Dinger</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/fred-sobiech-wird-nachfolger-von-dr-rainer-dinger/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=c71ae36b73</link>
			<description>Wechsel im Landeskirchenamt: Kirchenleitung beruft Bochumer </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Superintendenten zum neuen Dezernenten für Erziehung und Bildung<br />Bielefeld. Superintendent Fred Sobiech wird neuer Dezernent für Erziehung und Bildung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Das hat die Kirchenleitung in ihrer Sitzung am 24. Februar beschlossen.</p>
<p>Damit wechselt der profilierte Theologe, der zurzeit noch an der Spitze des Kirchenkreises Bochum steht, zum 1. Mai in das Landeskirchenamt nach Bielefeld. Als Nachfolger von Landeskirchenrat Dr. Rainer Dinger, der mit 65 Jahren in den Ruhestand tritt, wird er in der westfälischen Landeskirche künftig für die Bereiche Religionsunterricht, Konfirmandenarbeit sowie Erwachsenen- und Familienbildung zuständig sein.</p>
<h3>In Gelsenkirchen aufgewachsen</h3>
<p>Fred Sobiech, geboren am 13. März 1955, ist in Gelsenkirchen aufgewachsen. Nach dem Abitur an der Fachoberschule für Wirtschaft studierte er zunächst Religionspädagogik an der Evangelischen Fachhochschule in Düsseldorf (1974-1977). Anschließend absolvierte er ein Studium der Evangelischen Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal sowie an den Universitäten Bonn und Göttingen (1977-1981).</p>
<p>Nach seinem Vikariat in der Johannisgemeinde in Hattingen (1882-1984) wechselte er in die Kirchengemeinde Welper, wo er zunächst als Pastor im Hilfsdienst, ab 1986 als Pfarrer tätig war. Seit 1989 lehrte Sobiech zusätzlich als nebenamtlicher Dozent am Pädagogischen Institut der EKvW in Villigst/Schwerte.</p>
<h3>14 Jahre Superintendent des Kirchenkreises Bochum</h3>
<p>Von 1994 bis 1996 stand Fred Sobiech als Rektor an der Spitze des Theologisch-Pädagogischen Instituts der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs. 1996 kehrte er zurück nach Westfalen – als Superintendent des Kirchenkreises Bochum, der mit knapp 103.000 Mitgliedern einer der größten von 31 Kirchenkreisen in der westfälischen Landeskirche ist.</p>
<p>Neben seinem Leitungsamt moderierte Sobiech in den Jahren 2000 bis 2004 die Konferenz der Ruhrgebietssuperintendenten; seit 2004 ist er Vorsitzender des Erwachsenenbildungswerkes Westfalen-Lippe, der größten Einrichtung dieser Art in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).</p>
<p>Sobiech ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. </p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Förderpreis „Kreatives Ehrenamt in der Kirche“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/foerderpreis-kreatives-ehrenamt-in-der-kirche/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=aea653943a</link>
			<description>Westfälische Landeskirche zeichnet ehrenamtliches Engagement aus</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innovativ, anregend, selbstbestimmt, integrierend: Ehrenamtliche Gruppen und Initiativen mit diesen Eigenschaften können sich noch bis zum 15. März um den Förderpreis „Kreatives Ehrenamt in der Kirche“ bewerben, den die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) nun zum dritten Mal ausschreibt.</p>
<p>Alle zwei Jahre verleiht die Kirchenleitung diesen Preis. Sie will damit beispielhafte ehrenamtliche Arbeit in der Kirche würdigen, anerkennen und fördern. Drei Preisträger werden prämiert, für jeden Gewinner gibt es 1.000 Euro Preisgeld. Ausgezeichnet wird ehrenamtliches Engagement auf allen Feldern des kirchlichen Lebens, zum Beispiel Gottesdienst, Seelsorge und Beratung, Musik, Bildungsarbeit sowie weiterer Einsatz in Gemeindearbeit und Gemeindeleitung.</p>
<h3>&quot;Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar&quot;</h3>
<p>„Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar für alle Bereiche kirchlichen Lebens in unserer westfälischen Landeskirche“, erklärt Landeskirchenrätin Christel Schibilsky, die für Planung und Ausführung des Wettbewerbs verantwortlich ist. Zur Jury gehören Fachleute unter anderem aus den Bereichen Jugendarbeit, Diakonie, Frauenarbeit, Pädagogik und Theologie. Der Preis wird am 30. Oktober 2010 von Präses Alfred Buß überreicht.</p>
<p><b>Vorschläge können eingereicht werden bei:</b><br />Evangelische Kirche von Westfalen<br />Das Landeskirchenamt<br />Landeskirchenrätin Christel Schibilsky<br />Altstädter Kirchplatz 5<br />33602 Bielefeld.<br /><br /><b>Weitere Informationen:</b><br />Tanja Flöthmann<br />Telefon 0521 594-304<br />E-Mail: <a href="mailto:tanja.floethmann@lka.ekvw.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" class="mail" >tanja.floethmann@lka.ekvw.de </a></p>
<p><a href="fileadmin/ekvw/dokumente/nachrichten/kreatives_ehrenamt_ausschreibung.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_blank" class="download" >Die Ausschreibung zum Förderpreis &quot;Kreatives Ehrenamt&quot; (PDF)</a></p>
<p><a href="fileadmin/ekvw/dokumente/nachrichten/kreatives_ehrenamt_bewerbungsformular.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_blank" class="download" >Die Bewerbungsunterlagen zum Förderpreis (PDF)</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 10:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Keine Kirche kann ohne die anderen Kirchen im vollen Sinne Kirche sein“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/keine-kirche-kann-ohne-die-anderen-kirchen-im-vollen-sinne-kirche-sein/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=093c5d1738</link>
			<description>Heike Koch verantwortlich für Ökumene, Mission und kirchliche Weltverantwortung –
Nachfolgerin von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Heike Koch ist am Sonntag (14.2.) als Leiterin des Amtes für Ökumene, Mission und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) in Dortmund von Präses Alfred Buß in ihr Amt eingeführt worden. In einem feierlichen Gottesdienst wurde auch ihr Vorgänger Peter Ohligschläger in den Ruhestand verabschiedet. Er war 30 Jahre im Bereich Ökumene der Evangelischen Kirche von Westfalen tätig, davon sechs Jahre als Leiter des Amtes für MÖWe.<br /><br />Das Amt für MÖWe in Dortmund und in sieben Regionalstellen pflegt für die westfälische Kirche partnerschaftliche Beziehungen zu anderen Kirchen in Deutschland und weltweit. Es leistet theologische Grundsatzarbeit zu Fragen von Mission und Ökumene. Die christliche Verantwortung, etwa im Blick auf Globalisierung oder Klimawandel, wird durch die Arbeit des Amtes für MÖWe praktisch umgesetzt und mit Leben gefüllt. „Einander besuchen, die Anstrengungen einer Reise auf sich nehmen und so den anderen seine Wertschätzung zeigen, am Leben der anderen teilnehmen, eigene Standpunkte mal verlassen“ – so beschrieb Pfarrerin Heike Koch in ihrer Predigt ihr Selbstverständnis von Mission und Ökumene. Ein wesentliches Anliegen sei das ökumenische Lernen: „Miteinander fragen, forschen und lernen, wohin Gottes Weg uns führt.“ Sie unterstrich die weltweite Gemeinschaft der christlichen Kirchen: „Keine Kirche kann ohne die anderen Kirchen im vollen Sinne Kirche sein!“<br /><br />Präses Alfred Buß hob den Zusammenhang von Gerechtigkeit und Frömmigkeit hervor. Gottesdienst und Leben dürften nicht auseinanderfallen. Es gehe darum, „das Recht des Stärkeren durch die Stärke des Rechts zu ersetzen – auch in den internationalen Beziehungen unserer globalisierten Welt“, sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen.<br /><br />Heike Koch, geboren 1966 in Bad Oeynhausen, studierte ab 1985 Theologie in Bielefeld- Bethel, Marburg, in Sao Leopoldo und Sao Paulo/Brasilien sowie in Bochum. Einen Teil ihrer praktischen Ausbildung absolvierte sie in der Missionsakademie an der Universität Hamburg. Berufliche Stationen der Pfarrerin waren zunächst die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen in Soest und die Evangelische Studierendengemeinde Bielefeld. Seit 2004 leitete sie die Regionalstelle Bielefeld des Amtes für MÖWe. Heike Koch arbeitet in zahlreichen Ausschüssen und Gremien mit, unter anderem im landeskirchlichen Ausschuss für Weltmission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung, im Arbeitskreis Evangelische Kirche am La Plata und als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Bielefeld. Sie ist verheiratet.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 11:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die beste Nachricht der Welt begreiflich machen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/die-beste-nachricht-der-welt-begreiflich-machen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=2b662914ad</link>
			<description>Johannes Hansen wird 80 Jahre alt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Johannes Hansen, langjähriger Leiter des Volksmissionarischen Amtes der Evangelischen Kirche von Westfalen, wird heute 80 Jahre alt.<br /><br />Präses Alfred Buß dankte dem Jubilar für sein Lebenswerk, das darin bestand, „die beste Nachricht der Welt so auszulegen und zu dolmetschen, dass es die Menschen für ihr Leben begreifen und ergreifen können“. Hansen arbeitete von 1958 bis zu seinem Ruhestand 1995 im Volksmissionarischen Amt, (dem heutigen Amt für missionarische Dienste), ab 1973 als Leiter.</p>
<p>Johannes Hansen verfasste zahlreiche Bücher und publiziert nach wie vor in Zeitschriften sowie im Internet. Er wirkte als Prediger nicht nur auf Kanzeln im In- und Ausland und auf vielen Kirchentagen, sondern auch in Presse, Rundfunk und Fernsehen. Pfarrer Hansen war Mitglied der Westfälischen Landessynode, der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und in zahlreichen anderen Gremien.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jugendliche machen Medien: 6. Runde startet</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/jugendliche-machen-medien-training-startet-in-die-6-runde/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=0b00522124</link>
			<description>Bei „News4U“ lernen junge Leute - auch aus Westfalen - den Journalismus kennen </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„News4U“, das Journalistentraining der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) für junge Leute, startet heute in die sechste Runde. Dann treffen sich die zwölf jungen Leute im Alter von 15 bis 18 Jahren zum ersten Mal als neues „News4U“-Team 6 im Fernsehstudio des Medienverbandes der rheinischen Kirche in Düsseldorf. Sie kommen diesmal aus Duisburg, Essen, Wuppertal, Willich, Meerbusch, Herten, Hagen, Beckum und Espelkamp. Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Träger des Projektes, ehemaligen Absolventinnen und Absolventen, Referentinnen und Referenten sowie Unterstützerinnen und Unterstützern feiern sie eine Eröffnungsparty. <br /><br />Seit mehr als zehn Jahren gibt es dieses erfolgreiche medienpädagogische Projekt. Ins Leben gerufen wurde es, damit Jugendliche selbst zu Wort kommen, eigene Themen aus Kirche und Gesellschaft medial bearbeiten und transportieren können. Dazu wurde vom Amt für Jugendarbeit und dem Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland ein Konzept erarbeitet, nach dem Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren in allen Mediensparten professionell geschult werden.</p>
<h3>Print, Hörfunk, Fernsehen und Online</h3>
<p>Über einen Zeitraum von einem dreiviertel Jahr treffen sie sich mit Dozentinnen und Dozenten aus inner- und außerkirchlichen Medien zu Wochenendworkshops in den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen und Online. Außerdem absolvieren sie ein mehrtägiges Produktionstraining bei Großveranstaltungen der Evangelischen Jugend im Rheinland wie Jugendcamp oder Verleihung des Jugendkulturpreises und ein dreiwöchiges Praktikum in den Schulferien.</p>
<p>Rund 60 Absolventinnen und Absolventen gehören inzwischen zur „News4U“-Familie, die beständig weiter wächst. Vor zwei Jahren kam als weitere Trägerin die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) hinzu. Absolventinnen und Absolventen der ersten Durchgänge haben inzwischen in den Medien Fuß gefasst: Sie arbeiten beispielsweise beim WDR, dem Bayrischen Rundfunk, einer Lokalzeitung in der Schweiz, bei Chrismon plus Rheinland oder einem großen Düsseldorfer Verlag.</p>
<h3>Geballtes Knwo-how, auch für Kirchengemeinden</h3>
<p>Außerdem stehen einige jetzt selbst als Dozentinnen und Dozenten vor den jüngeren „News4U“-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern, moderieren Veranstaltungen oder stellen ihr Know-how ihrer Kirchengemeinde zur Verfügung. </p>
<p><a href="http://www.ekir.de/jugend/20090916_faltplakat_news4uNo6.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Der Flyer von &quot;news4u&quot;</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 15:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Christen unter dem Halbmond“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/christen-unter-dem-halbmond/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=7baa7a21d7</link>
			<description>Evangelische Kirche von Westfalen: Fachtagung zur aktuellen Situation in Nahost</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst 2009 besuchte die westfälische Kirchenleitung das Heilige Land. Begegnungen und Gespräche mit christlichen Gemeinden nahmen dabei einen breiten Raum ein. Überall begegneten der Delegation die großen Sorgen der Christen um ihre Zukunft in Israel und Palästina. Eine Fachtagung, zu der die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) am Samstag, 20. März, nach Haus Villigst/Schwerte einlädt, soll dazu beitragen, die Lage der Christenheit am Beispiel dreier Regionen des Nahen Ostens differenziert wahrzunehmen.<br /><br />Kirchenrat Gerhard Duncker, in der westfälischen Landeskirche zuständig für den christlich-islamischen Dialog sowie die Beziehungen zu den Kirchen des Nahen Ostens, wird mit seinen „Anmerkungen zur Geschichte und Gegenwart christlicher Existenz im Nahen Osten“ ins Thema einführen. Anschließend beleuchtet Dr. Volker Faigle (Berlin) die „Situation der Christen im Irak - Aspekte der Asylpraxis der Bundesrepublik Deutschland im Hinblick auf verfolgte Christen“. Faigle ist theologischer Referent im Büro des Bevollmächtigten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Sitz der Bundesregierung in Berlin.</p>
<p>Zur „Lage der Christenheit im Heiligen Land“ referiert Pfarrer Michael Wohlrab (Jerusalem) - zur „Lage der Christenheit in der Türkei“ Pfarrer Holger Nollmann (Istanbul). Holger Nollmann ist seit 2002 Pfarrer der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in der Türkei mit Sitz in Istanbul. Michael Wohlrab arbeitet seit 2006 als Pfarrer auf dem Ölberg in Jerusalem und ist zuständig für die dortige Touristen- und Pilgerseelsorge.<br /><br />Tagungsort ist Haus Villigst, Iserlohner Straße 25, 58239 Schwerte. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!<br /><br />Weitere Informationen und Anmeldungen (bis zum 5. März) im Landeskirchenamt:</p>
<p>Carmen Damerow<br />Telefon: 0521 594-259<br />E-Mail: <a href="mailto:carmen.damerow@lka.ekvw.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" class="mail" >carmen.damerow@lka.ekvw.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Kompakt – Bausteine für ehrenamtliche Mitarbeit“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/kompakt-bausteine-fuer-ehrenamtliche-mitarbeit/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=021271f266</link>
			<description>Amt für missionarische Dienste (AmD) gibt Arbeitshilfe für Ehrenamtliche heraus</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Arbeitshilfe „kompakt“, die in Kooperation mit den missionarischen Diensten der rheinischen und der hannoverschen Kirche entstanden ist, legt das Amt für missionarische Dienste der Evangelischen Kirche von Westfalen eine Sammlung von Modulen vor, die als Seminare für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gemeindearbeit genutzt werden können.<br /><br />Die Präsides Alfred Buß und Nikolaus Schneider sowie Bischöfin und neue EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann schreiben im Geleitwort: „Ehrenamtliche Mitarbeit bildet das Rückgrat evangelischer Gemeindearbeit: ohne sie wären unsere Gemeinden ärmer. Interesse an Mitarbeit beschenkt eine Gemeinde und fordert sie heraus zu investieren in Motivation, Fortbildung und geistliche Begleitung der Mitarbeitenden.</p>
<h3>Basisnah, elementar und flexibel</h3>
<p>Diese Bausteine zu einer basisnahen, elementaren und flexiblen Schulung für Mitarbeitende entlasten die Gemeinden: Sie können auswählen, verändern und benutzen, was für die jeweilige Situation benötigt wird.“ Die Arbeitshilfe enthält fünf Module (Spiritualität einüben; Fundamente entdecken; Gemeinde gestalten; mit Anderen arbeiten; Sprachfähigkeit entwickeln) mit 23 ausgearbeiteten Arbeitseinheiten (z. B. Bibel erkunden; Grundaussagen des Bekenntnisses; Gemeinde – was macht sie aus; zielorientiert arbeiten; ein „intelligentes Team“ bilden; Grundlagen der Gesprächsführung; Andachten erstellen).</p>
<p>Die Bausteine sind praxiserprobt, alle Arbeitsblätter liegen mit Kopiererlaubnis vor, Präsentationen und Arbeitsblätter befinden sich auf der beiliegenden CD-Rom, Vortragsteile sind als Beispiel weitgehend wörtlich ausgearbeitet. Gedacht ist die Arbeitshilfe für (in der Regel) Hauptamtliche, die Bildungsangebote für Ehrenamtliche anbieten. Dabei eignet sich die Arbeitshilfe sowohl für kurze Angebote (3-4 Einheiten) als auch für Langzeit-Fortbildungen. „kompakt“ liegt als Din- A4-Ordner plus CD-Rom vor und wird zum Selbstkostenpreis von 25 Euro (zzgl. Versandkosten) angeboten.<br /><br /><b>Weitere Informationen:</b><br />Pfarrer Kuno Klinkenborg<br />Amt für missionarische Dienste der EKvW<br />Telefon: 0231 540965<br />E-Mail: <a href="mailto:klinkenborg@amd-westfalen.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" class="mail" >klinkenborg@amd-westfalen.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 15:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pfarrer Manfred W. Schwarz neu im Präsidium des DEKT</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/pfarrer-manfred-w-schwarz-neu-im-praesidium-des-dekt/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=a381f68d6c</link>
			<description>Westfale vertritt Landesausschüsse beim Deutschen Evangelischen Kirchentag</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Pfarrer i. R. Manfred W. Schwarz (Dortmund), Vorsitzender des Landesausschusses Westfalen, ist seit Samstag (23. Januar) neues Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT).</p>
<p>Die Konferenz der Landesausschüsse, die am vergangenen Wochenende in München tagte, wählte den Westfalen mit großer Mehrheit zu ihrem neuen Vorsitzenden und damit zugleich ins Präsidium des DEKT. Damit würdigte das Gremium auch sein konstruktives, kreatives und verlässliches Engagement der vergangenen Jahre.</p>
<p>Er löst Volker Hufschmidt aus der rheinischen Landeskirche ab, der das Ehrenamt in den vergangenen Jahren innehatte. In den nächsten sechs Jahren wird Manfred W. Schwarz nun an zentraler Stelle den Deutschen Evangelischen Kirchentag begleiten.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 11:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Westfälischer Auftakt zum Großereignis in München</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/westfaelischer-auftakt-zum-grossereignis-in-muenchen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=6f497977d8</link>
			<description>Evangelisch-katholischer Kirchentagssonntag in Westfalen/Lippe am 31. Januar</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal treffen sich evangelische und katholische Christen zu einem bundesweiten Großereignis: Vom 12. bis 16. Mai 2010 findet in München der 2. Ökumenische Kirchentag statt. Das Motto: „Damit ihr Hoffnung habt“. Auftakt dazu in Westfalen und Lippe ist der Kirchentagssonntag am 31. Januar. An diesem Tag zeigen Katholiken und Protestanten in vielen Gemeinden ihre Verbundenheit: durch gemeinsame Gottesdienste und andere Veranstaltungen, die den Ökumenischen Kirchentag zum Thema haben.<br /><br />„Das Jahr 2010 wird in besonderer Weise vom ökumenischen Geist geprägt sein“, heißt es in einer Botschaft des Diözesankomitees Paderborn und der Landesausschüsse Westfalen und Lippe des Deutschen Evangelischen Kirchentages. 200.000 Menschen waren beim 1. Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin dabei. Mit ähnlichen Teilnehmerzahlen rechnen die Veranstalter jetzt in München.</p>
<h3>Keine Quantensprünge in der Ökumene</h3>
<p>Das Verhältnis zwischen den beiden großen Kirchen war in letzter Zeit nicht frei von Spannungen und Belastungen. Vor diesem Hintergrund erklären die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Dr. Ellen Überschär, und der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Dr. Stefan Vesper: „Was bringt ein zweiter Ökumenischer Kirchentag an Mehrwert? Wann wird es ökumenische Fortschritte geben? Wann wird in der Abendmahlsfrage etwas vorangehen? Alles Fragen, die wir nicht von oben herab und nicht allein beantworten wollen und können. Wenn wir nüchtern feststellen, dass die evangelisch-katholische Ökumene in den letzten Jahren keine Quantensprünge gemacht hat, dann bedeutet das noch lange nicht, dass das ökumenische Leben erlahmt ist.“</p>
<p>Für viele Gemeinden, Priester und Pfarrerinnen, diakonische und karitative und Organisationen sei die Zusammenarbeit selbstverständlich. Das solle auf dem Ökumenischen Kirchentag sichtbar werden. Das Münchener Glaubensfest werde „kein kirchlicher Parteitag, sondern ein Forum der gemeinsamen Verantwortung für unsere Kirchen und für die Gesellschaft.“</p>
<h3>Projekte, die Hoffnung machen können</h3>
<p>Am 31. Januar widmen Gemeinden Gottesdienste diesem Thema. Gemeinsame Aktivitäten führen evangelische und katholische Nachbargemeinden konfessionsübergreifend zusammen. Zum Leitwort „Damit ihr Hoffnung habt“ sammelt der Landesausschuss Westfalen Beispiele aus dem Alltag der Gemeinden, Gruppen und Verbände, die Hoffnung machen können - Projekte, bei denen Solidarität und der Einsatz für Gerechtigkeit Früchte tragen. Die Projekte sind im Internet zu finden: www.oekt-zeichenderhoffnung.de.<br />Der Kirchentagssonntag wird von der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Lippischen Landeskirche und dem Erzbistum Paderborn unterstützt. <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 12:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dank für ererbte Kulturvielfalt und kreatives Schaffen </title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/dank-fuer-ererbte-kulturvielfalt-und-kreatives-schaffen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=d6d00f6fb6</link>
			<description>Kirchen eröffneten Kulturhauptstadtjahr im Essener Dom </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Glocken aller christlichen Kirchen in den 53 Städten der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 läuteten, als am Freitagabend die katholische und evangelische Kirche in Nordrhein-Westfalen mit einem ökumenischen Gottesdienst im Essener Dom das Kulturhauptstadtjahr eröffneten. Ganz bewusst haben die Verantwortlichen für diesen Auftakt die 1150 Jahre alte Essener Münsterkirche gewählt, einen Ort, der die Geschichte eines bedeutenden Frauenstiftes bezeugt und an dem „der Glaube an Gottes Nähe und Zuwendung in Jesus Christus seit der Zeit des heiligen Altfrid gelebt worden ist, im Gottesdienst wie in der täglichen Arbeit“, betonte der Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, zu Beginn der Feier.<br /><br />Kult und Kultur hätten hier ihre Mitte gefunden. Aus dieser Mitte sei eine Gestaltungskraft erwachsen, die schon lange vor der Industrialisierung die Kulturregion geprägt habe. „Mit unserer heutigen Zusammenkunft an diesem Ort bekennen wir uns zur Prägekraft des gelebten Glaubens auch für die Gegenwart und Zukunft“, sagte Bischof Overbeck. Mit diesem Gottesdienst dankten die Christen „für die ererbte Kulturvielfalt und für das kreative und vielfältige Schaffen in dieser Region“. </p>
<h3>Buß: Die Tiefe der christlichen Tradition wird in der Kulturhauptstadt leuchten</h3>
<p>Dass viele Menschen heute wieder nach Spiritualität fragten und ein „Gegengewicht zu Hektik und Materialismus unserer Zeit suchen, die nicht Halt machen selbst vor der Ökonomisierung der Seelen“, darauf wies der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Dr. h.c. Alfred Buß, in seiner Predigt hin. Christus sei „das Licht er Welt“, er hole die Menschen neu ins Leben. Die spirituelle Tiefe der christlichen Tradition werde in der Kulturhauptstadt „facettenreich leuchten und klingen“.<br /><br />Christus, das Licht der Welt, begegne einem im Fremden. Dazu zähle sicherlich für manchen auch die Kunst in der Kirche. „Sie kann eine Zumutung sein, ihre Fremdheit kann stören“, so Buß. Denn Kunst gebe nicht das Sichtbare wieder, sondern mache sichtbar. Sie schaffe Neues, Ungesehenes und Unerhörtes. Buß: „Das wird uns verändern.“ Künstler deuteten auch die Bibel. Und diese gehöre nicht allein den Kirchen, sondern allen. Der Präses rief dazu auf, „Christus, das Licht der Welt“ weiterzugeben. Dann werde es „hell in der Welt werden“, denn Licht vermehre sich beim Teilen.</p>
<h3>Ein Kreuz geht auf die Reise</h3>
<p>Zum Ende des Gottesdienstes wurde das Kulturhauptstadtkreuz auf die Reise in der Region der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 geschickt. Dabei wird es jede Woche in einer anderen Stadt sein. Erste Station ist Dinslaken. Für Dr. Michael Schlagheck, Beauftragter des Bistums Essen für die Kulturhauptstadt Ruhr.2010, ist das Kreuz ein Hoffnungszeichen. „Wandel ist ein großes Thema der Kulturhauptstadt, das Kreuz ist auch immer ein Zeichen für Wandel“, so Schlagheck.</p>
<h3>Ein Wegkreuz zum Miteinander und für die Metropole Ruhr</h3>
<p>Das Kreuz macht auch Station in Tallinn/Estland, das gemeinsam mit Turku/Finnland Kulturhauptstadt 2011 sein wird. So wird aus dem Kulturhauptstadtkreuz für das Ruhrgebiet ein Kreuz für Europa. Die Initiatoren, das Bistum Essen und die Evangelische Kirche im Rheinland und von Westfalen, verstehen es als ein Wegkreuz zum Miteinander, als Symbol für einen Weg in die Tiefe und für einen Weg ins Leben. „Es ist auch ein Wegkreuz für die Metropole Ruhr“, betont Dr. Michael Schlagheck. Geschaffen wurde das Kreuz von Benediktinerpater Abraham Fischer aus der Abtei Königsmünster im sauerländischen Meschede.<br />&nbsp;<br />Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Kirche und Gesellschaft nahmen an dem Eröffnungsgottesdienst teil, darunter auch Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert, die Präsidentin des Landtages von Nordrhein-Westfalen, Regina van Dinther, Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerin Christa Thoben, Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Dr. Fritz Pleitgen, Geschäftsführer der Ruhr.2010 GmbH, sowie die Bürgermeister der Partnerstädte Essens (Sunderland, Grenoble, Tampere, Nishnij Nowgorod und Tel Aviv).</p>
<p><a href="fileadmin/ekvw/dokumente/diverses/KHS2010_Eroeffnungsgottesdienst.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_blank" class="download" >Die Eröffnungspredigt von Präses Dr. h.c. Alfred Buß</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 19:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berufswunsch Pfarrerin oder Pfarrer</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/berufswunsch-pfarrerin-oder-pfarrer-1/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=d0ad97cfb1</link>
			<description>Infotagung für Abiturientinnen und Abiturienten in Bielefeld</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Abiturientinnen und Abiturienten, die sich für den Pfarrberuf interessieren, bietet die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) eine zweitägige kostenlose Informationstagung in Bielefeld an. Sie beginnt am Donnerstag, 28. Januar, um 10 Uhr und geht bis Freitag, 29. Januar, 13 Uhr.<br /><br />„Wer die Fähigkeit zum Pfarrberuf hat, soll wissen: Wir suchen heute Menschen, die unsere Kirche morgen verantwortlich mitgestalten“, erklärt dazu Präses Alfred Buß als leitender Theologe der westfälischen Kirche. Sie ist mit 2,5 Millionen Mitgliedern eine der größten evangelischen Landeskirchen in Deutschland.</p>
<p>Auf der Informationstagung stellen sachkundige Referenten das Studium der Evangelischen Theologie und die anschließenden Ausbildungsphasen vor. Außerdem bieten Pfarrerinnen und Pfarrer, Theologiestudierende sowie Fachleute des Landeskirchenamtes persönliche Beratungen an.</p>
<p>Berufsaussichten, Besonderheiten und grundsätzliche Fragen kommen dabei zur Sprache. Ort der Tagung ist Haus Salem, Bodelschwinghstraße 181, in Bielefeld-Bethel. Anmeldungen und weitere Informationen im Landeskirchenamt:</p>
<p><b>Antje Stenzel</b><br />Telefon 0521 594-238<br />E-Mail: <a href="mailto:antje.stenzel@lka.ekvw.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" class="mail" >antje.stenzel@lka.ekvw.de</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 11:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Dankeschön für die, die arbeiten, wenn andere feiern</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/ein-dankeschoen-fuer-die-die-arbeiten-wenn-andere-feiern-1/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=3d485c2ebd</link>
			<description>Heiligabend in Paderborn: Präses Alfred Buß besuchte Feuerwehr und Krankenhaus
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paderborn. Sie arbeiten, wenn andere feiern. Sie sind da, wenn ihre Mitmenschen sie brauchen. Schnell, zuverlässig und engagiert: die Einsatzkräfte der Paderborner Kreisleitstelle und die Mitarbeitenden des Evangelischen St. Johannisstifts. Bereits seit fünf Jahren besucht Präses Alfred Buß an Heiligabend verschiedene Berufsgruppen, die auch an den Feiertagen arbeiten müssen. Nach Bielefeld, Minden, Dortmund und Münster führte seine Weihnachtstour den leitenden Theologen der viertgrößten evangelischen Landeskirche in diesem Jahr nach Paderborn.</p>
<p>Einmal ausdrücklich Dank sagen für eine gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit, die viel zu oft als ganz selbstverständlich betrachtet wird – das will Buß, wenn er an Heiligabend durch die Landeskirche zieht. Aber auch zuhören und hinter die Kulissen blicken: „Jeder erwartet, dass im Notfall schnelle Hilfe kommt. Doch kaum einer fragt, wie’s funktioniert.“ Der Präses warnte vor einer Entsolidarisierung der Gesellschaft, in der jeder nur noch seine eigenen Interessen verfolge. Gerade angesichts von Wirtschaftkrise, Klimawandel und steigender sozialer Kälte sei ein solidarisches Miteinander, in dem einer auf den anderen achte und füreinander da sei, unverzichtbar. Seine Weihnachtsbotschaft: „Wir sind nicht allein. Gott kommt zu uns ins Elend (2. Mose 3,7ff.). Er erhellt unsere Dunkelheiten und begleitet uns auf unseren Wegen.“ Und mit Blick auf die Jahreslosung 2010: „Wir dürfen zuversichtlich in die Zukunft blicken, denn ‚Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!’ (Johannes 14,1).“</p>
<h3>Ankunft an der Kreisleitstelle Paderborn, 10 Uhr</h3>
<p>Auf dem Gelände des Paderborner Flughafens in Büren-Ahden liegt die Kreisfeuerwehrzentrale. Über 100.000 Notrufe aus dem gesamten Kreisgebiet Paderborn und angrenzenden Kreisen gehen jährlich in der Leitstelle ein. Modernste Technik und ein engagiertes Team sind rund um die Uhr für die Menschen in der Region erreichbar. Hier laufen die organisatorischen Fäden für Feuerwehr- und Rettungseinsätze, Krankentransporte und Flughafen-Brandschutz zusammen. Immer gilt: „Der Bürger steht für uns an erster Stelle!“, sagt Dienststellenleiter Ulrich Hilkenbach, der an diesem Tag mit zwölf anderen Kollegen im Dienst ist. 24 Stunden lang. „Heiligabend ist auch für uns kein Tag wie jeder andere“, sagt er und nimmt den Präses mit in den gemütlichen Aufenthaltsraum. In der Ecke steht ein großer, festlich geschmückter Tannenbaum, um den Tisch sitzt ein Teil der diensthabenden Kollegen, frühstückt und klönt. Später werden drei von ihnen das Heiligabend-Menü kochen: Filet in Kräuterrahm, Brokkoli und Blumenkohl, dazu Kartoffeln und Kroketten. Zum Nachtisch Herrencreme und Vanilleeis mit heißen Kirschen. Ulrich Hilkenbach und Wachleiter Heinrich Stüker wissen, wie wichtig das kollegiale Miteinander, der Zusammenhalt in der Gruppe ist. Wo im Ernstfall jeder Handgriff sitzen und sich der eine blind auf den anderen verlassen muss. Routinemäßige Arbeiten können heute schon mal warten, aber die Leitstelle ist immer mit mindestens zwei Kollegen besetzt – und kaum ertönt der Alarm, sind Rettungssanitäterin Kathrin Hoier und ihr Kollege Markus Gröbe auch schon auf dem Weg zum Rettungswagen. Verdacht auf Schlaganfall, irgendwo in der Region, jede Minute zählt. </p>
<h3>Unverzichtbare Notfallseelsorge</h3>
<p>Alfred Buß weiß, wie emotional belastend der Job sein kann und fragt nach der Notfallseelsorge. Will wissen, ob es unter den Kollegen bei der Feuerwehr nicht gelegentlich ein distanziertes „Was sollen wir denn bloß mit den Pfaffen?“ gebe. Die Frage verneint Hilkenbach vehement. Die Notfallseelsorge, vor rund 15 Jahren von Pfarrerin Monika Dinger aufgebaut, sei inzwischen ein unverzichtbarer Teil der Arbeit. Sowohl für Angehörige und Augenzeugen als auch für die Einsatzkräfte. Zwei von 20 Notfallseelsorgerinnen und&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; -seelsorgern sind immer erreichbar. Sie überbringen Todesnachrichten, trösten Betroffene und helfen, traumatische Ereignisse besser zu verarbeiten. Immer wieder gibt es Situationen, die auch hartgesottene Männer wie Ulrich Hilkenbach im Innersten treffen. Bilder, die sich in die Köpfe von Feuerwehrleuten brennen, die schon vieles gesehen haben.<br />Weihnachten ist nie Routine. Immer wieder kommt es gerade an solchen Feiertagen auch zu Suiziden von Menschen, die die Einsamkeit nicht verkraften. Zu Zwangseinweisungen in die Psychiatrie. Oder auch Krankenfahrten von Menschen, die das Fest im Krankenhaus verbringen müssen, weil sich zuhause niemand um sie kümmert, weil sie den Urlaubsplänen der Angehörigen in die Quere kommen. So genannte „Versorgungsfälle“. Ein erschreckender gesellschaftlicher Trend, den später auch Jürgen Thau, der kaufmännische Direktor des Evangelischen Krankenhauses St. Johannisstift bestätigen muss. Einige Patienten haben weniger ein akutes medizinisches als vielmehr ein pflegerisches Problem.</p>
<h3>Weiterfahrt zum St. Johannisstift, 11.35 Uhr</h3>
<p>Im Evangelischen Krankenhaus St. Johannisstift wird Alfred Buß schon erwartet: von Annegret Jäger (Geschäftsführerin), Jürgen Thau (kaufmännischer Direktor), Pfarrer Gunnar Grahl (Kuratoriumsvorsitzender), Pfarrer Ludwig Sanders (Krankenhausseelsorger), Michael Blumenröhr (Pflegedirektor) und Karin Düsterhaus (Krankenhausmanagement). Auch der katholische Krankenhausseelsorger Prälat Franz Hochsteiner ist gekommen – eine Geste des guten ökumenischen Miteinanders, über die sich der Präses besonders freut. Von den 208 Betten, die das kleinste der drei Paderborner Krankenhäuser hat, sind an diesem Tag 87 belegt. Alle Patienten, die die Feiertage über im Krankenhaus bleiben müssen, hat die Krankenhausleitung am Morgen bereits besucht. Annegret Jäger ist stolz auf die ganz besondere, familiäre Atmosphäre des Hauses, die auch immer wieder von Patienten bescheinigt würde. Und auf die Identifizierung der Mitarbeitenden mit dem St. Johannisstift. Viele von ihnen, so Jäger mit einem kleinen Augenzwinkern, seien schon jahrzehntelang im Dienst und würden den Ehrentitel „Stiftler“ tragen. Kurzum: Es ist das diakonische Profil, das das evangelische Krankenhaus auszeichnet und das auch Präses Alfred Buß bei seinem Rundgang und den Gesprächen mit den Mitarbeitenden spürt.</p>
<h3>Geburtshilfe – Gefäßchirurgie – Geriatrie</h3>
<p>Sein Rundgang führt Buß als erstes auf die Geburtshilfe-Station, wo er spricht mit den Schwestern Sylvia und Uschi spricht, einen Blick in den (leeren) Kreißsaal wirft und Marius und Valentina Oxen zu ihrem zweiten Sohn, den kleinen Leon, beglückwünscht. Beim Anblick des zwei Tage alten Säuglings steigt die Vorfreude auf seine jetzt im Dezember geborene kleine Enkeltochter Emma, die er an diesem Weihnachtsfest zum erste Mal sehen und im Arm halten wird. Anschließend geht es ins Schwesternzimmer der Gefäßklinik, dann noch auf die geriatrische Station. Neben einem herzlichen Dank und guten Weihnachtswünschen bleibt auf jeder Station auch noch eine bunte Weihnachtstüte: mit Kaffee, Cappuccino und Tee, Plätzchen und Schokolade, Nüssen und Mangostreifen. Natürlich aus fairem Handel.<br />Dann geht’s zurück nach Bielefeld. Und unterwegs werden schon Pläne für den nächsten Heiligabend geschmiedet. Dann soll’s wieder einmal ins Ruhrgebiet gehen. Auch dort gibt es unzählige Menschen, die arbeiten, wenn andere feiern...</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 09:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Qualität der Erziehung und Betreuung fördern statt Betreuungsgeld auszahlen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/qualitaet-der-erziehung-und-betreuung-foerdern-statt-betreuungsgeld-auszahlen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=e0cbe057ef</link>
			<description>Kirchliche Arbeitsgruppe „Tageseinrichtungen für Kinder“: Schritt gegen Kinderarmut</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NRW. Anstelle der Auszahlung des Betreuungsgeldes fordert die Arbeitsgruppe „Tageseinrichtungen für Kinder“, den Kommunen mehr Finanzmittel zur Verfügung zu stellen für die Qualität und den Ausbau der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern. In der Arbeitsgruppe „Tageseinrichtungen für Kinder“ sind die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Lippische Landeskirche, die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, die Fachverbände und das Evangelische Büro NRW vertreten. „In mehr Qualität und in den bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesbetreuung zu investieren, kostenlose Mahlzeiten und Beitragsfreiheit zu ermöglichen, ist ein wichtiger Schritt, Kinderarmut wirkungsvoll zu begegnen und langfristig zu verhindern“, so die Fachleute: „Engagement für Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit von Anfang an ist Engagement gegen Kinderarmut.“</p>
<p>Oberkirchenrat Klaus Eberl, Leiter der Abteilung Bildung der rheinischen Kirche und Sprecher der Arbeitsgruppe, erklärt: „Nicht nur eine ausreichende Anzahl von Plätzen für Kinder unter drei Jahren muss zur Verfügung stehen. Die Plätze müssen auch den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen und Eltern die Möglichkeit bieten, ihre Kinder so frühzeitig und lange wie gewünscht in die Kindertageseinrichtung zu bringen.“ Die erheblich unterschiedlichen Elternbeiträge in den Kommunen in NRW seien ein Skandal und unter dem Gesichtspunkt Chancengerechtigkeit nicht hinnehmbar. Angesichts der schwierigen finanziellen Situation der Kommunen könnten und dürften die meisten Städte und Gemeinden aber nicht auf Elternbeiträge verzichten. Finanziell besser gestellte Kommunen, wie etwa die Landeshauptstadt Düsseldorf, erheben nur einen Elternbeitrag für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Damit seien landesweit sehr unterschiedliche Voraussetzungen für den Zugang zur ersten Stufe des Bildungssystems gegeben.</p>
<p>Auch der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, hat sich besorgt über die zunehmende Überschuldung der Städte und Gemeinden geäußert: „Rigorose Sparmaßnahmen drohen, soziale Strukturen, kulturelles Leben, Investitionen in Bildung und ein verlässliches Miteinander auf Jahre hin zu zerstören. Bund und Länder müssen dafür sorgen, dass Kommunen in der Lage sind, die Qualität und den Ausbau der Kindertageseinrichtungen – Bildung, Betreuung und Erziehung – zu fördern.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 11:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unnaer Kirche wird künftig als Synagoge genutzt</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/unnaer-kirche-wird-kuenftig-als-synagoge-genutzt/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=6601fa7a03</link>
			<description>Kirchenkreis Unna vermietet Massener Bodelschwingh-Haus an die jüdische Gemeinde „HaKochaw“

</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unna/Westfalen. Rechtzeitig vor der Schließung des Bodelschwingh-Hauses am 31. Dezember 2009 haben sich Mieter für die Kirche und die Gemeinderäume gefunden: Die jüdische Gemeinde „HaKochaw“ (deutsch: der Stern) wird die Gebäude für Gottesdienste und Gemeindearbeit ab 1. Januar 2010 vom Kirchenkreis Unna anmieten. 2003 schlossen sich Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion im jüdisch kulturell-integrativen Verein „Stern“ e.V. Unna zusammen. 2007 wurde aus dessen Reihen die jüdisch-liberale Gemeinde „HaKochaw“ begründet.</p>
<p>Bisher sind Verein und Gemeinde zu Gast in verschiedenen Kirchen und Gemeindezentren, aktuell im Pfarrheim St. Katharina, im Haus der Kirche und im Königsborner Gemeindezentrum „Brücke“.<br />„Wir sind sehr glücklich, dass gerade die jüdische Gemeinde das Bodelschwingh-Haus nutzt. Denn wir sind ihr in vielfältiger Weise verbunden. Die Juden sind unsere älteren Geschwister im Glauben an den Gott Israels und heute engagieren wir uns an vielen Stellen gemeinsam.“ betont Superintendentin Annette Muhr-Nelson.<br />Auch die jüdische Gemeinde ist zufrieden: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass dieses Gotteshaus weiter als Gotteshaus dient,“ unterstreicht die Vorsitzende von „HaKochaw“ Alexandra Khariakova, „dank der Unterstützung des Freundeskreises der jüdischen Gemeinde konnten wir auf das Bodelschwingh-Haus zugehen.“<br />„HaKochaw“ gehört als liberale Gemeinde seit dem 10. Dezember diesen Jahres der Union Progressiver Juden in Deutschland an. Anders als in orthodoxen Gemeinden sind Frauen und Männer hier gleichberechtigt. <br />Das Bodelschwingh-Haus beherbergte seit 1959 den Kirchlich-Diakonischen Dienst für Integration Unna-Massen (KiDInUM). Mit der Schließung der „Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge“ in diesem Sommer hatte der KiDInUM am 6. Oktober diesen Jahres seine Arbeit mit einer Abschlussfeier beendet. Am 31. Dezember um 17 Uhr wird die Kirche in einem Abschiedsgottesdienst entwidmet.</p>
<p><i>Ansprechpartnerin für Rückfragen: <br />Pfarrerin Gudrun Mawick, Pressesprecherin/Referentin der Superintendentin, Haus der Kirche, Mozartstraße 18-20, 59423 Unna, Telefon: 02303/288-204, Mobil: 0177/60 33 981, Telefax: 02303/288-157, E-Mail: </i><a href="mailto:gmawick@kk-ekvw.de" ><i>gmawick@kk-ekvw.de</i></a><i>, Internet: </i><a href="http://www.kirchenkreis-unna.de/" target="_blank" ><i>www.kirchenkreis-unna.de</i></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 14:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Friedhof und Gottesdienstraum unter einem Dach</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/friedhof-und-gottesdienstraum-unter-einem-dach/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=2beb8939a2</link>
			<description>In Soest eingeweiht: Erster Kolumbarienfriedhof in der westfälischen Landeskirche</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einzigartig in ganz Nordrhein-Westfalen: In der Soester St. Pauli-Kirche wurde am 19. Dezember der landesweit erste Kolumbarienfriedhof in einer evangelischen Kirche eingeweiht. Für Landeskirchenbaudirektor Reinhard Miermeister ein „bedeutsames Pilotprojekt“ und „bemerkenswertes Signal des Aufbruchs“ zugleich. Schließlich werde die erweiterte Nutzung der St. Pauli-Kirche als Urnenbegräbnisstätte in Zeiten knapper Kassen zum langfristigen und würdigen Erhalt der historischen Stadtkirche beitragen. Denn noch eine Besonderheit gibt es in Soest: Friedhof und Gottesdienstraum befinden sich in dem gotischen Sakralraum unter einem Dach.</p>
<h3>672 Begräbnisplätze</h3>
<p>Das Kolumbarium beruht auf einem Entwurf des Soester Architekten Hannes Knickenberg, der im Rahmen eines bundesweiten Architekten- und Künstlerwettbewerbs mit der Ausführung beauftragt wurde. Es besteht aus acht Stelen mit insgesamt 672 Begräbnisplätzen in 224 Einzel- und 224 Doppelkammern. Sie bilden um die westlichen Säulen der Kirche herum einen Halbkreis, der sich zum Kirchenschiff hin öffnet. Die Stelen vereinen moderne Formgebung und sandgestrahlte Edelstahlseiten mit traditioneller Farbigkeit und Grabplatten aus Baumberger Sandstein. Die Schlichtheit der Stelen und die hohe Qualität der Materialien wie der handwerklichen Verarbeitung gewähren im Zusammenspiel mit der Weite und Würde der mittelalterlichen Kirche einen besonderen Ort der Totenruhe und des Totengedenkens. <br />Laut Friedhofssatzung kostet eine Einzelkammer für 20 Jahre 2.700 Euro, Kammern für zwei Gräber kosten das Doppelte. Die erste Beisetzung findet am kommenden Dienstag statt – weitere 130, zum teil überregionale Anfragen liegen bereits vor.</p>
<h3>An Tradition angeknüpft, Neues geschaffen</h3>
<p>Präses Alfred Buß würdigt den bundesweiten Symbolcharakter des Projekts, das in Trägerschaft der Evangelischen St. Petri-Pauli Kirchengemeinde Soest steht: „Kirchen waren von Anfang an immer auch Orte der Totenruhe. Das Kolumbarium in der Soester St. Pauli-Kirche knüpft an diese alte christliche Tradition an und schafft etwas Neues.“ In Respekt vor der mittelalterlichen Architektur, so Buß, sei die Beisetzung von Urnen hier in würdiger Form gestaltet, während der gottesdienstliche Raum lebendig bleibe. „Leben und Tod gehören zusammen. Als Christen haben wir seit der Auferstehung Jesu Christi eine Hoffnung, die über den Tod hinausweist. In jedem Gottesdienst kommt diese Hoffnung zum Ausdruck. Die St. Pauli-Kirche ist ein Symbol dafür.“</p>
<p>Kolumbarium (von lateinisch columba, die Taube) bedeutet wörtlich „Taubenschlag“. Wegen der optischen Ähnlichkeit nannte man im antiken Rom eine Grabkammer mit reihenweise übereinander angebrachten Nischen zur Aufnahme von Urnen columbarium.</p>
<p>Internet: <a href="http://www.kolumbarium-soest.de/" target="_blank" >www.kolumbarium-soest.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 11:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ruhr trifft Bosporus</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/ruhr-trifft-bosporus/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&#38;cHash=38878ae5ea</link>
			<description>Ruhr.2010-Verantwortliche der Evangelischen Kirche von Westfalen begegneten Künstlern in Istanbul
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Zumindest beim Projekt der Kulturhauptstadt Europa haben viele türkische Künstler den Weg nach Europa klar eingeschlagen.“ Diese Bilanz zog der westfälische Kirchenrat Gerhard Duncker nach einer Istanbul-Reise, an der 15 Verantwortliche für die Kulturhauptstadt „Ruhr.2010“ aus der Evangelischen Kirche von Westfalen teilgenommen haben. Das Motto der Exkursion lautete: „Das Ruhrgebiet trifft Istanbul“. Neben dem Ruhrgebiet hat die Europäische Kommission auch die in Europa und Asien liegende türkische Metropole Istanbul als Vertreter eines Nicht-EU-Landes zur Kulturhauptstadt Europa 2010 ernannt.</p>
<h3>Künstlerische Avantgarde in der Türkei</h3>
<p>Im Mittelpunkt der Reise standen Begegnungen mit bildenden Künstlern, Galeristen und Museumsleitern, die an Projekten für die „Kulturhauptstadt Istanbul“ arbeiten.<br />„Es war eindrucksvoll zu erleben, wie engagiert sich Menschen der türkischen Kunst- und Kulturszene dem Thema Kulturhauptstadt widmen“, erklärte Kirchenrat Gerhard Duncker, der die Exkursion geleitet hat: „Sie leisten so ihren Beitrag für eine moderne und plurale Türkei.“ Die Teilnehmer hätten erlebt und erfahren, dass es auch in der Türkei eine künstlerische Avantgarde gibt. </p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 14:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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