Glück- und Segenswünsche zum jüdischen Neujahrsfest
Präses Alfred Buß: Gruß an jüdische Gemeinden in Westfalen
WESTFALEN - Grüße und Segenswünsche zum jüdischen Neujahrsfest hat Präses Alfred Buß an den Landesverband der jüdischen Kultusgemeinden von Westfalen geschickt. In einem Brief an die Vorsitzende Hanna Sperling (Dortmund) wünscht der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen den jüdischen Gemeinden ein glückliches, friedvolles und gutes neues Jahr.
Das jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana fällt in diesem Jahr auf den 29. und 30. September. Es „unterbricht den Kreislauf der Zeit“, schreibt Präses Buß, „um zwischen den Jahren zurück- und vorauszublicken“. Hoffnungsvoll sei, dass jüdisches Leben in Deutschland „nicht mehr im Verborgenen, behelfsmäßig und zögernd“ stattfinde, sondern „transparent und selbstbewusst“. Der Präses würdigt die Tatsache, dass ein aktives kulturelles Leben eine Selbstverständlichkeit geworden ist.
Der Rückblick zeige auch, dass der Friede in und um Israel im 63. Jahr seines Bestehens „anscheinend noch immer kaum näher gerückt ist“. Dennoch gebe es hoffnungsvolle Zeichen wie die großen Demonstrationen, wo Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung friedlich für soziale Gerechtigkeit und Demokratie auf die Straße gegangen sind.
Der Brief an Hanna Sperling (pdf)



