21.03.11, Kategorie: Pressemitteilungen, Aktuelle Nachrichten, Diakonie

Die ersten beiden Qualitätsprüfer sind ausgebildet

NRW-Qualitätsanalyse an evangelischen Schulen feiert Premiere

Glückwünsche für die ersten evangelischen Qualitätsprüfer: Barbara Manschmidt gratuliert Dr. Andreas Gather (2. von links) und Dr. Wolfram v. Moritz gratuliert Dr. Wolfgang Diekmann (2. von rechts). Foto: Bethel

Glückwünsche für die ersten evangelischen Qualitätsprüfer: Barbara Manschmidt gratuliert Dr. Andreas Gather (2. von links) und Dr. Wolfram v. Moritz gratuliert Dr. Wolfgang Diekmann (2. von rechts). Foto: Bethel

BIELEFELD-BETHEL - Seit 2006 ist die Qualitätsanalyse für alle öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen verpflichtend. Freie Schulen müssen nicht, können aber mitmachen. Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem Land haben jetzt die beiden ersten evangelischen Qualitätsprüfer ihre Anerkennung vom Land Nordrhein-Westfalen erhalten. Oberstudiendirektor Dr. Wolfgang Diekmann, Schulleiter des Ev. Gymnasiums Lippstadt, und Studiendirektor Dr. Andreas Gather von den Friedrich-v.-Bodelschwingh-Schulen in Bielefeld-Bethel, sind nach einer sechsmonatigen Fortbildung die ersten evangelischen Qualitätsprüfer in NRW.

Qualität bereits an drei evangelischen Schulen analysiert

Im September 2009 hatten das NRW-Schulministerium, die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel einen Kooperationsvertrag geschlossen. Schulen in evangelischer oder diakonischer Trägerschaft können damit an der „Qualitätsanalyse NRW an evangelischen Schulen“ teilnehmen. „In einer Pilotphase haben bereits 2010 drei evangelische Schulen in Espelkamp, Werther und Lübbecke die Qualitätsanalyse mit der Überprüfung des evangelisch-diakonischen Profils durchlaufen“, erklärt Dr. Wolfram von Moritz, Landeskirchenrat der EKvW.

Evangelisch-diakonisches Qualitätsprofil 

Zum evangelisch-diakonischen Profil einer Schule gehören die Wertschätzung jedes einzelnen Menschen als Geschöpf Gottes, Angebote zur religiösen Bildung und Orientierung, Beschäftigung mit Handlungsfeldern der Diakonie und Freiräume für Schulentwicklungsprojekte auf evangelischer Grundlage.

Auf dieser Grundlage ist inzwischen ein evangelisch-diakonisches Qualitätsprofil erstellt worden. Es steht als siebter Baustein neben dem umfangreichen sechsteiligen Prüfkatalog des Landes für die Qualitätsanalyse an evangelisch-diakonischen Schulen zur Verfügung.

Vergewisserung nach innen, Darstellung nach außen

„Damit können die evangelischen Schulen freier Träger bewertet werden, auch unterschiedliche Schultypen, wie hier bei uns in Bethel“, erläutert die Betheler Schulgeschäftsführerin Barbara Manschmidt. Sie sieht damit eine gute Möglichkeit, dass evangelische Schulen sich nach innen ihres besonderen Profils vergewissern und es zugleich nach außen gegenüber den Eltern, aber auch der Öffentlichkeit, darstellen.

Die Qualitätsprüfungen an Schulen werden über drei bis vier Tage von jeweils mehreren Experten vorgenommen.


 
 
 
 
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