Buß zieht Bus
Kirchentag: „Gemeinsam bringen wir den Frieden voran“
Präses Alfred Buß, leitender Theologe der westfälischen Landeskirche, zog am Seil, hier gemeinsam mit dem Berliner Bischof Markus Dröge. Foto: EKvW
Dresden. Es waren elf evangelische Kirchenchefs, unter ihnen der westfälische Präses Alfred Buß, und ein katholischer Bischof, die einen 17 Tonnen schweren Gelenkbus der Chemnitzer Verkehrs-AG gemeinsam mit Muskelkraft bewegten. „Gemeinsam bringen wird den Frieden voran“ hieß das Motto der symbolischen Aktion zu Beginn des Evangelischen Kirchetages in Dresden am Mittwochabend (1.6.). Die leitenden Theologen legten sich mächtig ins Zeug, und so rollte das 17 Tonnen schwere Gefährt zwischen Hofkirche und Semperoper immerhin 70 Meter weit.
Den Bus zieren 50 Bilder zum Thema Frieden, die in kirchlichen Kindergruppen entstanden sind. Neben dem Liniendienst im Chemnitzer Stadtverkehr wird er auch zu Sonderfahrten eingesetzt, etwa zu interreligiösen Rundfahrten mit Kirchen, Synagogen und Moscheen als Stationen.
Etwa 6.500 Personen aus dem Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) sind als Teilnehmer oder Mitwirkende auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden dabei. Er steht unter dem Motto: „... da wird auch dein Herz sein und dauert noch bis Sonntag (5.6.).


