Arbeit im Stillen, Treue und seelsorgliche Kompetenz
Landeskirchenrätin Christel Schibilsky beendet ihren Dienst im Landeskirchenamt

Christel Schibilsky im Kreise ihres bisherigen Dezernates (von links): Birgit Kreft, Albert Henz, Tanja Flöthmann, Christel Schibilsky, Daniela Schmidt und Werner Prüßner. Foto: EKvW
BIELEFELD - Fast 20 Jahre hat sie in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) als theologische Landeskirchenrätin gewirkt. Jetzt ist Christel Schibilsky (62) in den Ruhestand verabschiedet worden.
Albert Henz, der Theologische Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), dankte ihr für ihr langjähriges Engagement als Dezernentin für Seelsorge und Zielgruppenarbeit im Landeskirchenamt. Die Theologin trug Verantwortung für den großen Bereich der Seelsorge und Beratung: in Krankenhäusern, Altenheimen, im kirchlichen Dienst bei der Polizei, in der Gefängnisseelsorge, der Militärseelsorge und der Telefonseelsorge sowie für die Beratung in Ehe-, Familien- und Lebensfragen. Frauenreferat und Aussiedlerarbeit gehörten ebenfalls dazu. „Es war die Arbeit im Stillen, ihre Treue und seelsorgliche Kompetenz, die Christel Schibilskys Tätigkeit geprägt hat“, sagte Henz.
Die von ihr wahrgenommenen Aufgaben und Funktionen werden nun neu verteilt: Das Frauenreferat und die Aussiedlerarbeit werden in das Institut für Kirche und Gesellschaft in Haus Villigst eingegliedert. Die Kirchenleitung hat Pfarrerin Dr. Friederike Rüter zum 1. Oktober auf die Pfarrstelle Seelsorge im Landeskirchenamt berufen. Sie übernimmt damit die Zuständigkeit für Seelsorge und Beratung und auch die Konzeptentwicklung in diesem Bereich. Außerdem gehört sie zum Netzwerk der Ansprechpersonen bei sexueller Gewalt.


