Werkstatt Bibel, Hauskreisarbeit und Glaubenskurse
Stephan Zeipelt übernimmt Geschäftsführung der von Cansteinschen Bibelanstalt
DORTMUND/WESTFALEN - Pfarrer Stephan Zeipelt wird zum 1. Mai 2012 neuer Geschäftsführer der von Cansteinschen Bibelanstalt in Westfalen e.V. Das hat das Landeskirchenamt jetzt beschlossen. Der 39-jährige Theologe wird damit Nachfolger von Pfarrer Hartmut Griewatz (64), der im Frühjahr in Ruhestand geht.
Als Pfarrer im Amt für missionarische Dienste (AmD) der Evangelischen Kirche von Westfalen (EkvW) wird Stephan Zeipelt künftig auch die Geschäftsführung der „Werkstatt Bibel“ sowie die Koordination und Vernetzung der Hauskreisarbeit in der westfälischen Landeskirche übernehmen. Zu seinen Aufgabenbereichen gehört neben der Durchführung bibelpädagogischer und bibelmissionarischer Arbeit unter anderem auch die Mitarbeit bei Glaubenskursen, Tagungen und Großveranstaltungen des AmD.
Stephan Zeipelt (Jahrgang 1972) ist in Lüdenscheid aufgewachsen. Er studierte Evangelische Theologie in Wuppertal und Bochum. Nach seinem Vikariat in Dortmund (2002-2004) wurde Zeipelt als Pfarrer im Probedienst zunächst Projektbegleiter des landeskirchlichen Projekts „Kirche fragt nach“ (2005-2007). Seit 2006 ist er bereits als Pfarrer im Entsendungsdienst im Amt für missionarische Dienst für die Bereiche Werkstatt Bibel, Hauskreisarbeit und andere Aufgaben (Glaubenskurse, Großveranstaltungen) zuständig. Stephan Zeipelt lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Dortmund.
von Cansteinsche Bibelanstalt in Westfalen e.V.
Die von Cansteinsche Bibelanstalt in Westfalen geht in ihren Ursprüngen auf die älteste Bibelanstalt der Welt zurück, die 1710 in Halle/Saale gegründet wurde. Das Ziel des vor 345 Jahren geborenen Carl Hildebrand Freiherr von Canstein bei der Herausgabe seiner ersten Bibel war: „Preiswerte und gute Bibeln für alle“. Tatsächlich wurden die Bibeln zu einem für damalige Maßstäbe unglaublich geringen Preis verkauft. Neben der Verbreitung des „Buches der Bücher“ möchte die von Cansteinsche Bibelanstalt in Westfalen heute vor allem Menschen zum Lesen der Bibel ermutigen und bietet Zugänge und Verstehenshilfen an. Im Amt für missionarische Dienste hat die Bibelanstalt ihre Geschäftsstelle. Präsident ist der Theologe Professor Dr. Andreas Lindemann, Bielefeld-Bethel.
Werkstatt Bibel
„Werden hier vielleicht alte Bibeln repariert?“ So oder ähnlich reagieren manche, die die Werkstatt Bibel besuchen – noch unsicher, was sie erwartet. In der Tat: Es gibt auch alte Bibeln zu sehen, aber ein Hauptaspekt ist, den Besuchergruppen die Lebensrelevanz und Aktualität der Bibel vorzustellen. Die Ausstellung „Vom Papyrus zur CD-ROM – wie die Bibel zu uns kam“ informiert darüber, wie die Bibel in drei Jahrtausenden unzählige Male abgeschrieben, gedruckt und gespeichert wurde und wird. Die Besucherinnen und Besucher können selbst zur Bibel greifen und aktiv werden. Mit Herzen, Mund und Händen kann man entdecken, wie lebendig die Texte der Bibel sind. Dass Bibelarbeit mehr ist als Arbeit – das haben schon viele erlebt: Schüler, Konfirmandinnen und auch unterschiedliche Gruppen von Erwachsenen. Zu finden ist die „Werkstatt Bibel“ ebenfalls im Amt für missionarische Dienste (AmD) in Dortmund. Für Gruppen bis 25 Personen wird sie nach Voranmeldung jederzeit geöffnet. Dabei wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, ein auf die jeweilige Gruppe abgestimmtes Programm anzubieten.



