30.08.11, Kategorie: Aktuelle Nachrichten, Kirchenkreise

Viele persönliche Verbindungen

Dortmunder Kirchen grüßen muslimische Gemeinden zum Ende des Fastenmonats Ramadan

Beim Fastenbrechen des Dortmunder Islamseminars im August nahm auch der VKK-Vorstandsvorsitzende Superintendent Paul-Gerhard Stamm (Mitte) teil. Foto: VKK Dortmund

Beim Fastenbrechen des Dortmunder Islamseminars im August nahm auch der VKK-Vorstandsvorsitzende Superintendent Paul-Gerhard Stamm (Mitte) teil. Foto: VKK Dortmund

DORTMUND - Einen Gruß der Christen am Ende des Fastenmonats Ramadan haben die Evangelische Kirche und die Katholische Stadtkirche an die muslimischen Gemeinden in Dortmund gerichtet. Die Superintendenten, der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und der Propst begrüßen es in dem Schreiben, "dass es inzwischen persönliche Verbindungen und gemeinsame Projekte zwischen Vertretern Ihrer Vereine und Vertretern der Kirchen gibt."

Das Schreiben betont, dass die Zusammenarbeit zwischen Christen, Muslimen und Juden wachse. Als Beispiele nennen die Unterzeichner etwa das Fußballturnier der Religionen, das Islamseminar und den "Arbeitskreis Religion und Integration". Bereits vor 15 Jahren hatten die Stadtkirchen die Kontaktgruppe zu den Moscheevereinen gegründet, die jetzt mit dem "Rat der muslimischen Gemeinden" zusammenarbeitet. Das Wichtigste sei, "dass wir uns persönlich begegnen, dass wir uns kennen lernen, dass viele Menschen Brückenbauer sind." In Dortmund sehen sich die Kirchen dabei auf einem guten Weg.

Die Evangelische und die Katholische Kirche drücken in dem Schreiben zudem Ihre Freude darüber aus, dass auch die Evangelischen Landeskirchen und die katholischen Bistümer in Nordrhein-Westfalen in einem eigenen Schreiben die Zusammenarbeit zwischen Christen und Muslimen gewürdigt haben.

Unterzeichnet ist das Schreiben von Paul-Gerhard Stamm (Vorstandsvorsitzender VKK und Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Dortmund Mitte-Nordost), Michael Stache (Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Dortmund West), Klaus Wortmann (Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund Süd) und Andreas Coersmeier (Propst Katholische Stadtkiche).

Während des Ramadans haben neben VKK-Vorstandsvorsitzendem Paul-Gerhard Stamm auch weitere Vertreter der Kirchen in verschiedenen Moscheevereinen als Gäste am Fastenbrechen teilgenommen.


 
 
 
 
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