04.07.11, Kategorie: Aktuelle Nachrichten, Landeskirche

Schüler gehen den Weg der Gerechtigkeit

Gewinner des Schülerwettbewerbs der westfälischen Landeskirche ausgezeichnet

Superintendent Detlef Mucks-Büker überreichte den mit 500 Euro dotierten Preis des Schülerwettbewerbes der westfälischen Landeskirche. Foto: Bugzel

Superintendent Detlef Mucks-Büker überreichte den mit 500 Euro dotierten Preis des Schülerwettbewerbes der westfälischen Landeskirche. Foto: Bugzel

BOTTROP – Groß ist die Freude in der Klasse 10 der Bottroper Adolf-Kolping-Schule. Denn die Mädchen und Jungen haben soeben den ersten Preis beim Schülerwettbewerb der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) gewonnen. Aus den Händen von Superintendent Detlef Mucks-Büker erhalten sie das Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Gewonnen hatte die Klasse 10 in der Kategorie „Gemeinschaftsarbeit von Klassen, Kursen oder Gruppen der Abschlussklassen der Sekundarstufe I und Klassen von Gesamtschulen und Gymnasien“. Das Thema des Wettbewerbes „Entdecken und Verstehen im Evangelischen Religionsunterricht“, der jährlich von der westfälischen Landeskirche ausgeschrieben wird, lautete in diesem Jahr „Lasst uns den Weg der Gerechtigkeit gehen“.

„Mit dem Wettbewerb soll neben der qualifizierten Leistung im Religionsunterricht der Spaß am Lesen der Bibel, Neugier für die Recherche und Kreativität in der Umsetzung des Entdeckten angeregt werden“, erklärte Jury-Mitglied Renate Philipp (Gladbeck).

„Die Arbeitsergebnisse mit den eigenen Texten, Zeichnungen, Fotos und Bildern in Form der Projektmappe hat die siebenköpfige Jury aus Theologen und Religionspädagogen stark beeindruckt, angerührt und überzeugt“, sagte die ehemalige Rektorin der Gladbecker Uhlandschule und Mitglied der Kirchenleitung der EKvW. Auch für ihn sei es ein toller Vormittag und ein großes Vergnügen, den Preis zu verteilen, freute sich Superintendent Mucks-Büker, der „viel Ausdauer und Fantasie“ in den Projektmappen entdeckte.

Die 16 Schüler der Abschlussklasse der Bottroper Förderschule mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit hatten sich ein Jahr lang mit ihren eigenen Vorstellungen zu Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit auseinander gesetzt und anhand des biblischen Gleichnisses vom verlorenen Sohn die Aspekte der Gerechtigkeit, wie sie in der Bibel offenbart werden, erarbeitet.

Die Teilnahme am Wettbewerb der EKvW habe neben der inhaltlichen Arbeit im Religionsunterricht auch die Förderung von übergreifenden Lernzielen wie sauberes und ordentliches Arbeiten, die Einhaltung formaler Vorgaben und sorgfältiges Gestalten ermöglicht, erläuterte Lehrerin Maria Beusing. „Ebenso wurden auch soziale und emotionale Kompetenzen der Schüler gefordert und gefördert.“ (Bugzel)



 
 
 
 
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