Pokal bleibt im Ruhrgebiet
Revier-Mannschaft aus Bochumer und Dortmunder Pfarrern gewinnt den Präses-Pokal
KAMEN-KAISERAU - In der Sportschule Kaiserau (Kamen), einer der Hochburgen des Fußballs in Westfalen, wurde auch in diesem Jahr erneut der Pokal des westfälischen Präses ausgespielt. Dabei konnte sich die Reviermannschaft aus Dortmunder und Bochumer Pfarrern die begehrte Trophäe sichern.
Dabei ging es zunächst mit einer Remis-Serie los: Hagen/Schwelm und Lüdenscheid-Plettenberg trennten sich 2:2. Und auch beim Duell der Vorjahres-Gewinner Bochum/Dortmund und Herford/Bielefeld blieb es trotz vieler Chancen beim 0:0.
Die nächsten Runden brachten dann Klarheit zugunsten der Reviermannschaft, die beide Spiele für sich entscheiden konnte. Dabei wurde engagiert und äußerst fair gekämpft, so dass die beiden Schiedsrichter Karl-Ernst Setzer und Otto Maletz auf Karten und Elfmeter verzichten konnten.
Wie Albrecht Thiel, Sportbeauftragter der westfälischen Landeskirche, in seiner Andacht zu Beginn hervorhob, braucht es ein harmonierendes Team und besonnene Führungsspieler, um am Ende zu gewinnen. Er bemühte dabei das Beispiel des Teams um Basketball-Star Dirk Nowitzki, der ein Genie im Umgang mit Niederlagen sei und auch nach schlechten ersten Halbzeiten noch über sich hinauswachsen könne.
Der Präses-Pokal, der bereits 16-mal ausgespielt worden ist, bleibt nun im Ruhrgebiet. Der Grund: die Mannschaft aus Bochum und Dortmund hat ihn nach 2007 und 2008 bereits zum dritten Mal gewonnen.



