Neue Gemeindeleitungen werden in ihr Amt eingeführt
Westfalen: 5.500 Männer und Frauen sind ehrenamtlich in den Presbyterien tätig
WESTFALEN - In den 522 Gemeinden der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) werden am Sonntag, 26. Februar, und an den beiden folgenden Sonntagen rund 5.500 Presbyterinnen und Presbyter in ihr Amt eingeführt. Die durch Wahl oder Berufung beauftragten Frauen und Männer sind verantwortlich für die Leitung ihrer Kirchengemeinde.
„Die Mitwirkung im Presbyterium ist ein anspruchsvolles Ehrenamt“, erklärt dazu Präses Alfred Buß als leitender Theologe der westfälischen Landeskirche. „Ich freue mich, dass überall arbeitsfähige Presbyterien gebildet werden konnten. Sie haben die nicht immer leichte, aber auch reizvolle Aufgabe, Kirche in einer Zeit vieler Umbrüche zu gestalten. Das braucht Zeit und Energie. Für dieses Engagement danke ich herzlich.“
Die EKvW unterstützt die Arbeit der Presbyterien durch Beratung, Fortbildungsangebote und durch das Handbuch „Gemeinde leiten“. Regelmäßige Presbytertage geben Anregungen für die Arbeit und dienen dem Erfahrungsaustausch.
Eine Wahlperiode dauert vier Jahre. Bei der Kirchenwahl am 5. Februar kam es in 120 von 522 Gemeinden zu einer Wahlhandlung. Die Wahlbeteiligung lag bei durchschnittlich 6,62 Prozent. In den anderen Gemeinden entsprach die Zahl der Kandidaten den Plätzen im Presbyterium. Sie gelten damit als gewählt.



