Glaubwürdige Missionare: Wort und Tat stimmten überein
Westfälische Kirchenleitungsdelegation in Tansania

Präses Alfred Buß mit Elias Buberwa, Bischof der Nordwest-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Tansania (ELCT) Foto: EKvW
Westfalen/Tansania. Das Wort „Mission“ hat in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Tansania (ELCT) einen guten Klang. Bei einem Besuch im Nordwesten des Landes hat der westfälische Präses Alfred Buß erklärt, warum die frühen Missionare so glaubwürdig waren: „Ihre Botschaft stimmte überein mit ihrem tatkräftigen sozialen Einsatz und ihrem Engagement in Bildung und Erziehung“, sagte der Präses in Bukowa.
Die ELCT geht zurück auf die Bethelmission vor etwa 120 Jahren. Bischof Elias Buberwa von der Nordwest-Diözese der ELCT sagte: „Wir sind stolz darauf, ein Produkt der Bethelmission zu sein.“ Deren Grundlagen, Diakonie und Bildung, gehören bis heute zu den Fundamenten der lutherischen Kirche in Tansania und besonders ihrer Nordwest-Diözese. Sie betreibt unter anderem eine Mittelstufen-Schule (Secondary School) mit Internat, die Kindern aus abgelegenen ländlichen Gebieten eine hervorragende Schulbildung ermöglicht: Die Schule gehört zu den zehn besten dieser Art in Tansania. Geplant ist außerdem eine Universität mit erziehungswissenschaftlichem Schwerpunkt.
Noch bis 6. September ist eine Delegation der Evangelischen Kirche von Westfalen unter Leitung von Präses Alfred Buß zu Besuch bei den Partnerkirchen in Tansania und Kamerun.


