Fest mit 70 Täuflingen gefeiert
Zentrales Tauffest im Kirchenkreis Hamm mit 700 Gästen

Das Tauffest fand wegen der unsicheren Witterungslage in der Hammer Christuskirche statt. Foto: Tanja Schreiber
HAMM - Mit 70 Täuflingen und über 700 Gästen hat der Kirchenkreis Hamm am Sonntag, 17. Juli, zum ersten Mal ein zentrales Tauffest gefeiert. Das ursprünglich im Park von Haus Caldenhof am grünen Stadtrand von Hamm geplante Fest wurde wegen der unsicheren Wetterlage in die Christuskirche im Hammer Westen verlegt. Der guten Stimmung beim Tauffest tat das keinen Abbruch.
An acht Taufstationen wurden die Täuflinge getauft und gesegnet. Bevor sich die Tauffamilien und Paten auf die verschiedenen Taufstationen verteilten, eröffnete Superintendent Rüdiger Schuch den Gottesdienst liturgisch und hielt eine kurze Predigt. Die Taufen wurden von den Pfarrerinnen Ute Brünger, Heidi Bunse-Großmann und Christel Schmidt, den Pfarrern Edgar Born, Ralph Haitz und Dr. Tilman Walther-Sollich sowie den Diakonen Jürgen Ellinger und Thomas Grieshaber durchgeführt. Zum Schluss-Segen versammelte sich dann die ganze Festgemeinde noch einmal in der Christuskirche. Die musikalische Gestaltung hatte die Band der Jugendkirche unter der Leitung von Jugendkirchenmusikerin Ulrike Egermann.
Nach dem Taufgottesdienst waren die Gäste eingeladen, bei selbst mitgebrachtem Kaffee und Kuchen miteinander zu feiern. "Eigentlich sollte es ein großes Picknick im Park von Haus Caldenhof werden", so Koordinator Walther-Sollich. "Alles wurde wie ursprünglich geplant durchgeführt, aber mit festem Dach über dem Kopf statt unter freiem Himmel." Viele Familien hatten sich sogar noch zum Ausklang des Tauffestes mit frisch gegrillten Bratwürstchen angemeldet.
Zu dem Tauffest hatte der Kirchenkreis Anfang Mai alle ungetauften Kinder zwischen 0 und 14 Jahren mit mindestens einem evangelischen Elternteil eingeladen. Die Zahl der Anmeldungen mit zeitweise mehr als 80 Täuflingen hat die Erwartungen der Planungsgruppe weit übertroffen. Rund ein Viertel der Täuflinge waren Jugendliche und Erwachsene, während drei Viertel Säuglinge und Kinder im Alter bis zehn Jahren gewesen sind. (Tilman Walther-Sollich)


