29.11.11, Kategorie: Aktuelle Nachrichten, epd

Familiärer Zusammenhalt gefährdet

Asylpolitisches Forum zur familiären Situation von Flüchtlingen

Familien und ihre Situation stehen im Mittelpunkt des Asylpolitischen Forums in Haus Villigst. Foto: IM

Familien und ihre Situation stehen im Mittelpunkt des Asylpolitischen Forums in Haus Villigst. Foto: IM

SCHWERTE/WESTFALEN - Um die familiäre Situation von Zugewanderten und Flüchtlingen geht es beim nächsten Asypolitischen Forum, das von Freitag bis Sonntag in der Evangelischen Bildungsstätte "Haus Villigst" in Schwerte stattfindet. Viele Regelungen im Aufenthaltsrecht, im Bleiberecht und im Asylbewerberleistungsgesetz bedrohten den familiären Zusammenhalt dieser Menschen, erklärte das Institut für Kirche und Gesellschaft der Westfälischen Kirche am Montag in Schwerte. Die mehrtägige Tagung frage danach, wie nicht nur die Innen-, sondern auch die Familienpolitik die Situation der Familien verbessern könne.

Unter anderem sprechen Alfred Buß, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, und Bernhard von Grünberg, integrationspolitischer Sprecher der SPD im Landtag, über das Thema "Zwischen Schutz und Abschiebung - haben Roma aus Osteuropa eine Lebensperspektive in Deutschland?". Weitere Themen des Asylpolitischen Forums sind die UN-Kinderrechtskonvention, das Recht auf medizinische Versorgung sowie die gemeinsamen Standards der Europäischen Union zum Flüchtlingsschutz, wie es hieß. Veranstalter des Forums sind der Flüchtlingsrat NRW, Amnesty international, Pro Asyl, die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche und die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. (epd)


 
 
 
 
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