Auf den Aha-Effekt gesetzt
Mediengestalter erstellen Flyer und Internetseite für den Religionsunterricht an Berufskollegs

Knallig bunte Flyer und die Homepage mit dem „Baum des Lebens“ präsentierten die angehenden Mediengestalterinnen und Mediengestalter den Bezirksbeauftragten der Evangelischen Kirche von Westfalen. FOTO: CHRISTIAN HEINZ
GELSENKIRCHEN – Im Rahmen einer Konferenz der Bezirksbeauftragten für den Religionsunterricht an Berufskollegs in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) haben angehende Mediengestalter einen neuen Flyer und eine neue Internetseite vorgestellt. Der Titel: Ein Fach Leben. Der Inhalt: Die Aufgaben und die Ziele des Religionsunterrichts an den Berufskollegs der EKvW.
Bereits im letzten Jahr beschäftigte sich eine Klasse des Berufskollegs für Technik und Gestaltung in Gelsenkirchen unter der Leitung von Christian Böhme mit der Umsetzung des Flyers. Eine Vielzahl von gut gelungenen und kreativen Entwürfen machte es der Jury schwer, einen Entwurf auszuwählen.
Stefanie Bühner konnte mit ihrem Entwurf die Jury überzeugen. Ein Bücherstapel, ein weiter Himmel und eine grüne Wiese verbunden mit einer frechen und lebendigen Schrift: sind die tragenden Elemente ihrer Gestaltung. Dazu Stefanie Bühner: „‚Ein Fach Leben’ hat für mich eine dreifache Bedeutung: Zum einen das Schulfach, zum anderen das ‚einfach Leben’ und ein ‚bestimmtes Fach’ Leben.“
In diesem Schuljahr hat die Klasse der Mediengestalter für Digital und Print (Mittelstufe 2) unter der Leitung von Nicole vom Hove die Online-Version in Angriff genommen. Auch hier musste wieder eine Auswahl, diesmal aus vier Entwürfen, getroffen werden.
Die Arbeit von Markus Schober, Aljosa Bakaran und Malik Hamid wurde für den Internetauftritt ausgewählt. Im Mittelpunkt der Seite steht ein Baum, von dem aus die einzelnen Menüpunkte angeklickt werden können. Der Baum wurde als Symbolbild bewusst von der Gruppe in Szene gesetzt: „Es ist der Baum der Lebens. Wir haben auf einen Aha-Effekt gesetzt.“
Pfarrer Edgar Wehmeier, Sprecher der Bezirksbeauftragten, betonte die außerordentlich guten Leistungen der Auszubildenden und die Kreativität, mit der sie an die Sache herangegangen seien. Er dankte Schülern und Lehrern für das außergewöhnliche Engagement, welches sie in diesem Projekt gezeigt haben: „Das ist professionelle Werbung für den Religionsunterricht.“ (Christian Hellmann)


