30.000 Euro für japanische Kirchen
Soforthilfe von VEM, rheinischer und westfälischer Kirche
BIELEFELD/DÜSSELDORF/WUPPERTAL - 30.000 Euro stellen die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) den protestantischen Kirchen in Japan für Nothilfe nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe zur Verfügung.
„Wir sind im Kontakt mit japanischen Gemeinden hier und dort und möchten auf diesem Weg auch ein Zeichen unserer geschwisterlichen Verbundenheit geben“, so Oberkirchenrätin Barbara Rudolph von der EKiR. Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller von der EKvW stellte auch weitere Unterstützung in Aussicht: „Die Soforthilfe ist ein erster Beistand in der Not. So bald wie möglich werden unsere Partner in Japan uns den genauen Bedarf an Hilfsmaßnahmen mitteilen. Wir unterstützen sie gezielt und unbürokratisch.“
Die Kirchen arbeiten dabei eng mit dem Evangelischen Missionswerk in Südwestdeutschland zusammen, deren Partner die Vereinigte Kirche Christi in Japan (UCCJ) ist, die größte evangelische Kirche in Japan. Die Gelder sollen dort unter anderem für den Wiederaufbau von mindestens 40 beschädigten und zerstörten Kirchen in den Katastrophengebieten eingesetzt werden. Zu vier Gemeinden konnte bisher noch kein Kontakt hergestellt werden.
Die evangelischen Landeskirchen rufen zum Gebet für die Opfer der Katastrophe auf. Spenden für die Hilfe in Japan nimmt das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland entgegen, Konto 124, Evangelische Kreditgenossenschaft eG Stuttgart, BLZ 600 606 06 oder die Diakonie Katastrophenhilfe, Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70.



