Eindrücke vom Sonntag, 16. Mai 2010

Und dann…

..war der 2. Ökumenische Kirchentag 2010 in München schon wieder vorbei. Keine täglichen Wanderungen über das weitläufige Messegelände mehr, kein Gelegenheitsshoppen und/oder interessiertes „Umschauen“ auf der Agora, kein ständiger Kontakt mit dem Glauben, keine große überkonfessionelle Gemeinschaft mehr. Was bleibt nach vier Tagen toller Stimmung, schlechten Wetters, beeindruckenden Darbietungen und Momenten der Ermutigung?

Es bleibt die Erinnerung an spontane Begegungen, an das Vergessen von Unterschieden und den konstruktiven Austausch. Es bleiben Impulse, Ansätze und Worte, die den Glauben wachsen lassen, ebenso wie die Gemeinschaft mit anderen Christen. Es bleibt das Gefühl, nicht allein zu sein mit seinem Glauben.

Auch ohne Beginn und Abschluss des ÖKT live verfolgt zu haben, die Atmosphäre und Stimmung unter den Teilnehmenden war gut und friedlich, wie eigentlich auf allen christlichen Events, die ich miterleben durfte. Das Programm war fast schon zu gut und vielfältig, die großen gemeinsamen Aktionen, wie der Abend der Begegnung, stimmungsvoll inszeniert und umgesetzt. Auch wenn das Wetter schlecht war und die der Ökumene im Wege stehenden Probleme längst nicht gelöst sind: der 2. Ökumenische Kirchentag 2010 zeigt, dass Einheit möglich ist, Unterschiede nichts Trennendes sein müssen und wir trotz allem behaupten können, von ein und demselben Gott geliebt zu werden.

Berichte vom Kirchentag

Malte Surmeier. Foto: EKvW

Malte Surmeier ist Schülerreporter und berichtet für die EKvW Online-Redaktion vom Ökumenischen Kirchentag in München

 
 
 
 
Berichte-Sonntag
 

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