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		<title>Glauben aus gutem Grund. Nachrichten aus der Evangelischen Kirche von Westfalen</title>
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		<description>Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus dem evangelischen Westfalen</description>
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			<title>Glauben aus gutem Grund. Nachrichten aus der Evangelischen Kirche von Westfalen</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 14:01:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Längeres gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/laengeres-gemeinsames-lernen-von-kindern-und-jugendlichen.html</link>
			<description>Erste evangelische Sekundarschule bereitet Start vor</description>
			<content:encoded><![CDATA[BRECKERFELD - Die erste evangelische Sekundarschule in Nordrhein-Westfalen geht im neuen Schuljahr mit rund 100 Kindern an den Start. Die Schule in Breckerfeld bei Hagen wird zum neuen Schuljahr im Sommer mit vier Klassen den Betrieb auf nehmen. In einem Gottesdienst zur Eröffnung im August wird die westfälische Präses Annette Kurschus predigen.
Die Evangelische Sekundarschule Breckerfeld entsteht aus der bisherigen evangelischen Realschule St. Jacobus und der städtischen Hauptschule. In der neuen Schule lernen die Kinder in den Jahrgangsstufen fünf und sechs gemeinsam. Von den Klassen sieben bis zehn biete die Schulen einen gymnasialen Bildungsgang an. Für die Sekundarstufe II wird mit mehreren weiterführenden Schulen der Region kooperiert. Die vierzügige Schule wird zudem eine Ganztagschule.
Die Sekundarschule, die seit einem Landtagsbeschluss vom Oktober möglich ist, sieht ein längeres gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen vor. In Nordrhein-Westfalen starten nach den Sommerferien insgesamt 42 neue Sekundarschulen. <i>(epd)</i>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>epd</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europas Seele stärken</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/europas-seele-staerken.html</link>
			<description>Beim Europatag in Lüdenscheid zeigten sich Christen aus aller Welt als &quot;Einheit in Vielfalt&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[LÜDENSCHEID - Die Christen in Lüdenscheid haben im Rathaus mit ihrer Veranstaltung zum Europatag am 12. Mai ein Zeichen gesetzt: Für das Miteinander der verschiedenen Konfessionen und Gemeinschaften, aber auch für das christlich-soziale Engagement in der Stadt. „Europas Seele stärken“ war das Motto des Tages, an dem sich europaweit Christen in 140 Städten beteiligten. Die Initiative ging auf einen Aufruf der Initiative „Miteinander für Europa“ zurück, einem Netzwerk von mehr als 300 christlichen Gemeinschaften.
„Was für ein gemischter Salat an Seelen“, sagte der katholische Pfarrer Johannes Broxtermann angesichts der Vielfalt des christlichen Lebens in der Stadt. Neben den katholischen, evangelischen und freikirchlichen Gemeinden, die bereits mit den „gemeinsamen Wegen“ ein Forum aufgebaut haben, waren an diesem Tag die griechisch-orthodoxe Gemeinde, Christen aus Portugal, Italien, Kroatien, Polen, Russland, Armenien und auch aus Kamerun, der Türkei und dem Iran dabei und stellten sich und ihre Sorgen in dem Workshop „Kreuz und Globus“ vor.
<h3>An christlichen Werten orientieren</h3>
Dieser stand unter dem Motto „Ja zu Frieden und Ausgleich in der Gesellschaft“ und war eins von insgesamt sechs Themen, die die Lüdenscheider in Workshops, in Gesprächsrunden und an Infoständen aufgriffen. Dabei ging es unter dem Titel „Ja zu einer Wirtschaft, die sich am Menschen und am Gemeinwohl orientiert“, darum, wie sich Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung stellen.
Auch Armut war ein Thema, zu dem Betroffene – eine Alleinerziehende, eine Asylbewerberin, und ein ehemals Drogenabhängiger – berichteten. Dieser Workshop zeigte auf, was in Lüdenscheid durch Gemeinschaft bereits an Hilfe geleistet wird.
Ein markantes Signal für diesen Tag setzte die Auftaktveranstaltung, zu der sich rund 300 Menschen im Bürgerforum des Rathauses versammelt hatten. Bürgermeister Dieter Dzewas als Schirmherr ermunterte dazu, zu einem Europa beizutragen, das sich an christlichen Werten orientiert. Impulse zum Thema „Orte der Hoffnung“ kamen von Dr. Markus Müller aus der Schweiz. Er sagte unter anderem, dass es nicht schlimm sei zu scheitern. Entscheidend sei, wie man mit dem Scheitern umgehe. Er war beeindruckt von dem, was die Lüdenscheider auf die Beine gestellt hatten.
<h3>Einheit in Vielfalt</h3>
Das Miteinander, das durch den Europatag und die Vorbereitung entstanden ist, wurde von allen Beteiligten hervorgehoben. „Da ist wirklich etwas gewachsen“, sagte Axel Wendt (FCJG) zum Auftakt der Abschlussveranstaltung, bei der es eine Live-Übertragung aus Brüssel gab. Es gebe unter den Lüdenscheider Christen „eine Einheit in der Vielfalt.“ Entsprechend ihrer Begeisterung waren sich alle einig, dass dieser Europatag, an dem alle aufgeschlossen aufeinander zugegangen sind, ein Startschuss für weitere Aktivitäten aller Lüdenscheider Christen sein soll.
Noch ein Zeichen für Europa: Eine Kollekte für ein Hilfsprojekt in Moldawien ergab rund 1550 Euro. <i>(Bettina Görlitzer)</i>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Kirchengemeinden</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ökumenischer Abendgottesdienst im Dom zu Minden</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/oekumenischer-abendgottesdienst-im-dom-zu-minden.html</link>
			<description>Die westfälische Präses Annette Kurschus predigt am Sonntag, 20. Mai, in einer ökumenischen Vesper...</description>
			<content:encoded><![CDATA[MINDEN - Seit 1999 findet dieser Abendgottesdienst mit Vertretern der christlichen Kirchen jährlich in katholischen oder evangelischen Kirchen in Ostwestfalen/Lippe statt. Die liturgische Leitung liegt bei Erzbischof Hans-Josef Becker (Paderborn). Außer Annette Kurschus als leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen wirkt Kirchenrat Tobias Treseler (Detmold) von der Lippischen Landeskirche mit.
Beteiligt sind außerdem Erzbischof Mor Julius Dr. Hanna Aydin (Warburg), Patriarchalvikar der Syrisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland, und Bischof Anba Damian (Höxter-Brenkhausen), als Repräsentant der Koptisch-Orthodoxen Kirche Deutschland.
Auch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Minden gestaltet den Gottesdienst mit. Zur ACK gehören die römisch-katholische Kirche, die evangelische Landeskirche und verschiedene Freikirchen.
<ul></ul>

<ul><li><link fileadmin/ekvw/dokumente/diverses/Gottesdienstheft%20Vesper%20Minden.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Gottesdienstordnung mit Liste der Teilnehmenden (PDF)</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Markenzeichen „Kirche im Gesundheitswesen“ </title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/markenzeichen-kirche-im-gesundheitswesen.html</link>
			<description>Westfälischer Konvent der Krankenhausseelsorge feiert 60-jähriges Jubiläum</description>
			<content:encoded><![CDATA[WESTFALEN/SCHWERTE-VILLIGST - Sie begegnen Patienten, Angehörigen, Klinikpersonal und Ehrenamtlichen, trösten als Seelsorger und feiern Gottesdienste. Sie engagieren sich dafür, dass Krankheit, Sterben und Tod nicht als Tabuthemen verdrängt werden: Krankenhausseelsorgerinnen und Krankenhausseelsorger. Rund 160 Pfarrerinnen und Pfarrer arbeiten zurzeit in 150 Kliniken im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Am Montag (14.5.) feierte der Konvent der westfälischen Krankenhausseelsorge in der Tagungsstätte Haus Villigst/Schwerte sein 60-jähriges Bestehen.
Den hohen Professionalisierungsgrad in der Krankenhausseelsorge betonte Professor Dr. Dieter Beese, Superintendent des Kirchenkreises Münster, als Vorsitzender des Landeskirchlichen Ausschusses für Seelsorge und Beratung. „Neben Medizin, Pflege, Verwaltung und sozialen Diensten ist kirchliche Seelsorge ein relevanter Faktor im Dienst an den Menschen.“ Große Krankenhäuser, so Beese, werben damit, dass sie Seelsorge anbieten. Inzwischen seien sie sogar bereit, sich in Zeiten des Kostendrucks an der Finanzierung von Pfarrstellen in der Klinikseelsorge zu beteiligen – mit jährlich insgesamt mehr als einer Million Euro. Über Seelsorge am Krankenbett und Gottesdienste hinaus sei der Konvent mittlerweile auch als Gesprächspartner für Gesundheitswesen und Kirche gefragt. Zum Beispiel, wenn es um Patientenverfügung, Sterbebegleitung oder Palliativmedizin geht. Beese zog das Fazit: „Kirche im Gesundheitswesen – das ist ein Markenzeichen.“ 
An die 60-jährige Geschichte des Konvents in Westfalen erinnerte Vorstandsmitglied Pfarrerin Anke Lublewski-Zienau. Zur ersten Tagung hauptamtlicher Krankenhausseelsorger in der westfälischen Landeskirche kamen 1952 „neun Amtsbrüder, drei Vikarinnen und ein Diakon“ nach Bielefeld-Bethel. Mit steigender Mitgliederzahl wuchs auch der innerkirchliche und gesellschaftspolitische Einfluss des Konvents. Themen wie Qualitätsentwicklung und -sicherung sowie die qualifizierte Fort-und Weiterbildung in der Krankenhausseelsorge standen immer wieder auf der Tagesordnung. Sie haben die Entwicklung zu einem eigenständigen und anerkannten Bereich kirchlichen Handelns in der EKvW gefördert.
Den Gruß und Dank der Landeskirche überbrachte Dr. Friederike Rüter, die seit Oktober 2011 theologische Referentin im Landeskirchenamt und als Nachfolgerin von Landeskirchenrätin Christel Schibilsky für den Bereich Seelsorge und Beratung zuständig ist.
<b>Zum nachschauen:</b>
<link 1182 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Fotos von der Feier in Haus Villigst</link>
<b>Zum nachlesen:</b>
<ul><li><b>Laudatio von Superintendent Prof. Dr. Dieter Beese: </b><link fileadmin/ekvw/dokumente/diverses/60_Jahre_KHS-Konvent_EKvW_Beese.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">60 Jahre westfälischer Konvent der Krankenhausseelsorge (PDF)</link></li><li><b>Referat von Anke Lublewski-Zienau: </b><link fileadmin/ekvw/dokumente/diverses/60_Jahre_KHS-Konvent_EKvW_Lublewski-Zienau.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">60 Jahre Konvent der Krankenhausseelsorge in der EkvW – wie alles begann, sich manches wiederholt und anderes noch weiter geht (PDF)</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 16:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zwei Kandidaten und eine Kandidatin stehen zur Wahl</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/zwei-kandidaten-und-eine-kandidatin-stehen-zur-wahl.html</link>
			<description>Superintendentenwahl in Münster am 19./20. Juni</description>
			<content:encoded><![CDATA[MÜNSTER - Im Evangelischen<link 86 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"> Kirchenkreis Münster</link> wird im Juni die Nachfolge von Superintendent Dieter Beese (56) entschieden, der sein Amt nach mehr als zehnjähriger Dienstzeit aufgibt. Wie der Nominierungsausschuss des Kirchenkreis mitteilte, stellen sich auf der Kreissynode am 19. und 20. Juni die Dortmunder Pfarrerin Meike Friedrich (43), der Bielefelder Pfarrer Ernst-Eduard Lambeck (52) sowie der frühere Görlitzer Superintendent Jan von Campenhausen zur Wahl, der seit 2008 beim EKD-Reformbüro tätig ist. Der 52-jährige Theologe stammt gebürtig aus Bochum.
Der neue Münsteraner Superintendent oder die neue Superintendentin wird für acht Jahren gewählt. Die Amtszeit beginnt im Oktober 2012. <i>(epd)</i>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>epd</category>
			<category>Kirchenkreise</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 15:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pfingsten: Musik, Mahlzeiten, Mitmach-Aktionen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/pfingsten-musik-mahlzeiten-mitmach-aktionen.html</link>
			<description>5. Nacht der offenen Kirchen in Westfalen </description>
			<content:encoded><![CDATA[WESTFALEN -&nbsp; Zur 5. Nacht der offenen Kirchen laden evangelische Kirchengemeinden in Westfalen und Lippe ein. In der Nacht von Pfingstsonntag (27. Mai) auf Pfingstmontag gibt es in rund 230 Kirchen Musik und Lyrik, Essen und Trinken, Mitmach-Aktionen und Meditationen. Im Jahr der Kirchenmusik 2012 wird es unter dem Motto „Gottesklang“ an vielen Orten besonders musikalisch zugehen.
Das Programm reicht von Musik zum Thema Wasser – „I’m singing in the rain“ – in Bielefeld über „Gott in den Charts“ in Dortmund bis zu einem „Dinner for all“ in der Philipp-Nicolai-Kirche Hagen. Im katholischen Münsterland ist diese Nacht wieder ökumenisch ausgerichtet und steht ganz unter dem Zeichen gegenseitiger Gastfreundschaft. Eine Live-Konzertübertragung aus Kirchen in Münster und Höxter ist in anderen Gotteshäusern auf Großleinwand zu sehen und zu hören (Public Viewing). Auch diese Aktion, in Westfalen bisher einmalig, gehört zum Jahr der Kirchenmusik. In einem ersten Teil widmen sich die Konzerte den vier westfälischen Liederdichtern Philipp Nicolai, Friedrich Spee, Marie Schmalenbach und Friedrich von Bodelschwingh. Im zweiten Teil kommen moderne westfälische Texter und Komponisten wie Peter Jansens und Ludger Edelkötter zum Zuge.
Zwischen 40.000 und 50.000 Besucher hatte bisher die Nacht der offenen Kirchen, die in der Evangelischen Kirche von Westfalen seit 2004 alle zwei Jahre an Pfingsten stattfindet.
Weitere Infos sowie die einzelnen Veranstaltungsorte und Programme der Nacht der offenen Kirchen 2012 sind im Internet nachzulesen unter <link http://www.kirchen-nacht.de/ http://www.kirchen-nacht.de/ external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.kirchen-nacht.de</link>.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 19:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wahl ermöglicht verlässliche Politik über den Tag hinaus </title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/politik-zum-wohl-der-menschen-gestalten.html</link>
			<description>Westfälische Präses Annette Kurschus gratuliert Hannelore Kraft – Bitte um Gottes Segen für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Westfalen - Die westfälische Präses Annette Kurschus hat Hannelore Kraft zu ihrem Wahlsieg gratuliert. Das Ergebnis ermögliche „eine verlässliche Politik über den Tag hinaus“ und bestätige „erfreulich klar die Regierungsfähigkeit der bisherigen Koalition“, schrieb die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen am Montag (14.5.) an die Ministerpräsidentin. Die deutliche Wahlentscheidung sei vor allem auf die persönliche Ausstrahlung und Überzeugungskraft von Hannelore Kraft zurückzuführen.
Kurschus: „Politik hat dafür Sorge zu tragen, dass in unserer Gesellschaft kein Mensch auf der Strecke bleibt. Wenn sich die Politikerinnen und Politiker an diesem Grundsatz ausrichten, können sie mit der vollen Unterstützung unserer Kirche rechnen.“ Die Zusammenarbeit zwischen der westfälischen Landeskirche und der Landesregierung in den beiden zurückliegenden Jahren beschrieb die Präses als „vertrauensvoll und unkompliziert“. Als Beispiele der Kooperation nannte Annette Kurschus die Schulpolitik und den Schutz des Sonntags. Diese Kooperation werde sich, so hoffe sie, auf der Basis einer klaren Trennung von Kirche und Staat auch weiterhin bewähren. „Wir bitten um Gottes Segen für die neue Landesregierung sowie für alle Abgeordneten der Regierungsparteien und der Opposition. Mögen alle gemeinsam in unserem Land Politik zum Wohl der Menschen gestalten“, schrieb sie an die Regierungschefin.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 15:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ökostrom und Photovoltaik fürs Gotteshaus</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/oekostrom-und-photovoltaik-fuers-gotteshaus.html</link>
			<description>16 Kirchen im Wittgensteiner Land sind das &quot;Projekt des Monats&quot; Mai 2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[WUPPERTAL - Eine Solaranlage auf dem Kirchendach, Ökostrom im Gemeindehaus - nur auf den ersten Blick mag das verwundern, beim zweiten Hinsehen ist es nichts anderes als logische Konsequenz: 16 Gemeinden im Wittgensteiner Land leben die Energiewende. Die EnergieAgentur.NRW wählte das Projekt zum &quot;Projekt des Monats&quot;.
Der Anstoß, von normalem Strom auf Ökostrom umzustellen, kam aus den Gemeinden selbst. Der Kirchenkreis griff den Gedanken auf, forderte von vier großen zertifizierten Ökostrom-Anbietern Angebote für den gesamten Kirchenkreis mit rund 100 Stromabnahmestellen und einem Verbrauch von rund 600.000 Kilowattstunden an.
Ökostrom ist aber noch nicht genug: Die Christuskirche in Schmallenberg-Gleidorf hat inzwischen eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. 84 Solarmodule erzeugen mehr als 18.000 kWh Strom pro Jahr.
Für die EnergieAgentur.NRW ein guter Grund die Initiative der Gemeinden im Wittgensteiner Land als &quot;Projekt des Monats&quot; Mai 2012 auf ihrer Internetseite vorzustellen: <link http://www.energieagentur.nrw.de/energiewende-vor-ort-in-wittgensteiner-kirchengemeinden-17169-17170.asp - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Energiewende vor Ort in Wittgensteiner Kirchengemeinden</link> (Link zu energieagentur.nrw.de).
Die EnergieAgentur.NRW ist eine neutrale, nicht-kommerzielle Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen und unterstützt u.a. Kommunen und Gemeinden bei der Erschließung von Energieeffizienz-Potentialen sowie <br />bei der Nutzung regenerativer Energiequellen.<br />Einmal im Monat wählt eine Jury der EnergieAgentur.NRW aus Effizienz-Projekten und Anwendungen regenerativer Energien ein beispielhaftes Projekt aus, um es vorzustellen.
Weitere Infos: <link http://www.energieagentur.nrw.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.energieagentur.nrw.de </link>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Kirchenkreise</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 15:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Für eine von Gott geführte Kirche ohne Angst vor der Zukunft</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/fuer-eine-von-gott-gefuehrte-kirche-ohne-angst-vor-der-zukunft.html</link>
			<description>Superintendent Dietmar Chudaska ins Amt eingeführt</description>
			<content:encoded><![CDATA[GLADBECK - Mit einem festlichen Gottesdienst in der Gladbecker Petruskirche wurde der neue Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten, Pfarrer Dietmar Chudaska, von der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, in sein Amt eingeführt.
„Mit dem neuen Amt tragen Sie große Verantwortung, es kommen neue Erwartungen auf Sie zu, neue Möglichkeiten aber auch neuer Druck“, sagte Präses Kurschus in ihrem Einführungswort. Von dem leitenden Geistlichen des Kirchenkreises erwarteten die Menschen Orientierung. Sie wünschte dem neuen Superintendenten, in seinem Amt auch unbekannte Wege zu wagen. „Gott lässt Sie nicht im Stich“, gab die Präses Dietmar Chuaska mit auf den Weg.
<h3>&quot;Den Puls am Mainstream haben&quot;</h3>
In seiner Einführungspredigt setzte sich Chudaska für eine von Gott geführte Kirche ein, die nicht aus Angst vor der Zukunft getrieben werde. „Hier liegt eine der großen Herausforderungen für diejenigen, die Verantwortung in der Kirche übernehmen“, zeigte sich Chudaska überzeugt.
„Natürlich bleibt die Herausforderung als Kirche, an den Hauptstraßen des Lebens zu sein. Den Puls am Mainstream zu haben.“ Die Kirche müsse sich einlassen auf neue Kommunikationsformen, präsent sein auf neuen sozialen Plattformen, auch neue Veranstaltungsformate ausprobieren. „Sie soll neuen Trends nicht verpassen und doch muss die Bereitschaft zur Begegnung von Person zu Person bleiben“, sagte der neue Superintendent. Diese persönliche Begegnung mache bis heute die Stärke der christlichen Gemeinde aus und sei durch nichts zu ersetzen.
<h3>Keine Patentrezepte, aber Verheißungen</h3>
Die gegenwärtigen Veränderungen sehe er mit Sorge. „Wir wissen um den demografischen Faktor und haben längst erkannt, dass der Grundwasserspiegel christlichen Wissens ständig sinkt. Wir haben keine Patentrezepte, um Gemeinde und Kirche zu bauen“, räumte Chudaska ein. „Aber wir haben Verheißungen von Gott, durch die uns neues Leben und Zukunft geschenkt werden soll.“
Bei seiner Wahl zum Superintendenten habe Dietmar Chudaska ein klares Votum für seine Amtsübernahme erzielt, sagte Albert Henz, Vizepräsident der westfälischen Landeskirche in seinem Grußwort. Im Amt des Superintendenten gebe es sehr schöne Aufgaben. „Besonders ist das die Teilhabe am Hirtenamt der Kirche, die Durchführung von Ordinationen und Visitationen, Einführungen und Jubiläen sowie Funktionen in der Öffentlichkeit.“ Dem neuen Superintendenten bot Henz Entlastung und Unterstützung durch die Landeskirche an. Es sei ein Wunder, dass Christus seine Kirche durch unverkommene Menschen baut. „Mögen wir alle miteinander nach bestem Vermögen mitbauen an einem zukunftsfähigen Kirchenkreis in dieser Region.“, wünschte sich Albert Henz.
Er habe Dietmar Chudaska als fröhlichen, engagierten und bodenständigen Menschen kennen gelernt, sagte Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland. Für die Kommunen sei und bleibe die Evangelische Kirche ein verlässlicher Partner. „Darauf setzte ich auch in Zukunft.“ 
Dietmar Chudaska war am 29. März von der Kreissynode des Kirchenkreises zum neuen Superintendenten gewählt worden. Der 50-jährige Theologe folgt Detlef-Mucks-Büker im Amt, der im Herbst netzten Jahres als Oberkirchenrat nach Oldenburg wechselte.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Kirchenkreise</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 14:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>El silencio es salud</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/el-silencio-es-salud.html</link>
			<description>Enthüllung einer Gedenktafel für Elisabeth Käsemann in Gelsenkirchen mit dem argentinischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[GELSENKIRCHEN - Am Freitag, den 11. Mai 2012, wäre Elisabeth Käsemann 65 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass wurde am Donnerstag eine Erinnerungstafel an die gebürtige Gelsenkirchenerin, die 1977 von der Argentinischen Militärdiktatur ermordet wurde, feierlich enthüllt.
Ehrengast bei der Enthüllung dieser besonderen Erinnerungstafel war Victorio Taccetti, der Botschafter der Republik Argentiniens in Deutschland. <br />Und das kam so: Der Ort für die Anbringung der Gedenktafel konnte nur das Haus des Evangelischen Kirchenkreises mit seiner Familienbildungsstätte sein, die seit 1993 den Namen Elisabeth Käsemanns trägt. Superintendent Rüdiger Höcker lud zur Feierstunde die argentinische Delegation der Evangelischen Kirche am La Plata ein, die sich an diesem Tag als Gast der Evangelischen Kirche von Westfalen in der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen aufhielt. Nicolás Rosenthal, einer der argentinischen Gäste, erwähnte das Ereignis gegenüber dem Botschafter – und der äußerte von sich aus ganz spontan den Wunsch, dabei zu sein.
<h3>„Die Aufarbeitung der  Geschichte ist gelungen. Sie ist noch nicht am Ende, aber wir haben  bereits eine weite Strecke zurückgelegt.“</h3>
„Dass Sie heute hier sind“, sagte Frank Baranowski, der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, zum Botschafter, &quot;zeigt mir, wie ernst es Ihnen und Ihrem Land mit der Aufarbeitung der Vergangenheit ist.“ Das bestätigte Taccetti in seinem Grußwort. „Der Fall von Elisabeth Käsemann ist auch der Fall Tausender, die von der Militärdiktatur verschleppt und ermordet wurden“, sagte er. „Aber inzwischen wurden die Verantwortlichen vor Gericht gestellt. In Argentinien gibt es keine Straflosigkeit mehr. Die Aufarbeitung der Geschichte ist gelungen. Sie ist noch nicht am Ende, aber wir haben bereits eine weite Strecke zurückgelegt.“
Superintendent Rüdiger Höcker erinnerte an den langen Kampf der Eltern von Elisabeth Käsemann um Gerechtigkeit für ihre Tochter und sagte in seiner Begrüßung des Botschafters, der mit seiner Ehefrau gekommen war: „Es hat uns sehr gefreut und tief berührt, als wir erfuhren, dass Sie kommen wollten. Margret und Ernst Käsemann haben lange – und letztlich umsonst – auf ein solches Signal gewartet.“
Erst am 14. Juli 2011 haben argentinische Gerichte gegen die sieben noch lebenden Täter im Zusammenhang mit der Ermordung Elisabeth Käsemanns Haftstrafen zwischen 14 Jahren und lebenslang verhängt.
<h3>Orientierung am Beispiel Elisabeths</h3>
Heidi Wiesner und Brigitte Bogler zeigten als Leiterinnen der Elisabeth-Käsemann-Familienbildungsstätte auf, wie sich die Arbeit ihres Teams in allen Aspekten am Vorbild der mutigen Elisabeth orientiert. Die Arbeit mit Familien sei eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe. „Wir wissen uns mit Elisabeth darin einig, dass es wesentlich darauf ankommt, Bildungsmöglichkeiten für alle zu schaffen“, so Brigitte Bogler.
Tiefen Eindruck hinterließ bei den zahlreichen Gästen der Beitrag von Nicolás Rosenthal. Er erzählte davon, wie er als Teenager die Militärdiktatur erlebt hat. „Ich komme aus einer Mittelstandsfamilie, die wie viele andere einfach nicht wahrhaben wollte, was geschah. „El silencio es salud – die Stille ist die Gesundheit, hieß es damals.“ Elisabeth Käsemann lehre Argentinier wie Deutsche, die Wahrheit zu suchen „und von Jesu Standpunkt aus alles in Frage zu stellen.“ <i>(Katharina Blätgen)</i>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Kirchenkreise</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 21:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Zeit des Handelns ist gekommen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/die-zeit-des-handelns-ist-gekommen.html</link>
			<description>Initiativkreis Klimaschutz NRW legt Klimaschutzerklärung vor</description>
			<content:encoded><![CDATA[SCHWERTE - Mit der gemeinsamen Klimaschutzerklärung „Die Zeit des Handelns ist gekommen“, melden sich Umwelt- und Wirtschaftsverbände, Unternehmen, kirchliche Organisationen, Gewerkschaften und kommunale Initiativen gemeinsam zu Wort, um den Klimaschutz in einem breiten gesellschaftlich getragenen Diskurs in NRW voranzubringen. Damit soll der Energiewende in Nordrhein-Westfalen, als wichtigstem Industrie- und Energieland in Deutschland, neuer Schwung gegeben werden.
Initiatoren der Klimaschutzerklärung sind der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Naturschutzbund Deutschland in NRW (NABU), die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW und der Landesverband Erneuerbare Energien NRW. Mit der Erklärung wollen die Organisationen einen kontinuierlichen Entwicklungs- und Umsetzungsprozess für Klimaschutz in NRW anstoßen. Dieser Prozess soll ökologische, ökonomische und soziale Ziele verbinden. Er soll eine breite Unterstützung in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft finden und verlässliche Rahmenbedingungen für den Strukturwandel im Energieland NRW schaffen.
<h3>Gemeinnütziger Verein als gemeinsame Klimaschutz-Plattform</h3>
Dazu wird die Gründung eines gemeinnützigen Vereins „Initiativkreis Klimaschutz NRW“ als gemeinsame Klimaschutz-Plattform vorbereitet. Weitere Verbände, Initiativen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Unternehmen können ihr durch Unterzeichnung der Klimaschutzerklärung beitreten. Der IG BCE Landesbezirk Nordrhein und der IG Metall Landesbezirk Nordrhein- Westfalen haben bereits im Vorfeld ihre Unterstützung zugesagt, ebenso die Stadtwerke Düsseldorf AG, die psm Nature Power Service &amp; Management GmbH &amp; Co. KG (Erkelenz), die SL-Windenergie GmbH (Gladbeck) und die Enercon GmbH (Standort Ense).
<h3>Unterzeichnende übernehmen Verantwortung</h3>
Der Vorsitzende des NABU, Josef Tumbrinck, betont: „Mit ihrer Unterschrift übernehmen Unterzeichnende der Klimaschutzerklärung Mitverantwortung bei der Entwicklung und Umsetzung des Klimaschutzplans für NRW auf dem langen Weg, der vor uns liegt.“
Nach heutigem Erkenntnisstand ist eine Treibhausgas-Reduktion von 40 Prozent bis 2020 und 80 bis 95 Prozent bis 2050 zur Erreichung der Klimaschutzziele notwendig. „Alle Unterzeichnenden unterstützen die Klimaschutzziele der EU und der Bundesregierung und sehen Klimaschutz, Sicherung der biologischen Vielfalt, Versorgungssicherheit und soziale Verträglichkeit als Kennzeichen einer nachhaltigen Energieversorgung in NRW,“ erklärt Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen.
<h3>Verlässliche Rahmenbedingungen gefordert</h3>
Für die Umsetzung der Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen fordern die Akteure verlässliche Rahmenbedingungen. Ein Klimaschutzgesetz NRW stelle mit seinen Treibhausgasreduktionszielen einen solchen Rahmen für die Entwicklung einer konsistenten Klimaschutzstrategie für NRW dar.
„Wir erwarten von jeder Landesregierung, dass sie zügig und konsequent den Weg für den Klimaschutz in NRW ebnet und selbst eine Vorbildfunktion übernimmt“, sagte Paul Kröfges, Landesvorsitzender des BUND. „ Darin liegen enorme Chancen, auch für den Wirtschaftsstandort NRW. Dabei kann die Landesregierung auf die breite Unterstützung von Verbänden, Gewerkschaften und fortschrittlichen Energieunternehmen rechnen.“
<h3>Ziele des Initiavkreises</h3>
Die gemeinsame Klimaschutzerklärung beschreibt Eckpunkte und ist Ausgangspunkt für die zukünftige Entwicklungs- und Diskursarbeit im derzeit in Gründung befindlichen „ Initiativkreis Klimaschutz NRW“.
Der Initiativkreis will dazu beitragen, dass
<ul><li>der Partizipationsprozess bei der Entwicklung und Umsetzung der Klimaschutzstrategie NRW vertieft und intensiviert wird,</li><li>die Klimaschutzstrategie in NRW in allen wichtigen gesellschaftlichen / wirtschaftlichen Bereichen verankert wird,</li><li>Interessensgegensätze in Diskursen bearbeitet und Maßnahmen zu ihrer Überwindung gefunden werden,</li><li>der Klimaschutzdiskurs zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft verstetigt werden kann.</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 14:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Heftige Stürme zerstören Kirchengebäude im Kongo</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/heftige-stuerme-zerstoeren-kirchengebaeude-im-kongo.html</link>
			<description>VEM, rheinische und westfälische Kirche stellen je 10.000 Euro für die Gemeinden der CDCC und der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[WUPPERTAL - Im Westen der Demokratischen Republik Kongo haben heftige Stürme vor Ostern große infrastrukturelle Schäden angerichtet. Betroffen sind vor allem Kirchengemeinden von zwei Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission: Gemeinden der Kirche der Jünger Christi im Kongo (CDCC) sowie Gemeinden der Kirche der Vereinigten Evangelischen Gemeinden am Lulonga (CADELU).<br />Für die Gemeinden der betroffenen Regionen stellen die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) sowie die Vereinte Evangelische Mission (VEM) jeweils 10.000 Euro an Soforthilfe zur Verfügung.
Ersten Berichten zufolge wurden Dächer von Kirchengebäuden vom Sturm weggefegt, Mauern zum Einsturz gebracht beziehungsweise so heftig beschädigt, dass sie eingerissen und neu aufgebaut werden müssen, sowie Mobiliar zerstört. Von den Sturmschäden sind nicht nur Kirchengebäude, sondern gleichermaßen Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser betroffen. Die zur Verfügung gestellten Hilfsgelder werden vor allem für Baumaterialien, insbesondere Dachhölzer und Abdeckbleche benötigt. Schätzungen der beiden Kirchenleitungen zufolge belaufen sich die Schäden für die CDCC auf rund 30.000 US-Dollar, für die CADELU auf fast 70.000 US-Dollar.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mobile Kliniken bringen die Gesundheitsvorsorge zu den Menschen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/mobile-kliniken-bringen-die-gesundheitsvorsorge-zu-den-menschen.html</link>
			<description>Das Programm &quot;Kirche und Wirtschaft gegen HIV &amp; Aids&quot; setzt neue Impulse in der südafrikanischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[MPUMALANGA/SÜDAFRIKA - Wenn der Mensch nicht zum Krankenhaus kann, dann bringen wir eben die Klinik zu den Menschen, dachten sich die Landeskirchen in NRW und vor Ort in Südafrika und setzen sich  für den Erwerb von mobilen Kliniken ein. Mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW, das eine Partnerschaft zur Provinz Mpumalanga pflegt, wurde die erste rollende Krankenstation 2010 gespendet. Ende April wurde nun die <link 1159 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">neue, dritte mobile 'Health Unit'</link> vorgestellt
<h2>&quot;Kirche und Wirtschaft gegen HIV &amp; Aids&quot;</h2>
Anfang des Jahres 2012 hatte der Stiftungsvorstand (Trust Board) und der Internationale Steuerungskreis von „<link http://www.moewe-westfalen.de/arbeitsbereiche/armutsbekaempfung_und_gesundheit/kirche_und_wirtschaft_gegen_hiv_aids/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Kirche und Wirtschaft gegen HIV&amp; AIDS</link>“ in Johannesburg, Südafrika getagt und über die nächsten Schritte zur Intensivierung der Zusammenarbeit der Partner aus Kirche und Wirtschaft im Kampf gegen Aids in Südafrika beraten. OKR Dr. Möller vertritt die Landeskirchen in NRW sowie die Partner der Waldenserkirche im Stiftungsvorstand.
<h3>Das Leben der Menschen nachhaltig verbessert</h3>
Ende April konnten sich die Teilnehmenden der Delegation des&nbsp; Mpumalanga Forums von NRW überzeugen, welche Fortschritte bei der Basisgesundheitsfürsorge im ländlichen südlichen Teil der Partnerprovinz durch das Projekt „Kirche und Wirtschaft gegen HIV &amp; AIDS“ gemacht werden. Im Beisein der Delegation wurde die neue, dritte mobile Health Unit vorgestellt: HIV und AIDS Beratung und HIV-Tests, Gesundheitsfürsorge, Impfprogramme, Tuberkulose-Tests und Behandlung und vieles andere werden nun auf weiteren 40 Farmen zugänglich sein und das Leben von Menschen nachhaltig verbessern.
Mit ca. 23.000€ haben die EkvW, EKiR und die waldensische Kirche Italien die neue mobile Gesundheitsstation gefördert, weitere 20.000€ hat die Staatskanzlei des Landes NRW beigetragen. Vor Ort hat es der Projektpartner „Thol’ulwazi Thol’implio“, ein Zusammenschluß von engagierten Christen/innen aus den drei lutherischen Kirchen (der sogenannten schwarzen wie weißen lutherischen Kirche und der Selbständigen Lutherischen Kirche), geschafft, dass das Stigma rund um HIV und AIDS gebrochen wurde, dass Menschen mittlerweile durch die ersten zwei mobilen Kliniken sogar die lebensrettenden AIDS-Medikamente vor Ort bekommen und viele der begleitenden Krankheiten (z.B. TB) jetzt behandelt werden.
<h3>Gesundheitsfürsorge vor Ort</h3>
Kirchen arbeiten vor Ort mit der großen Gemeinschaft der kommerziellen Farmer, wie auch mit dem internationalen Unternehmen der holzverarbeitenden Industrie, Mondi, zusammen. Die jetzt eingeführte dritte Gesundheitsstation wird Ländereien von Mondi wie auch von privaten Farmern anfahren – Gegenden, in denen es keine Gesundheitsfürsorge vor Ort gibt.<br /><br />Die nach Mpumalanga gereiste NRW-Delegation wurde von einem Mitglied der Staatskanzlei, Christoph Gisen, begleitet. Der Vorsitzende des Mpumalanga-Forums, Dr. Peter Markus, wie auch die Geschäftsführerin, Vera Dwors, und die für „Kirche und Wirtschaft gegen HIV &amp;AIDS“ zuständige MÖWE-Pfarrerin Ute Hedrich waren Teil der aus Wirtschaft, Kirche, NGOs und universitären Kontext bestehenden Delegationsgruppe.
<ul><li><link http://www.moewe-westfalen.de/arbeitsbereiche/armutsbekaempfung_und_gesundheit/kirche_und_wirtschaft_gegen_hiv_aids/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">&quot;Kirche und Wirtschaft gegen HIV &amp; AIDS&quot; bei MÖWE</link></li><li><link 1159 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Vor-Ort Bericht und Fotos von Tina Adomako</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 17:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Arbeitsstrukturen. Arbeitsrecht. Arbeitsklima.</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/arbeitsstrukturen-arbeitsrecht-arbeitsklima.html</link>
			<description>Institut für Kirche und Gesellschaft startet Themenreihe &quot;Kirche als Unternehmen&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[SCHWERTE/WESTFALEN - Kirche und Diakonie gehören zu den größten Arbeitgebern in Deutschland. Damit tragen sie gesellschaftspolitische Verantwortung für den fairen und vorbildlichen Umgang mit Mitarbeitenden. Aber gerade in Zeiten sich radikal ändernder Markt- und Arbeitsbedingungen stehen auch Kirche und Diakonie vor besondern Herausforderungen.
Diesen Herausforderungen widmet sich eine vierteilige Veranstaltungsreihe des Instituts für Kirche und Gesellschaft (IKG). Auftakt ist am 1. und 2. Juni mit den Themenschwerpunkten Arbeitsstrukturen, Arbeitsrecht und Arbeitsklima.
<ul><li><link http://www.kircheundgesellschaft.de/veranstaltungen/einzelansicht/?tx_events_pi1%5Bevent%5D=236 _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weitere Infos</link></li><li>Der <link http://www.evangelisch-in-westfalen.de/fileadmin/ekvw/dokumente/nachrichten/kirche_als_unternehmen_flyer.pdf _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Flyer zur Themenreihe</link> (pdf)</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Lernorte für das Leben und die Grenzen des Lebens“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/lernorte-fuer-das-leben-und-die-grenzen-des-lebens.html</link>
			<description>Studientag vermittelt eine praktische Einführung in die Kirchenpädagogik</description>
			<content:encoded><![CDATA[DORTMUND/WESTFALEN - Friedhöfe spiegeln die Geschichte einer Stadt und auch die Geschichte der Bestattungskultur. Wer sich die Zeit nimmt genauer hinzusehen, entdeckt auf dem Friedhof interessante Zeichen und Symbole, mithin einen Lernort für das Leben und die Grenzen des Lebens. Dem noch relativ jungen Zweig der Religionspädagogik, der Friedhofspädagogik, widmet das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V. einen Studientag. Er findet am Samstag, 12. Mai, von 10 bis 17 Uhr statt.
Den Dortmunder Ostfriedhof, der besonders für seine gut erhaltenen Grabmale aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts bekannt ist, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielhaft als Lernort begehen und untersuchen. Welche traditionellen und modernen Symbole und Zeichen enthalten die Grabsteine? Welche Veränderungen in der Bestattungskultur lassen sich ablesen? Und: Wie können Friedhöfe als Lernorte in Stadt- oder Kirchenführungen oder in der Arbeit mit kirchlichen Gruppierungen interessant und anregend präsentiert werden? Ziel des Studientages ist es, friedhofspädagogische Ideen für unterschiedliche Zielgruppen zu entwickeln.
Die Teilnahme ist für alle Interessierten offen und kostet 35 Euro. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Haupteingang des Ostfriedhofs, Robert-Koch-Straße 35, in Dortmund. Anschließend tagt die Gruppe im Haus Landeskirchlicher Dienste, Olpe 35, in Dortmund. Nähere Informationen unter der Rufnummer 0231-540915 oder unter <link http://www.ebwwest.de/ _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.ebwwest.de</link>.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 07:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geschlechtergerechte Sprache immer noch nicht selbstverständlich</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/geschlechtergerechte-sprache-immer-noch-nicht-selbstverstaendlich.html</link>
			<description>Westfälische Frauenhilfe thematisiert gerechte Sprache in Gottesdienst und Kirche</description>
			<content:encoded><![CDATA[SOEST - „Wir setzen uns für eine Kirche ein, in der Menschen nicht wegen ihrer Rasse, ihres Geschlechtes, ihrer Religionszugehörigkeit und ihrer Muttersprache diskriminiert werden.“ 
Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. hat diesen Artikel aus der UNESCO-Resolution 24 als Grundlage für die Arbeit des Verbandes in ihrer 2-tägigen Soester Konferenz Anfang Mai 2012 bestätigt. Aus diesem Grund bitten die 40 Teilnehmerinnen, die sich zur geschlechtergerechten Sprache austauschten, die Kirchenleitung mit Nachdruck das liturgische Handeln und alle mündlichen und schriftlichen Verlautbarungen der landeskirchlichen Ebene mindestens an den landeskirchlichen Anregungen und Leitlinien von 1994 zu überprüfen und auszurichten. Zudem solle sie die gerechte Gottesdienstsprache in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von haupt- und ehrenamtlichen Menschen, die für die Gottesdienstgestaltung verantwortlich sind, anmahnen.
Gerade im Jahr der Kirchenmusik sei es ebenfalls eine Aufgabe, die Bemühungen um gerechte Sprache im evangelischen Liedgut zu unterstützen und entsprechende Liedersammlungen als Ergänzungen zum „Evangelischen Gesangbuch (eg)“ in Westfalen zu verbreiten.
<ul><li><link http://www.frauenhilfe-westfalen.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.frauenhilfe-westfalen.de</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 15:19:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.evangelisch-in-westfalen.de/uploads/media/Stellungnahme_gerechte_Sprache_Gottesdienst_und_Kirche.pdf" length ="100935" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Darauf können Sie als Kirche stolz sein&quot;</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/darauf-koennen-sie-als-kirche-stolz-sein.html</link>
			<description>Neueröffnung der Jugendkirche Soest</description>
			<content:encoded><![CDATA[SOEST - Lichtdurchflutete Räume, fetzige Musik von der Teencampband, festliche Stimmung - so wurden die Gäste am Samstag, dem 5. Mai, in den neu gestalteten Räumlichkeiten der Jugendkirche Soest in der alten Post empfangen. Aus den Worten von Superintendent Dieter Tometten spricht Respekt und Anerkennung: &quot;Diese Jugendkirche kann sich sehen lassen&quot;. Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer schließt sich in seinem Grußwort an: &quot;Darauf können Sie als Kirche stolz sein&quot;.
Seitdem die Entscheidung gefallen war, das Domizil der Jugendkirche aus der alten Bauhütte der Wiesenkirche ganz in die alte Post zu verlegen, war jede und jeder in der Soester Jugendkirche ununterbrochen mit den umfangreichen Umbauarbeiten beschäftigt. Dutzende von freiwilligen Helferinnen und Helfern, Jugendlichen, Eltern, Handwerkern, Architekten und Geschäftsleuten beteiligten sich über Monate hinweg und mit ihren jeweiligen Mitteln, wo sie konnten. Ob Zeit, handwerkliches Können, Lebensmittel- oder Geldspenden: Alles war willkommen und half, das ehrgeizige Ziel zu erreichen. Jugendreferentin Petra Englert und Jugendreferent Friedrich Kasten schafften es, die notwendigen Kontakte zu knüpfen, den Überblick zu behalten und dabei für alle ansprechbar zu bleiben. Petra Englert fasst zusammen: Bei der Jugendkirche könne man erleben, dass Gott unmöglich Erscheinendes möglich mache.
<h3>Sichtbar gewordene Solidarität</h3>
Superintendent Tometten verweist auf die sichtbar gewordene Solidarität. Sie habe nicht nur Modellhaftes hervorgebracht, sondern&nbsp; weise den Jugendlichen in der Jugendkirche einen gangbaren Weg in der Welt mit all ihren Unwägbarkeiten.
Petra Englert erläutert, dass das Wort &quot;Post&quot; von &quot;Posten&quot; herrühre und nennt die Jugendkirche einen wichtigen Posten auf dem (Lebens-)Weg von Jugendlichen. Die Jugendkirche und mit ihr die Jugend hat jetzt einen Ort ganz im Zentrum der Stadt, nur wenige Schritte von Bank, Rathaus, Marktplatz und Kirchen entfernt. Die Freude darüber, die Friedrich Kasten ausdrückt, teilt auch Bürgermeister Ruthemeyer und heißt die Jugendkirche im &quot;Herzen der Stadt&quot; willkommen.
<h3>Gut ausgestattet und einladend</h3>
Die Räumlichkeiten sind nach dem Umbau kaum wiederzuerkennen. Vorbei an einer großzügigen Theke, hinter der sich eine auch für große Events gut ausgestattete offene Küche befindet, gelangen die Besucherinnen und Besucher in den offenen Gottesdienstraum mit Bühne und integrierter Steuerungsempore. Daneben befindet sich ein mit gemütlichen Sofas ausgestatteter Gruppenraum. Neben der Bühne vorbei geht es zu den Büros. Aus allen Räumen fällt der Blick durch die großen Fenster auf die Innenstadt, besonders auf den Grünsandstein der Petrikirche gegenüber.
Am Ende des Tags der offenen Tür steht ein Konzert der in Soest inzwischen bekannten britischen Rockband Crossbeam. Bis dahin haben die Gäste noch viel Zeit, die teils in der neuen Küche vorbereiteten Köstlichkeiten zu probieren, in den vielen liebevoll gestalteten Erläuterungen zur (Umbau-)Arbeit der Jugendkirche zu schmökern, die in den Räumen aufgestellt sind, und das Erreichte zu feiern. Das Facebook-Posting am Ende dieses Tages fasst zusammen: &quot;Großer Bahnhof zur Eröffnung und den ganzen Tag schöne Stimmung im Haus. Wir sind echt froh.&quot;
Weitere Infos unter <link http://www.jugendkirche-soest.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.jugendkirche-soest.de</link>.
Bei Facebook: <link http://www.facebook.com/pages/Jugendkirche-Soest/247245550718 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.facebook.com/pages/Jugendkirche-Soest</link>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Kirchenkreise</category>
			<category>Kirchengemeinden</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nein zu riskanter Erdgasförderung im Sauerland</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/nein-zu-riskanter-erdgasfoerderung-im-sauerland.html</link>
			<description>Evangelische Kirche, Wasserversorger und Politk sind sich einig</description>
			<content:encoded><![CDATA[MESCHEDE - „Fracking“  ist im Hochsauerland nicht erwünscht. Das Bundesbergrecht müsse überarbeitet werden hinsichtlich einer zwingend notwendigen Umweltverträglichkeitsprüfung und der Einbeziehung der Bürgermeinung in Genehmigungsverfahren. Darüber waren sich Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Veranstaltung „Fracking – Wassergefährdung im Hochsauerland?“ und die drei Referenten&nbsp;einig.
<h3>„Warum wir diese riskante Energiegewinnung ablehnen“</h3>
Superintendent Alfred Hammer vom Kirchenkreis Arnsberg, der zu dieser Veranstaltung eingeladen hatte, eröffnete den Abend programmatisch: „Wir sind in dieser Frage parteiisch. Heute geht es darum, warum wir diese riskante Energiegewinnung, deren Folgen noch nicht absehbar sind, ablehnen.“
<h3>Giftiges Wasser und radioaktive Stoffe</h3>
Robert Dietrich, technischer Geschäftsführer von Hochsauerlandwasser, erläuterte: “Hydraulic fracking“ sei die Förderung von unkonventionellem Erdgas. Unter hohem Druck werde tonnenweise mit zum Teil giftigen Chemikalien versetztes Wasser in die Erde gepumpt, um in Schiefer gebundenes Erdgas freizusetzen. Gefährlich sei nach Meinung der Wasserwerke längs der Ruhr das giftige Wasser, das zum Aufsprengen der Gesteinsschichten benutzt wird und das Wasser, das wieder nach oben kommt und dabei u.a. Methan und radioaktive Stoffe auf die Erdoberfläche transportiert. Dadurch könnten Grundwasser und Oberflächenwasser, die im Sauerland für die Trinkwassergewinnung genutzt werden, verunreinigt werden. Es gebe aktuell genügend Erdgas. Deshalb lehne er diese riskante Methode ab. Aktuell haben das Umwelt- und Wirtschaftsministerium in NRW Probebohrungen untersagt. Sie warten auf ein Gutachten unabhängiger Experten. „Bis zum Herbst haben wir noch Zeit, viele Menschen über Fracking und seine Risiken zu informieren.“
<h3>Theologische, umwelt- und klimapoltische Argumente</h3>
Dr. Gudrun Kordecki, Fachbereichsleiterin im evangelischen <link http://www.kircheundgesellschaft.de/nachhaltige-entwicklung/energie-und-klima/fracking/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Institut für Kirche und Gesellschaft </link>in Westfalen, befaßt sich seit zwei Jahren kritisch mit dem Thema und hatte am Tag zuvor den Abschluss des von Exxon Mobil finanzierten Dialogverfahrens erlebt. Exxon ist eins der Energieunternehmen, die diese Erdgasbohrungen durchführen. Kordeckis&nbsp; Skepsis hinsichtlich der Unabhängigkeit sei gemildert worden, denn „das Dialogverfahren war transparent und fair.“ Unabhängige Gutachter hätten sach- und fachgerecht gearbeitet und abschließend geurteilt: Fracking berge Risiken, aber das Verfahren sei nicht grundsätzlich abzulehnen.<br />Dem widersprach die Chemikerin Kordecki. Sie argumentierte theologisch, umwelt- und klimapoltisch. Die Erde gehöre Gott und auch alles, was sich darin befände. Menschen müssten in gleichem Maß die Erde bebauen und sie&nbsp; bewahren. „Und wir müssen die Grenzen der Erde akzeptieren. Der Hunger nach Energie darf die Erde nicht zerstören.“ Wie ihre beiden Mitreferenten erwartet Kordecki, dass durch Fracking auf das Sauerland Ewigkeitskosten zukämen, wie sie das Ruhrgebiet als Folgen des Steinkohleabbaus kennt.
Willy Willmes, Mitglied im Kreistag HSK und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses „Umwelt, Landwirtschaft und Forst“ begründete die parteiübergreifende Ablehnung von Fracking im Kreistag: „Gespräche mit Befürwortern des Verfahrens haben meine Sorgen im Blick auf die Entsorgung des Frackwassers und den Umgang mit Störfallen nicht beruhigt.“ Im Juni werde der Kreistag eine Resolution gegen Fracking verfassen. Darin werde an die Sauerländer Bundestagsabgeordneten appelliert, sich für die Änderung des Bergrechts einzusetzen, und an die heimische Verwaltung, Wasserschutzgebiete, das ehemalige Bergbaugebiet in Ramsbeck und Gebiete, in denen unkontrollierte Erdbewegungen eine mögliche Folge von Bohrungen sein können, als Frackinggebiete auszuschließen.
An die 100 Teilnehmer, von denen einige aus Medebach, Marsberg, Brilon, Sundern, Arnsberg und Bestwig angereist waren, stellten sachorientierte Fragen und erwiesen sich als gut informiert. Viele nahmen mit der Bürgerinitiative gegen Gasbohren im Hochsauerland Kontakt auf und unterschrieben Unterschriftenlisten. Gaby Hesse, Gründerin der Initiative war begeistert: „Eine Frau aus Medebach brachte Listen mit 200 Unterschriften mit.“ Sie und ihre Mitstreitenden werden die Bevölkerung über weitere Aktionen gegen Fracking auf dem Laufenden halten.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Kirchenkreise</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 05 May 2012 19:32:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.evangelisch-in-westfalen.de/uploads/media/6_1_2_Fracking.pdf" length ="18467" type="application/pdf" />
			<enclosure url="http://www.evangelisch-in-westfalen.de/uploads/media/6_1_2_Fracking_Anlage.pdf" length ="36605" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Kräftig Wind in die Segel der Kirche blasen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/kraeftig-wind-in-die-segel-der-kirche-blasen.html</link>
			<description>Evangelisches Gymnasium Meinerzhagen feiert 50-jähriges Bestehen – Schulministerin Löhrmann und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[MEINERZHAGEN/NRW - Präses Annette Kurschus hat sich für das schulische Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ausgesprochen: „Es ist ein Wert an sich, unterschiedliche Kinder beieinander zu haben“, erklärte die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen am Donnerstag (3.5.).
Bei der 50-jährigen Jubiläumsfeier des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen sagte Kurschus: „Kinder achten aufeinander, sie stellen sich gegenseitig aufeinander ein und lernen voneinander.“ Schulministerin Sylvia Löhrmann unterstrich das Anliegen, Eltern die Angst davor nehmen, dass ihr Kind darunter leidet, wenn es die Schule gemeinsam mit behinderten Kindern besucht.
Löhrmann nannte Inklusion ein Ziel, das in einem Entwicklungsprozess von zehn bis 15 Jahren „Schritt für Schritt“ zu erreichen sei. Gerade unterschiedlich Begabte, so Präses Kurschus, sollen in der Schule nicht beschämt werden. Sie erwartet von der Schulpolitik, dass sie alles unternimmt, um dieses Ziel zu erreichen. Dabei sollte man sich nicht zu dogmatisch festlegen, „aber so viele Regeln schaffen, dass keiner durch die Maschen fällt“.
Am Evangelischen Gymnasium Meinerzhagen sei das in hohem Maße erfüllt, sagte die Präses in ihrer Predigt im Festgottesdienst: „Diese Schule will nicht nur Wissen vermitteln und Lernstoff in die Köpfe bringen. Ihr ist es ein Anliegen, dass Menschen Licht und Wärme erfahren, Orientierung und das Gefühl, angenommen zu sein.“ Schule im Sinne des Evangeliums erziehe gleichermaßen zu Freiheit und Verantwortung.
Die Präses betonte auch, dass Bildung „zum ureigenen, vom Evangelium bestimmten Auftrag“ der Kirche gehört. „Man kann nicht die frohe Botschaft von der Freiheit der Kinder Gottes in die Welt tragen, ohne dabei auch um Bildung bemüht zu sein“.
Der Gottesdienst stand unter dem biblischen Leitmotiv: „Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen Jesu“ aus dem Brief des Paulus an die Kolosser. Wer sich daran orientiere, dem seien andere Menschen und die Umwelt nicht gleichgültig. „Für andere da sein und von anderen etwas empfangen“ – das wird konkret in dem vierwöchigen diakonischen Praktikum, das alle Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse absolvieren. „Wir wollen als evangelische Schule kräftig Wind in die Segel blasen, damit das Schiff der evangelischen Kirche weiter vorankommt“, sagte Schulleiter Sven Dombrowski.
Das 1962 gegründete Evangelische Gymnasium Meinerzhagen zählt tausend Schüler und ist eine von sieben Schulen in Trägerschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen. Mit einem musikalischen Gottesdienst und einem fantasievoll gestalteten Festakt begingen Lehrer und Schüler gemeinsam mit Eltern und zahlreichen Gästen das Jubiläum zum 50. Bestehen.
<ul><li>Weitere Infos: <link http://www.evangelisches-gymnasium-meinerzhagen.de>www.evangelisches-gymnasium-meinerzhagen.de</link></li><li><link 1158 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Fotostrecke</link>: Eindrücke von der Jubiläumsfeier</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 12:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Evangelische Minderheitskirchen unterstützen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/evangelische-minderheitskirchen-unterstuetzen.html</link>
			<description>Gustav-Adolf-Werk gründet selbständige, kirchliche Stiftung</description>
			<content:encoded><![CDATA[SIEGEN/WESTFALEN - Der Vorstand des Gustav-Adolf-Werkes der Evangelischen Kirche von Westfalen hat eine selbständige, kirchliche Stiftung gegründet. Sie trägt den Namen &quot;Evangelische Bonne-Weirich Stiftung (Diasporastiftung)&quot; und geht mit einem Stiftungskapital von rund 260.000 Euro an den Start.
Zweck der Stiftung, die ihren Sitz in Siegen hat, ist die Förderung von evangelischen Minderheitskirchen, vor allem der Diakonie, der Seelsorge, der Jugend- und Altenhilfe sowie die Förderung von Erziehung, Bildung und Kultur.
Die Stiftung wird durch einen Vorstand vertreten, der mit dem engeren Vorstand des Gustav-Adolf-Werkes der EKvW identisch ist. Ihm gehören Hans Martin Trinnes, Bernd Langejürgen, Manfred Wuttke und Gert Mudersbach an.
Die jetzige selbständige Stiftung geht auf eine bislang unselbständige Stiftung zurück, die bereits 1954 mit dem Ziel gegründet worden war, leistungsschwache Diasporagemeinden in der EKvW zu unterstützen.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energiewende – alles klar?</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/-fe5a9af776.html</link>
			<description>3. Alternativer Energiegipfel am 24. Mai 2012 in Berlin</description>
			<content:encoded><![CDATA[BERLIN - Kurz nach der Atomkatastrophe von Fukushima beschloss der Bundestag im Juni 2011 das Energiewende-Gesetzespaket. Die Atom-Laufzeitverlängerungen wurden zurückgenommen, fast die Hälfte der Atomkraftwerke blieb dauerhaft vom Netz, der Ausbau der Erneuerbaren Energien sollte zügig vorangetrieben werden.
Herrscht nach jahrzehntelangen Konflikten in der Energiepolitik nun eitel Sonnenschein? Wohl nicht, denn noch kämpft der Aufbruch in das Zeitalter der Erneuerbaren mit Hindernissen. Obwohl der Ausbau der Erneuerbaren Energien rasch voranschreitet, mehren sich die Bedenken: Ist die Energiewende zu teuer? Bricht das Stromnetz zusammen?
<h3>Die klima-allianz deutschland lädt dazu ein, genauer hinzuschauen:</h3>
Unter dem Titel<b> &quot;Energiewende – alles klar?&quot; </b>wird auf dem 3. Alternativen Energiegipfel ein knappes Jahr nach dem Energiewendegesetzpaket eine Zwischenbilanz gezogen: Wo geht die Energiewende voran, wo braucht es neue oder erneuerte Impulse? Dazu diskutieren Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Auf dem Programm stehen Vorträge, Debatten und Workshops u. a. zu den Themen &quot;Energiewende &amp; Wettbewerbsfähigkeit&quot;, &quot;Klimafreundliche Mobilität&quot; oder &quot;Gebäudesanierung &amp; Effizienzpolitik&quot;. Auf dem abschließenden Podium diskutieren Hans-Josef Fell MdB, energiepolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Georg Nüßlein MdB, energiepolitischer Sprecher CSU, Frank Schwabe MdB, klimapolitischer Sprecher SPD und Dr. Cornelia Ziehm, Deutsche Umwelthilfe (DUH),Sprecherin klima-allianz deutschland.
<h3>klima-allianz deutschland</h3>
Die klima-allianz deutschland ist das breite gesellschaftliche Bündnis für mehr Klimaschutz getragen von mehr als 110 Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, Kirchen, Gewerkschaften, Jugend und Verbraucherschutzverbänden sowie weiteren Initiativen.<br />Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 ist die klima-allianz stetig gewachsen.
<h3>Termin und Info</h3>
<b>Zeit</b>: 24. Mai 2012, 1100 – 18.00 Uhr, Berlin<br /><b>Ort:</b>&nbsp; Landesvertretung Baden-Württemberg, Tiergartenstr. 15
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung bis zum 16. Mai unter meinert@klima-allianz.de wird gebeten.<br />Weitere Informationen unter<link http://www.klima-allianz.de/energiegipfel - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster"> www.klima-allianz.de/energiegipfel</link> und im Programm.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 20:19:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.evangelisch-in-westfalen.de/uploads/media/KlimaAllianz_Programmflyer_Energiegipfel_RZ_web.pdf" length ="690237" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Stärkung für Eltern todkranker Kinder</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/-a8b212bbe7.html</link>
			<description>Erstes evangelisches Kinderhospiz in Bethel eröffnet</description>
			<content:encoded><![CDATA[BIELEFELD/BETHEL - Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld haben am Mittwoch mit einem Festakt ein neues Kinder- und Jugendhospiz eröffnet. In dem Kinderhospiz erlebten Familien Unterstützung, dass sie wieder gestärkt nach Hause gehen könnten, sagte die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus. <br />Besonders Familien mit einem sterbenden Kind benötigten Begleitung, erklärte der Staatssekretär Klaus Schäfer vom NRW-Familienministerium. Die Landesregierung sei dankbar, dass hiermit ein zentraler Ort der Auseinandersetzung mit Leben und Tod entstanden sei. Bethel-Chef Ulrich Pohl dankte den Spendern für die Unterstützung. &quot;Es ist wunderbar, dass wir jetzt ein solches Kinder- und Jugendhospiz hier haben&quot;, sagte Pohl.
Am Eröffnungsfestakt nahmen viele Paten des Projektes teil, darunter die beiden ehemaligen WDR-Intendanten Friedrich Nowottny und Fritz Pleitgen, der westfälische Alt-Präses Alfred Buß sowie der Komiker Ingolf Lück, der die Festveranstaltung auch moderierte. Das Kinder- und Jugendhospiz Bethel ist das bundesweit erste in evangelisch-diakonischer Trägerschaft. Ingesamt gibt es damit in Deutschland elf Hospize für junge Menschen.
Die neue Einrichtung oberhalb von Bielefeld am Teutoburger Wald soll Müttern und Vätern, die zum Teil über Jahre ihre todkranken Kinder zu Hause pflegen, eine Auszeit ermöglichen. Mit einem vorübergehenden Aufenthalt der Kinder im Hospiz werden sie entlastet. Zugleich können sie sich mit anderen betroffenen Familien austauschen. Den Kindern und ihren Familien steht ein Team aus Krankenschwestern, Sozialpädagogen, einem Arzt sowie einer Seelsorgerin zur Seite.<br /><br />Das Kinderhospiz ist das größte Spendenprojekt Bethels in den vergangenen drei Jahren. Die Bausumme in Höhe von rund 5,2 Millionen Euro sowie der Betrieb werden überwiegend aus Spenden finanziert. Die Aufenthaltskosten für die kranken Kinder übernehmen die jeweiligen Kassen Für die Aufnahme von Eltern und Geschwistern rechnet Bethel mit jährlichen Kosten von rund 800.000 Euro, die weiterhin durch Spenden abgedeckt werden sollen. <i>(epd)</i>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Diakonie</category>
			<category>epd</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>&quot;Für ein gutes Leben&quot; </title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/fuer-ein-gutes-leben.html</link>
			<description>Ökumenische Andacht zum Tag der Arbeit in Hagen</description>
			<content:encoded><![CDATA[HAGEN - Zum fünften Mal in Folge haben Dechant Dieter Osthus und Superintendent Bernd Becker zu einer ökumenischen Andacht am Tag der Arbeit eingeladen.
Viele Interessierte aus Kirche, Politik und Gewerkschaften waren gekommen, um am 1. Mai in der Johanniskirche Hagen gemeinsam zu singen und zu beten.
In seiner Ansprache griff Superintendent Becker das Thema der diesjährigen Mai-Kundgebung auf: &quot;Gerechte Löhne, soziale Sicherheit&quot;. Anhand des Gleichnisses vom Weltgericht (Matthäus 25) betonte Becker, dass Christen nicht nur Almosen geben, sondern sich für gute Lebensbedingungen aller Menschen einsetzen. Dazu gehöre auch, dass gute Arbeit gut entlohnt werden müsse. 
Im Anschluss an die Andacht lud der Kreisvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Jochen Marquardt, zur Demo in den Hagener Volkspark ein. Dort warteten auf die rund 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Reden zum Tag der Arbeit sowie Live-Musik von Hagener Nachwuchskünstlern unter der Leitung von Werner Hahn, internationale Speisen und ein Infomarkt. Schon seit Jahren arbeiten Hagener Kirchen und Gewerkschaften im Rahmen des Bündnisses für eine sozial gerechte Stadt eng zusammen.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Kirchenkreise</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 13:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Rechtsextreme Jugendkulturen – Musik, Lifestyle und Symbolik</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/rechtsextreme-jugendkulturen-musik-lifestyle-und-symbolik.html</link>
			<description>Fachtagung informierte in Dortmund</description>
			<content:encoded><![CDATA[DORTMUND - Was führt dazu, dass unauffällige Jugendliche sich rechtsextremem Gedankengut anschließen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Fachtagung der Evangelischen Konferenz für Familien- und Lebensberatung in Dortmund. Ziel des Fachtages war es, einen ersten Überblick über die Erscheinungsformen von Rechtsextremismus unter Jugendlichen zu geben.
<h3>Besorgte Eltern</h3>
„In unsere Beratungsstellen kommen oft besorgte Eltern, die Hilfe suchen, weil ihre Kinder über Musik, Kleidungsstil oder andere Symbole eine Zugehörigkeit zur rechtsextremen Szene demonstrieren“, so Jan Wingert, Referent für Erziehungs- und Familienberatung bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Eine solche Entwicklung vollziehe sich in Etappen und jeder der Schritte weiter hinein in die rechte Szene werde flankiert von einer Radikalisierung der Ansichten, bestimmter Musik und dem Besuch markanter Internetseiten. Das Wissen um die Erscheinungsformen der Subkultur und der Methoden wie und wo Jugendliche angeworben werden, solle helfen, Eltern zu beraten und bei der Einschätzung der Gefährdung zu unterstützen.
<h3>Vielfältige Erscheinungsformen</h3>
Ein bedeutender Teil der rechtsextremen Szene hat sich kulturell tiefgreifend modernisiert. „Heute ist rechtsextreme Rockmusik weitaus erfolgreicher als Ende der siebziger Jahre und das wichtigste und erfolgreichste Mittel, das Rechtsextremen zur Verbreitung ihrer Ideologie bei Jugendlichen zur Verfügung steht“, so Henning Flad, Referent beim Bundesverband des Diakonischen Werkes der EKD. Seit den neunziger Jahren sei eine regelrechte kleine „Industrie“ zur Versorgung dieser Szene entstanden. Über Versandhandel und Ladenlokale durch „fliegende Händler“ bei Konzerten und anderen Events würden Kleidung und insbesondere Tonträger in großen Mengen verkauft. „Es gibt nicht den jugendlichen Rechtsextremismus, es handelt sich um ein Phänomen mit vielfältigen Erscheinungsformen sowie erheblichen inhaltlichen und kulturellen Unterschieden. Während früher der Zugang zur Szene über formale Mitgliedschaften in Organisationen geregelt wurde, wird nun Zugehörigkeit durch Stiladaption definiert: Wer eine bestimmte Musik hört, wer bestimmte Kleidungsstücke trägt – der ist dabei“ meinte Flad. Er warb dafür, bei rechtextremen Äußerungen entschieden dagegen zu halten. Aussteiger berichten häufig, es hätte ihnen nie jemand richtig widersprochen. Lehrer, Sozialarbeiter aber auch Mitarbeitende in diakonischen Bereichen wie in der Jugendarbeit, der Familienhilfe oder der Straffälligenhilfe müssten versuchen Einfluss zu nehmen.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Diakonie</category>
			<category>Landeskirche</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 May 2012 18:09:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Arbeit für Menschenrechte bleibt unverzichtbar - auch im kirchlichen Raum</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/arbeit-fuer-menschenrechte-bleibt-unverzichtbar-auch-im-kirchlichen-raum.html</link>
			<description>Erste Tagung der &quot;Plattform Menschenrechte&quot; in Villigst</description>
			<content:encoded><![CDATA[WUPPERTAL - &quot;In Zeiten zunehmender kirchlicher Selbstbeschäftigung mit internen Strukturen, Sparrunden und dem Rückzug auf das kirchliche Kerngeschäft, möchte ich daran festhalten, dass Menschenrechte auch zum Kerngeschäft gehören.&quot; Oberkirchenrat Thorsten Leißer, im Kirchenamt der EKD zuständig für die Arbeitsfelder Menschenrechte und Migration, sprach in der Evangelischen Akademie Villigst in Vertretung des verhinderten EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider zur Eröffnung der Tagung &quot;Menschenrechte - immer noch eine Aufgabe für die Kirche!&quot; 
&quot;Mit der Bibel ist vielleicht kein Staat zu machen, aber Menschenrechte lassen sich daraus - weiß Gott - ableiten&quot;, betonte er. Auch wenn die Kirchen in der Vergangenheit der Menschenrechtsidee skeptisch gegenüber gestanden hätten, habe sich das unter dem Eindruck der Barbarei der Nationalsozialisten grundlegend geändert. Die biblischen Grundlagen der universellen und unteilbaren Menschenrechte sah Leißer in der Vorstellung der Gottebenbildlichkeit des Menschen verbunden mit der &quot;Option Gottes für die Armen&quot;.
<h3>Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte</h3>
Die Villigster Tagung am 26./27. April war die erste öffentliche Veranstaltung der &quot;Plattform Menschenrechte&quot;, zu der sich die EKD, die Diakonie/Brot für die Welt und die Vereinte Evangelische Mission zusammengefunden haben, um ihr Engagement für die Menschenrechte im kirchlichen Raum zu bündeln und zu stärken. Im Vergleich zu dem Einsatz vieler Christinnen und Christen zu Zeiten der Anti-Apartheidsbewegung etwa, sei es in den vergangenen Jahren ein wenig still geworden um den Einsatz der Kirchen für die Menschenrechte, so die Veranstalter. Angesichts von Landraub und der Gefährdung der Religionsfreiheit seien die Herausforderungen heute aber keineswegs geringer.
Gegen eine allzu &quot;defensive&quot; Einschätzung der gegenwärtigen Situation sprachen sich eine Reihe von Tagungsteilnehmern und Referenten aus, die in vielen Fällen wiederum Menschenrechtsgruppen und -netzwerke vertraten. So erinnerte Danuta Sacher, Vorstandsvorsitzende von terre des hommes, daran, dass die Kirchen wichtige Beiträge für die Weiterentwicklung von Menschenrechtsnormen geleistet hätten, etwa beim Recht auf Land, Nahrung und Wasser. Und ohne den Einsatz der Kirchen seien die Grundprinzipien der Menschenrechte, ihre Universalität und Unteilbarkeit, vielfach gefährdet. Auch Michael Windfuhr, stellv. Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, betonte, angesichts der Komplexität und trotz aller Widerstände sei schon relativ viel geschehen in kurzer Zeit. Konkret bezog sich Windfuhr auf die Festigung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte (WSK-Rechte) und ihre Gleichbewertung mit den &quot;klassischen&quot; bürgerlichen und politischen Rechten. Vorbehalte und Widerstände dagegen gebe es auch in den Ländern des Nordens, aber es gehe dabei um nichts weniger als um die Freisetzung von Lebenschancen von Menschen, die gar nichts haben.
<h3> &quot;Ein Folteropfer wird die Folter ablehnen, und zwar in allen Kulturen der Welt.&quot;</h3>
Wolfgang Grenz, Generalsekretär von Amnesty International Deutschland, kritisierte Versuche - besonders von Regierungen asiatischer Länder - die universellen Menschenrechte unter Hinweis auf vorgebliche kulturelle Traditionen zu relativieren: &quot;Ein Folteropfer wird die Folter ablehnen, und zwar in allen Kulturen der Welt.&quot; Im Hinblick auf die aktuelle Diskussion um die Religionsfreiheit betonte Grenz, der Einsatz für die Religionsfreiheit als Menschenrecht werde umso glaubwürdiger, je deutlicher diese Freiheit für alle Religionsgruppen in Minderheitspositionen eingefordert wird. Im Übrigen kenne er keine Statistik, die belege, dass die Christen weltweit die größte Gruppe sei, die religiös motivierte Unterdrückung erleide - ohne dass er deshalb das Problem kleinreden wolle. &quot;Der Frieden zwischen den Religionen birgt einen Schlüssel zum Frieden in der Welt&quot;, hatte OKR Leißer dazu gesagt. Markus Löning, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, berichtete, bei seinen Reisen sei ihm zur Frage der Religionsfreiheit der Spiegel vorgehalten worden: &quot;In Ägypten beobachtet man sehr genau, was hier bei uns an Diskriminierung geschieht.&quot;
Ist es tatsächlich still geworden um die kirchliche Menschenrechtsarbeit? Tim Kuschnerus, seit zwei Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen bei der EKD und beim Evangelischen Entwicklungsdienst mit Menschenrechtsfragen befasst, schloss seinen Überblick über die Geschichte des kirchlichen Engagements mit der Beobachtung: &quot;Wenn es denn stimmt, dass es still geworden ist, so gibt es heute in jedem Fall auch weniger Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen, denen das auffällt.&quot; 
&quot;Mit der Gründung der Plattform Menschenrechte im Raum der Evangelischen Kirchen wollen wir, die EKD, Brot für die Welt und die VEM, dass Bewusstsein und den Einsatz für Menschenrechte im Raum der Kirchen stärken. Für die Lösung globaler Gerechtigkeitsfragen spielen die Menschenrechte eine unverzichtbare Rolle. Schutz der Würde von Menschen kann und muss durch rechtliche global geltende Rahmenbedingungen gewährleistet werden. Kirchen haben als lokal und global vernetzte Organisationen eine besondere Chance und Verantwortung im Eintreten für die Rechte der Opfer, sich für die Menschenrechte zu engagieren, aber auch die Staaten immer wieder daran zu ermahnen, dass es ihre Pflicht ist, universalen und unteilbaren Menschenrechten Geltung zu verschaffen&quot;, so Dr. Jochen Motte, Mitglied des Koordinierungskreises der Plattform Menschenrechte, VEM-Vorstandmitglied und Menschenrechtsexperte.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Landeskirche</category>
			<category>Diakonie</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 18:51:00 +0200</pubDate>
			
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