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		<title>Glauben aus gutem Grund. Nachrichten aus der Evangelischen Kirche von Westfalen</title>
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		<description>Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus dem evangelischen Westfalen</description>
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			<title>Glauben aus gutem Grund. Nachrichten aus der Evangelischen Kirche von Westfalen</title>
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			<description>Hier finden Sie tagesaktuelle Nachrichten aus dem evangelischen Westfalen</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 10 Mar 2010 16:06:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Religionen – friedlich oder aggressiv?</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/religionen-friedlich-oder-aggressiv/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=4fb329a5d9</link>
			<description>Herausforderungen für die Kirchen zur Überwindung von Gewalt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ohne Religion wäre die Welt friedlicher“ – solche Aussagen hört<br />man angesichts religiös motivierter Gewalttaten weltweit immer wieder. Können Religionen wirklich Konflikte verschärfen oder gar auslösen, oder wirken sie Frieden stiftend? Weiter gefragt: Kann das Recht auf Religionsfreiheit im Widerspruch zu anderen Menschenrechten stehen?</p>
<p>Eine hochrangig besetzte&nbsp; internationale Tagung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) vom 8. bis 12. März ist diesen Fragen gewidmet, zu der auch ökumenische Gäste aus den Partnerkirchen von EKvW und VEM eingeladen sind. Darunter der Vorsitzende der Vereinigung indonesischer Kirchen, Dr. Andreas Yewangoe, die Stellvertretende Vorsitzende des ÖRK-Zentralausschusses, Dr. Margaretha Hendricks aus den Molukken, der Vorsitzende der Methodistischen Kirche von Sri Lanka, Pfarrer Ebenezer Joseph, der Islamdozent Pfarrer Abel Msuya aus Tanzania und Prof. Din Syamsuddin als Vertreter einer namhaften islamischen Organisation in Indonesien.</p>
<h3>40 Fachleute diskutieren zum Thema Menschenrechte</h3>
<p>Insgesamt kommen mehr als 40 Fachleute aus Kirchen in Europa, Asien und Afrika miteinander ebenso wie mit verantwortlichen Vertretern des Islam ins Gespräch, darunter zum Beispiel auch der Dialogbeauftragte der Türkisch-Islamischen Union, Bekir Alboga, und der Menschenrechtsexperte Professor Heiner Bielefeldt aus Erlangen.</p>
<p>Um die Situation in Deutschland und den interreligiösen Dialog vor Ort kennen zu lernen, ist der Mittwoch Exkursionen nach Köln, Marl und Duisburg gewidmet. Am Donnerstag, den 11. März, diskutiert der westfälische Präses Alfred Buß mit Kirchenleuten aus Indonesien und Tansania über die Anforderungen an den Staat als Garant für Religionsfreiheit. <i>(Bettina von Clausewitz)</i><br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Die Zukunft liegt im freiwilligen Dienst“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/die-zukunft-liegt-im-freiwilligen-dienst/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=e353fd20b2</link>
			<description>Zivildienstverkürzung: Präses Buß fordert vom Gesetzgeber Klarheit</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der geplanten Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate hat sich der westfälische Präses Alfred Buß für einen freiwilligen Anschlussdienst ausgesprochen. Die reichen Erfahrungen freiwilliger Dienste wie das Diakonische Jahr seien „wertvolle Bausteine“, um Zivildienst und anschließenden Freiwilligendienst weiterzuentwickeln, sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen am 10. März in Bielefeld. Buß sprach mit dem Bundesbeauftragten für den Zivildienst, Dr. Jens Kreuter, und Zivildienstleistenden in Bethel.</p>
<h3>Freiwillig weiterarbeiten - unkompliziert und sozial abgesichert</h3>
<p>„Jeder junge Mann, der nach sechs Monaten aus eigener Entscheidung noch weiterarbeiten und weiter lernen will, soll dazu auf jeden Fall die Möglichkeit haben – unkompliziert und sozial abgesichert“, sagte Buß und fügte hinzu: „Die Zukunft liegt im freiwilligen Dienst – auch in Kombination mit dem Pflichtdienst.“ Dabei müsse der Status beider Dienste eindeutig unterschieden und die Bezahlung klar geregelt sein. Kirche und Diakonie erwarten hier vom Gesetzgeber Klarheit und zuverlässige Antworten – „und das möglichst bald“, betonte der Präses. Nach einem Beschluss der Regierungskoalition soll der Zivildienst ab Anfang 2011 von neun auf sechs Monate verkürzt werden. Buß: „Die jungen Männer, die im nächsten Jahr an der Reihe sind, und auch die Dienststellen müssen verlässlich planen können.“ Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, versicherte: „Wir stehen in Bethel zum Zivildienst und werden weiterhin Plätze anbieten, auch wenn durch die geplante Verkürzung die Rahmenbedingungen für uns sehr schwierig werden.“ Ein staatlich unterstützter Freiwilligendienst unmittelbar im Anschluss an den sechsmonatigen Dienst würde diese Schwierigkeiten mildern.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Mann des Gesprächs</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/ein-mann-des-gespraechs/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=6fadb3b141</link>
			<description>Dr. Gerd Schimansky im Alter von 97 Jahren gestorben</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, 5. März, ist Dr. Gerd Schimansky, früherer Direktor des Pädagogischen Instituts der Evangelischen Kirche von Westfalen, im Alter von 97 Jahren in Villigst gestorben.</p>
<p>Seit 1947 wirkte Schimansky in Villigst als Studienrat und Dozent am damaligen Katechetischen Amt, von 1964 bis 1972 als Leiter des späteren Pädagogischen Instituts. Über seine pädagogische Arbeit hinaus machte er sich als Buchautor und Erzähler mit zahlreichen Romanen, Erzählungen, historischen Berichten, Jugendbüchern und Veröffentlichungen zu Lebens- und Glaubensfragen einen Namen.</p>
<h3>Er schloss sich früh der Bekennenden Kirche an</h3>
<p>Schimansky stammte, wiewohl 1912 in Düsseldorf geboren, aus Ostpreußen, wo er von 1914-1945 beheimatet war. Hier begegnete er als Schüler dem Dichter Ernst Wiechert und hier wurde er geprägt von der Jugendbewegung des Wandervogels. Nach dem Studium in Marburg und Wien kehrte Schimansky nach Königsberg zurück, wo er als Regierungsrat (Heeres-psychologe) und Studienrat arbeitete und sich früh der Bekennenden Kirche anschloss.</p>
<p>Nach Kriegsdienst und amerikanischer Gefangenschaft kam er nach Westfalen, wurde 1947 Dozent im damaligen Katechetischen Amt in Villigst, dem späteren Pädagogischen Institut, dessen Leiter er in den Aufbaujahren von 1964 bis 1972 war. In seine Zeit als Direktor fallen der Ausbau der kirchlichen Lehrerfortbildung, die Integration der Konfirmandenarbeit in die Pfarreraus- und -fortbildung, die Einrichtung von Fernstudiengängen und die Planung der Mediothek.</p>
<h3>Mit feinem Humor und heiterer Ernsthaftigkeit</h3>
<p>Schimansky war zugleich Lehrer und Seelsorger, ein Mann des Gesprächs - nicht der lauten Töne. Mit feinem Humor und einer heiteren Ernsthaftigkeit ausgestattet, hatte er die Gabe, jenseits der wechselnden pädagogischen Konzepte die Menschen im Auge zu behalten und sie für ihre Arbeit in Schule und Kirche zu stärken. Fest im Evangelium verankert, behandelte er Lebens- und Glaubensfragen mit großer Menschenkenntnis und in liberaler Weite. </p>
<p>Auch in der Zeit des Ruhestands veröffentlichte Gerd Schimansky noch zahlreiche Bücher und Schriften. Bis zuletzt war er wach am Zeitgeschehen interessiert und meldete sich in Leserbriefen regelmäßig zu Wort. Bis in die letzten Jahre hinein sah man ihn sonntags mit seiner Frau im Gottesdienst der Villigster Kirche. Das war für ihn die Kraftquelle, die ihm in einem langen Leben half, als Christ Mensch zu sein. <i>(Hans-Martin Lübking)</i><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tolerant und eindeutig</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/tolerant-und-eindeutig/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=3c8d5b9701</link>
			<description>Fünfter Impulstag &quot;proViele&quot; in der Stadthalle Soest</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Das Jesus-Profil - tolerant und eindeutig&quot; - so lautet der Titel des Impulstages proViele, zu dem das Amt für missionarische Dienste herzlich einlädt. Es findet am 20. März von 10 bis 17 Uhr in der Stadthalle Soest statt.</p>
<p>Zum Auftakt gibt es neben einer Bibelarbeit mit Pfarrerin Birgit Winterhoff einen Vortrag von Pfarrer Dr. Matthias Clausen, Hochschulevangelist und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Greifswald.</p>
<p>Am Nachmittag wird das Thema in zwei Foren, vier Oasen und sechs Workshops vertieft und aufgefächert. Die Schlussveranstaltung setzt noch einen Impuls, der das Thema abrundet.</p>
<p>Musikalisch wird der Impulstag von der Band heidelpraise begleitet, deren rockige und zeitgemäße Kirchenmusik zum Mitsingen einlädt.</p>
<p>Für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren bietet das Mitarbeiter-Team der Jugendkirche Soest während des ganzen Tages ein spannendes Programm an.</p>
<p>Der Eintritt zu proViele kostet zehn Euro, ermäßigt acht Euro.</p>
<p><a href="http://amd-westfalen.de/fix/files/proViele_2010_Internet.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Das Programm von proViele</a></p>
<p><a href="hthttp://amd-westfalen.de/anmeldung/index.html?event=page.event.77" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Anmeldung</a></p>
<p><a href="http://www.heidelpraise.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Die Band heidelpraise</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Entfaltung von innen heraus</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/entfaltung-von-innen-heraus/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=cbd88466f9</link>
			<description>Dr. Dorothea Demmer stellt Philipp Melanchthons Bildungsverständnis vor</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Bildung ist vor allem eine Angelegenheit, die den Kern des menschlichen Personseins angeht.&quot; Deutlich und detailreich verstand es Dr. Dorothea Demmer in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Tecklenburg, ihren Zuhörern das Leben und das Bildungsverständnis Philipp Melanchthons ihren Zuhörern nahe zubringen.</p>
<p>Im Rahmen der diesjährigen Theologischen Vortragsreihe des Kirchenkreises Tecklenburg erinnerte Demmer an den vor 450 Jahren verstorbenen Reformator Melanchthon. Nach seinem Verständnis habe es Bildung immer mit der Formung des Menschen zu tun. Eine reine Zweckorientierung von Bildung, wie sie heute oft vertreten wird, sei dem komplett entgegengesetzt, so Demmer.</p>
<h3>Bildung hat die gesamte persönliche Entwicklung im Blick</h3>
<p>Vielmehr gehe es um die Entfaltung des Menschen &quot;von innen heraus&quot;. Bildung eröffne in diesem Sinne Lebenschancen, die sich nicht auf wirtschaftliche und materielle Chancen beschränken. Es gehe vielmehr um die gesamte soziale, kulturelle und persönliche Entwicklung eines Menschen. Aus der von Philipp Melanchthons vertretenen christlichen Sicht habe es Bildung ganz elementar mit Fragen nach dem &quot;Woher und Wohin des Lebens&quot; zu tun.</p>
<p>Dr. Dorothea Demmer beschrieb Philipp Melanchthon als einen weit überdurchschnittlich begabten Gelehrten des 16. Jahrhunderts, der zu begeistern verstand. Bereits im Alter von 19 Jahren war Philipp Melanchthon als Griechischprofessor an die Universität Wittenberg berufen worden. Die Wittenberger Universität galt damals als bedeutendste Universität Europas und zog eine internationale Studentenschaft an. Melanchthons Vorlesungen wurden zum Teil von 600 Studenten besucht.</p>
<h3>Bedeutendster Wittenberger Reformator neben Luther</h3>
<p>Neben seiner Lehrtätigkeit an der Universität in den Fächern Griechisch und Hebräisch und zum Teil auch Bibelwissenschaften trat Philipp Melanchthon als bedeutendster Wittenberger Reformator neben Martin Luther in Erscheinung.</p>
<p>Trotz aller Verschiedenheit im Temperament verband ihn mit Luther eine enge Freundschaft und eine überaus fruchtbare Arbeitsgemeinschaft. An wichtigen Schriften der Reformationszeit haben beide gemeinsam gearbeitet. Auch an der deutschen Übersetzung der Bibel war Philipp Melanchthon mitbeteiligt. Die Augsburger Konfession als Gründungsurkunde der evangelisch-lutherischen Kirche geht auf Philipp Melanchthon zurück.</p>
<h3>Zugewandt, einfühlsam und hoch gebildet</h3>
<p>Als akademischer Lehrer an der Universität Wittenberg und als Gründer einer Privatschule hatte sich Melanchthon schon bald einen außergewöhnlich guten Ruf erarbeitet. Er galt als zugewandt, einfühlsam und zugleich hochgebildet. Sein Einsatz für die Errichtung eines geordneten Schulwesens und seine eigene Lehrtätigkeit haben ihm den Namen &quot;Lehrer Deutschlands&quot; (Praeceptor Germaniae) eingebracht.</p>
<p>Die Kirchenhistorikerin Dr. Dorothea Demmer präsentierte sich ihrer Hörerschaft in Tecklenburg als brillante Kennerin Philipp Melanchthons. Sie konnte dabei zugleich aus ihrer eigenen langjährigen Erfahrung als Lehrerin schöpfen. Demmer war neben ihrer beruflichen Tätigkeit in der Schule zwölf Jahre lang Vorsitzende des Theologischen Ausschusses der Evangelischen Kirche von Westfalen.</p>
<h3>Abschluss der Vortragsreihe zum Thema &quot;Bildungschancen&quot;</h3>
<p>Die Vortragsreihe des Kirchenkreises Tecklenburg wird fortgesetzt und abgeschlossen am kommenden Donnerstag, 11. März,&nbsp;um 19 Uhr im Jakobigemeindezentrum (Münsterstraße) in Rheine. Dort wird sich Landeskirchenrat Dr. Wolfram von Moritz dem Thema Bildungschancen widmen. Von Moritz ist für die kirchlichen Schulen in der Evangelischen Kirche von Westfalen zuständig. Vor seiner Tätigkeit bei der Landeskirche war er Schulleiter des Evangelischen Gymnasiums in Bielefeld-Sennestadt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Begeistern statt Löcher stopfen </title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/begeistern-statt-loecher-stopfen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=f0f65fb756</link>
			<description>Kirchlicher Stiftertag in Schwerte: Mehr Erfolg durch Professionalisierung und Kooperation </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kirchliche Stiftungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Wenn sie jedoch nur dazu dienen sollen, finanzielle Löcher zu stopfen, werden sie nichts bewirken – der Erfolg stellt sich ein, „wenn Menschen für die Ziele begeistert werden, die wir mit unseren Stiftungen erreichen wollen“, sagte Dr. Ekkehard Thiesler auf dem kirchlichen Stiftertag am Wochenende in Dortmund.</p>
<p>Der Vorstandsvorsitzende der KD-Bank eG – die Bank für Kirche und Diakonie - konnte 100 Vertreterinnen und Vertreter evangelischer Stiftungen aus NRW begrüßen. Gemeinsam mit der Bank hatten die evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen erstmals zu dieser Fachtagung eingeladen.</p>
<h3>Haverkamp: Es reicht nicht aus, eine Förderstiftung zu gründen</h3>
<p>In Workshops tauschten sich die Stifterinnen und Stifter aus und diskutierten Strategien für eine erfolgreiche Stiftungsarbeit. Ein Baustein ist das Fundraising. Beate Haverkamp, Geschäftsführerin der Agentur für Sozialmarketing fundamente betonte: „Die Beteiligten müssen wissen, dass es nicht ausreicht, eine Förderstiftung zu gründen. Das ist erst der Anfang, der Rahmen, in dem die Arbeit - das Sammeln von Spenden - getan werden muss.“ </p>
<p>Für eine Professionalisierung der Öffentlichkeitsarbeit plädierte Uwe-C. Moggert-Seils von der Evangelischen Kirche von Westfalen, denn: „Kirchliche Stiftungen stehen in einem Konkurrenzkampf um Spenden. Eine positive Berichterstattung in der regionalen Presse und ein informativer und aktueller Internetauftritt sind dabei für jede Stiftung unerlässlich.&quot;</p>
<h3>Eine persönliche Beziehung zu den Spendern aufbauen</h3>
<p>Im Bereich des sensiblen Großspender- und Erbschaftsmarketings sieht Lothar Schulz, Dozent der Fundraising Akademie, große Möglichkeiten für kirchliche Stiftungen: „Es kommt vor allem darauf an, eine persönliche Beziehung zu den Spendern und Stiftern aufzubauen.“ </p>
<p>In der abschließenden Podiumsdiskussion erklärte Superintendent Profoessor Dieter Beese die positive Entwicklung der Stiftung des Kirchenkreises Münster: Unter dem Dach des Kirchenkreises haben sich eine Vielzahl kleiner Stiftungen gut positionieren können.</p>
<h3>Voneinander lernen</h3>
<p>„Wir freuen uns über die gute Resonanz. Die Menschen, die sich mit ihren Stiftungen für kirchliche Belange engagieren, konnten auf dem kirchlichen Stiftertag ins Gespräch kommen und voneinander lernen“, resümierte Christiane Wicht-Stieber, Stiftungskoordinatorin der Bank für Kirche und Diakonie.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Über wirtschaftliche und soziale Lage informiert</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/ueber-wirtschaftliche-und-soziale-lage-informiert/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=63f717eb59</link>
			<description>Pfarrkonvent des Evangelischen Kirchenkreises West besuchte „Continental“ in Dorstfeld</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pfarrkonvent des Evangelischen Kirchenkreises West besuchte am Mittwoch letzter Woche die Firma „Continental“ in der Arminiusstraße. Die Pfarrerinnen und Pfarrer informierten sich bei Betriebsleitung und Betriebsrat über die wirtschaftliche und soziale Lage sowie die Zukunftserwartungen des Produktionsbetriebes.<br /><br />„Die Auftragslage hat sich wieder stabilisiert“, so Dr. Markus Schiffmann von der Unternehmensleitung. Der Betriebsrat betonte, wie wichtig Kurzarbeit für die Sicherung der Arbeitsplätze sei. Die Seelsorger aus dem Dortmunder Westen bekamen interessante Einblicke darüber, wie ein Traditionsunternehmen in Dortmund die Krise erlebt.<br /><br />Nach dem Betriebsbesuch würdigten die Geistlichen mit einer Gedenkandacht die Opfer des Zwangsarbeiterlagers Loh, an das heute noch zwei Torpfosten auf dem Betriebsgelände erinnern. <br /><br />&nbsp;<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Wünschet Jerusalem Glück!“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/wuenschet-jerusalem-glueck/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=4331746c07</link>
			<description>Analyse des Nahost-Konfliktes: Dr. Gil Yaron zu Gast im Landeskirchenamt
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jerusalem: biblische Stadt der Sehnsucht und der Klage. Schmelztiegel der drei monotheistischen Weltreligionen. Heimat von Juden, Christen und Muslimen. Und immer wieder im Fokus der internationalen Presse. Einer, der sich in der Stadt und der Region bestens auskennt, ist Dr. Gil Yaron. Der 36-jährige Arzt und Journalist, in Haifa geboren und in Deutschland aufgewachsen, arbeitet heute als Nahost-Korrespondent für zahlreiche deutschsprachige, englische und israelische Medien. Am Freitag (5.3.) war er auf Einladung von Präses Alfred Buß zu Gast im Landeskirchenamt und sprach vor geladenen Gästen zum Thema „Wünschet Jerusalem Glück! Anmerkungen zum israelisch-palästinensischen Konflikt“.</p>
<h3>Kein Friede in Sicht</h3>
<p>Wenn Yaron über sein Heimatland Israel spricht, redet er Tacheles und zerstört, wie er selber sagt, „gerne Mythen“. Frieden ist für ihn zurzeit nicht in Sicht. Immer wieder gießen Politiker Öl ins Feuer, entzünden sich neue Konflikte. Zum Beispiel um die Machpela-Höhle – Abrahams Grab in Hebron, das Juden und Muslimen gleichermaßen heilig ist. Von den Israelis just als nationales Kulturerbe deklariert, lassen wütende palästinensische Reaktionen nicht lange auf sich warten. Oder das neue Bauprojekt von Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat. Er träumt von einem „Gan Hamelekh“ (Garten des Königs) im Tal südöstlich des Tempelberges. „Hier“, so Yaron, „sollen die Könige Salomo und David spazieren gegangen sein und vielleicht den ein oder anderen Psalm verfasst haben.“</p>
<h3>Kein Glaube in Jerusalem</h3>
<p>Jetzt soll der historische Ort Teil eines grünen Gürtels rund um Jerusalem und neue Touristenattraktion werden. Der Haken: Der Ort – Al Bustan – ist nicht unbebautes Niemandsland, sondern Heimat von zahlreichen palästinensischen Familien. „Insgesamt 88 Häuser stehen hier dicht an dicht. Es sieht aus wie in einem Flüchtlingslager“, erzählt Yaron. „Statt Straßen enge Gassen, die sich durch die Häuser winden, arabisches Graffiti glorifiziert den patriotischen Kampf gegen Israel.“ Wenn israelische Politiker von steigender Lebensqualität in Al Bustan sprechen, hören die palästinensischen Bewohner nur eins: Wir sollen vertrieben werden. Yarons nüchternes Fazit: „Kein Mensch glaubt dem anderen in Jerusalem!“ </p>
<h3>Gradmesser Jerusalem</h3>
<p>Für den passionierten Journalisten ist Jerusalem zwar ein wichtiger Gradmesser, der anzeigt, was woanders in der arabischen Welt passiert. Den eigentlichen Brandherd im Nahost-Konflikt sieht er aber im Iran. Seine Stichworte: Theokratie – Fundamentalismus – Atombombe. „Die gesamte Arabische Liga fürchtet sich vor dem iranischen Einfluss“, sagt Yaron und nennt explizit die pragmatisch-gemäßigten Regimes in Jordanien und Ägypten. Ägypten baue derzeit an einer 20 Meter tiefen unterirdischen Mauer, die das Land endgültig vom palästinensischen Gazastreifen abscheiden solle. Und zwar nicht nur, um den Grenzschmuggel von Waffen in das Palästinensergebiet zu stoppen, sondern vor allem auch zum Selbstschutz – vor ideologischen Islamisten. „Es brodelt gewaltig unter der Oberfläche des ruhigen Sees!“ Auch in Israel, wo durch den Mossad, den israelischen Geheimdienst, jährlich Dutzende Selbstmord-Attentate verhindert werden. Allein in den ersten zwei Monaten diesen Jahres sollen es bereits zehn gewesen sein.</p>
<h3>Gewehrkugel statt Gesetzbuch</h3>
<p>Frieden ist also weit und breit nicht in Sicht. Auch wenn sich die meisten Menschen in Israel und Palästina einen solchen wünschen und unter dem Konflikt leiden würden. Der Grund: „Es geht ihnen einfach noch nicht schlecht genug, um damit aufzuhören. Es ist kein Druck da, wirklich Frieden zu schließen“, bilanziert Yaron mit einer Prise Zynismus. „Die Menschen im Nahen Osten sind weder grausam noch dumm genug, den Zweiten Weltkrieg zu wiederholen. Also machen sie weiter wie bisher.“ Und solange das die gängige Haltung sei, gebe es keinen Frieden. „Wir wollen nie wieder Opfer sein“, sei die Lehre, die die Juden aus dem Holocaust gezogen hätten. In der Gegenwart heiße das: „Ich kann mich nur auf eines verlassen: auf meinen Panzer.“ Oder auch: „Kein internationales Gesetzbuch kann mich vor einer Kassam-Rakete schützen, nur meine Gewehrkugel.“</p>
<h3>Das Unmögliche dauert länger</h3>
<p>Dr. Gil Yaron weiß, dass er mit seinen Aussagen ernüchtert, manchmal auch provoziert. Darum macht er am Ende noch einmal einen Schlenker zu Ben Gurion. Der erste israelische Premierminister sagte einmal: „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ Und eine jüdische Weisheit verheißt: „Das Unmögliche dauert halt nur ein bisschen länger!“ Vielleicht auch im Nahen Osten...</p>
<p><i>Dr. Gil Yaron im Internet: </i><a href="http://www.info-middle-east.com/" target="_blank" ><i>www.info-middle-east.com</i></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 15:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Quäntchen Wehmut</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/ein-quaentchen-wehmut/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=4da026de2a</link>
			<description>Annemarie Hübbe gibt nach 20 Jahren den Vorsitz im Bezirksverband der Frauenhilfe ab</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen einer offiziellen Verabschiedung würdigten und&nbsp; bedankten sich der westfälische Verband der Frauenhilfen wie auch der Kirchenkreis Unna bei Annemarie Hübbe, der langjährigen Vorsitzenden des Bezirksverbandes der evangelischen Frauenhilfen im Kirchenkreis Unna.</p>
<p>ls Vorsitzende hatte Hübbe die Leitung schon Ende des vergangenen Jahres in jüngere Hände gelegt.&nbsp; &quot;Nach fast 20-jähriger Leitung darf sie das auch tun&quot;, meinen die Nachfolgerinnen Renate Krämer aus Frömern und Christiane von Postel (Holzwickede) augenzwinkernd.</p>
<h3>Große Fülle an Aufgaben</h3>
<p>Die große Fülle an Aufgaben haben die beiden „Nachwuchs-Frauen“ erstmals auf mehrere Schultern verteilt und präsentieren sich bewusst als Leitungsteam. Nach Außen hin wird Renate Krämer dem immerhin zweitgrößten Bezirksverband in der westfälischen Landeskirche &quot;ein Gesicht&quot; geben.</p>
<p>„Ohne Frauen keine lebendige Kirche“, sprach Superintendentin Annette Muhr-Nelson den anwesenden Frauen aus dem Herzen und forderte dazu auf, mehr Selbstbewusstsein vor Ort zu zeigen. Birgit Reiche, Pfarrerin beim Soester Landesverband der Frauenhilfen, blickte schon nach vorn und ermutigte dazu, „ mit Phantasie und Zuversicht den demografischen Wandel“ anzugehen und gezielt „Frauen in der dritten Lebensphase“ anzusprechen. „Was wären wir Männer ohne die Frauen“, bekräftigte Verwaltungsleiter Thomas Sauerwein schmunzelnd.</p>
<h3>Voller Dankbarkeit und großer Freude</h3>
<p>&quot;Voller Dankbarkeit und großer Freude - aber auch mit einem Quäntchen Wehmut&quot; schaue sie auf diese Jahre im Bezirksverband zurück, zeigte sich Annemarie Hübbe berührt. Als Nachfolgerin der im März 2009 verstorbenen Pastorin Marianne Kiefer, die das verantwortungsvolle Amt weit über 10 Jahre bekleidete, wurde Hübbe im November 1990 neue Vorsitzende des Bezirksverbandes.</p>
<p>Eine &quot;absolut christliche Einstellung&quot;, &quot;Leitungsqualitäten&quot; und &quot;Durchsetzungsvermögen&quot; waren angesagt, erinnert sie sich an eine sehr &quot;hoch gelegte Messlatte&quot; für Bewerberinnen. Dazu habe sie auch &quot;kein blaues Blut&quot; wie etliche ihrer Vorgängerinnen der ersten Stunde, nicht einmal den Titel einer &quot;ehrwürdigen Pfarrfrau&quot; trug Annemarie Hübbe.</p>
<h3>Ein Sprung vom 5-Meter-Brett</h3>
<p>&quot;Ich war nur eine von den Frauen der Frauenhilfe, eine Hausfrau und eine Kirchenfrau&quot;, schmunzelt die Holzwickederin. Sie wurde gewählt und niemand hat sie je gefragt, ob sie all den Aufgaben überhaupt gewachsen sei. &quot;Es war wie ein Sprung vom 5-Meter-Brett - man musste nur heil unten ankommen und weiter schwimmen.&quot;&nbsp; Hübbe war in der gut 100jährigen Geschichte des hiesigen Bezirksverbandes erst die fünfte Vorsitzende und die erste, die von der Basis her kam.</p>
<p>Gut 6.000 Mitglieder, hoch motivierte Vorstände und überfüllte Gemeindehäuser an den Frauenhilfsnachmittagen fand Annemarie Hübbe damals vor. In den vergangenen&nbsp; Jahren wurde unter ihrer Leitung die Frauenhilfe im Kirchenkreis Unna neu aufgestellt und modernisiert. Die Gemeindegruppen sollten als Basis aller Arbeit die Profiteure der neuen Gestaltung sein.</p>
<h3>Von der Handschrift bis zum Computer</h3>
<p>Zu den Relikten von &quot;ehemals&quot; gehörten &quot;handgeschriebene&quot; Programme, Berichte und Einladungen. Mit einer modernen Schreibmaschine - elektrisch mit Korrekturtaste - begab Annemarie Hübbe sich daran, die Arbeit auch an dieser Stelle zu modernisieren. &quot;Das gute Stück hielt 10 Jahre, dann waren die Tasten ausgeleiert&quot;, erinnert sie sich lachend. Dafür hielten ein moderner Computer, Farbdrucker, Emails und weltweites Internet Einzug bei der Vorsitzenden.</p>
<p>&quot;Eine lange Zeit intensiver Arbeit ist zu Ende gegangen&quot;, zog die Vorsitzende Fazit.&nbsp; Drei große Jubiläumsfeste, 17 Tagungen zum Jahresthema, 11 Studienwochen, 18 Mitgliederversammlungen und 125 Vorstandssitzungen reihten sich in ihrer Amtszeit aneinander. &quot;Es wird sicher gut, wenn auch vielleicht ein wenig anders weitergehen mit unserer alten Frauenhilfe und ihren Aufgabenbereichen!&quot;, bedankte sich Annemarie Hübbe bei den Frauen für alle gute Zusammenarbeit und das große Vertrauen.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinderarmut: Nicht nur die Symptome bekämpfen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/kinderarmut-nicht-nur-die-symptome-bekaempfen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=94c15adb5a</link>
			<description>Evangelische Kirchen fordern gerechte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kampf gegen die Armut von Kindern fordern die evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen, das Übel an der Wurzel zu packen. Ernährung, Wohnung, Kleidung, Gesundheitsvorsorge und schulische wie außerschulische Bildung müssten für Kinder ausreichend gewährleistet sein, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der drei leitenden Theologen Nikolaus Schneider (Düsseldorf), Alfred Buß (Bielefeld) und Dr. Martin Dutzmann (Detmold), die am Donnerstag (4. März) in Düsseldorf bei einem Spitzentreffen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund NRW präsentiert wurde.</p>
<h3>Bedarfsgerechten Ausbau gefordert</h3>
<p>Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Lippische Landeskirche und ihre Diakonie halten es für dringend nötig, die Aufgaben und die Finanzen zwischen Bund, Land und Kommunen „angemessen“ aufzuteilen. Kindertagesstätten, Familienzentren und Ganztagsschulen seien qualitativ und bedarfsgerecht auszubauen. Kinder, die von Armut betroffen sind, bräuchten außerdem kostenfreie Bildungs-, Betreuungs-, Beratungs- und Erholungsangebote und im Rahmen des „Ganztags“ eine kostenfreie warme Mahlzeit täglich.</p>
<h3>Ausgrenzung überwinden</h3>
<p>Aber nicht nur die materielle Armut müsse überwunden werden. Die Kirchen fordern „die gerechte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben“. Ausgrenzung gelte es zu überwinden: „Kinder dürfen nicht gehindert werden, Subjekt ihres eigenen Lebens zu werden“, heißt es in dem Text. Die biblisch begründete Option für die Armen bedeute nicht, dass Arme gegen Reiche ausgespielt werden. Allerdings seien Wohlhabende in der Verantwortung, ihre anvertrauten Güter auch zum Wohle Schwächerer zu nutzen.</p>
<h3>Kinderarmut strukturell bekämpfen</h3>
<p>Initiativen wie Kleiderkammern, Tafeln, Schulmaterialienkammern, Mittagstische mit Betreuung bei den Hausaufgaben verdienten besondere Anerkennung. „Sie bleiben jedoch Tropfen auf den heißen Stein, solange Kinderarmut nicht strukturell bekämpft und überwunden wird“, erklären die Kirchen.</p>
<p>Viele Kommunen könnten die öffentliche Daseinsvorsorge nicht mehr dauerhaft sichern. Doppelt benachteiligt seien arme Kinder in armen Kommunen. Die Aufgabenzuordnung und Finanzausstattung der Ebenen staatlichen Handelns müssten neu gestaltet werden: „Nur so kann Armut – insbesondere Kinderarmut – entschlossen und wirksam bekämpft werden.“<br /><br /><a href="fileadmin/ekvw/dokumente/nachrichten/KinderarmutGemeinsam_100304.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_blank" class="download" >Die Erklärung im Wortlaut</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinsames Pastoralkolleg in Villigst eröffnet</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/gemeinsames-pastoralkolleg-in-villigst-eroeffnet/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=f9da89900e</link>
			<description>Theologische Aus- und Fortbildung: Vier Landeskirchen kooperieren</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es offiziell: Wenn es um ihre Aus- und Fortbildung geht, haben die insgesamt rund 5.000 Pfarrerinnen und Pfarrer von vier Landeskirchen künftig nur noch eine Adresse: das Gemeinsame Pastoralkolleg in Haus Villigst/Schwerte. Die Einrichtung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), der Lippischen Landeskirche und der Evangelisch-reformierten Kirche wurde am 4. März eröffnet.</p>
<p>„Wer viel zu geben hat, muss auch viel sammeln“, zitierte Oberkirchenrätin Petra Wallmann (EKvW) aus einer Pastoraltheologie des 19. Jahrhunderts. Dieser Satz habe bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. Zu den fünf Dimensionen des Lernens am Gemeinsamen Pastoralkolleg gehörten Bibel und Theologie, kollegiale Beratung, pastorale Identität und nicht zuletzt auch Entschleunigung, um neue Kräfte sammeln zu können. Wallmann dankte den fünf am Institut lehrenden Dozentinnen und Dozenten für ihre engagierte Arbeit und die Bereitschaft, sich fortan gemeinsam auf den Weg zu machen.</p>
<h3>Den Pfarrberuf stärker unterstützen</h3>
<p>Der rheinische Kirchenrat Dr. Volker A. Lehnert würdigte die Bedeutung des Gemeinamen Pastoralkollegs für das gesamte Berufsbild. „Wir müssen den Pfarrberuf als theologischen Beruf wieder stärker unterstützen“, forderte Lehnert und warnte davor, sich in Verwaltung und organisatorischen Aufgaben zu verzetteln. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sei mit dem heutigen Tag getan. Dem Pfarrberuf widmete sich auch Professor Dr. Christian Grethlein (Münster) in seinem Vortrag „Pfarrerin oder Pfarrer sein heute und morgen – Herausforderungen für die Fort- und Weiterbildung“. </p>
<p>Ziel der Zusammenarbeit ist es, neben dem gemeinsamen Predigerseminar (Standort Wuppertal) auch ein qualifiziertes und differenziertes Fortbildungsangebot für den pastoralen Dienst zu gewährleisten und das Gemeinsame Pastoralkolleg als zukunftsfähiges Bildungszentrum in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu etablieren. </p>
<h3>Zum Hintergrund</h3>
<p>Die drei evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen arbeiten in der Aus- und Fortbildung ihrer Pfarrerinnen und Pfarrer stärker zusammen als bisher. Dabei konzentrieren sie sich auf die beiden Standorte Wuppertal und Schwerte-Villigst. An der Zusammenarbeit beteiligt ist auch die Evangelisch-reformierte Kirche. Die entsprechenden Kooperationsverträge wurden bereits im Juni 2009 in Haus Villigst unterzeichnet.</p>
<p>Alle Vikarinnen und Vikare aus dem Rheinland, aus Westfalen und Lippe sowie aus der Evangelisch-reformierten Kirche erhalten ihre praxisbegleitende Ausbildung seit 1. Oktober 2009 im Seminar in Wuppertal. Die theologische Fort- und Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer geschieht durch das Gemeinsame Pastoralkolleg in Villigst.</p>
<h3>Ziel: die hohe Qualität der pastoralen Bildungsarbeit sichern</h3>
<p>Damit sind zwei Arbeitsbereiche zusammengelegt, die zuvor von der rheinischen und der westfälischen Kirche jeweils eigenständig betrieben wurden. „Ziel ist es, die hohe Qualität der pastoralen Bildungsarbeit der vier Landeskirchen zu sichern und auszubauen“, heißt es in dem Vertrag, der die Arbeit des Wuppertaler Seminars regelt.</p>
<p>Und das gemeinsame Pastoralkolleg in Haus Villigst soll „als zukunftsfähiges Bildungszentrum in der Evangelischen Kirche in Deutschland“ entwickelt werden. Den größten Kostenanteil der gemeinsamen Einrichtungen finanzieren die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen zu je gleichen Teilen.</p>
<p><a href="fileadmin/ekvw/dokumente/nachrichten/GrethleinPfarrersein_heute_und_morgen.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_blank" class="download" >Der Vortrag von Professor Christian Grethlein (PDF)</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 14:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Zeit voraus singen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/der-zeit-voraus-singen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=57a43dc89e</link>
			<description>Eugen Eckert, Chef der Band &quot;Habakuk&quot; predigt in Bochum</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Sonntag predigt Eugen Eckert (Frankfurt), leidenschaftlicher und kreativer Kirchenmusiker, um 10 Uhr in der St. Vinzentiuskirche in Bochum-Harpen.<br /><br />Aus der Feder des Chefs der Kirchentagsband „Habakuk“ stammen inzwischen mehr als 1000 moderne Kirchenlieder. Viele sind für Kirchentage geschrieben worden -&nbsp; manche davon haben Eingang in das Evangelische Gesangbuch gefunden und werden Sonntag für Sonntag in evangelischen Gemeinden gesungen. Begleitet wird Eugen Eckert vom Kirchenmusiker und Chorleiter Dominik Sahm aus Wattenscheid, der zugleich den Jugendchor „Maranatha“ präsentiert.<br /><br />Eugen Eckert möchte rund um die Geschichte vom schwermütig gewordenen König Saul und die himmlische Musik Davids Brücken zum heutigen Alltag bauen. Dem Dunkel stehe das Licht gegenüber: so wie Davids Harfenspiel und seine Lieder König Saul befreiten, so darf die Gemeinde am Sonntag gegen die Zeit ansingen, der Zeit hoffend voraus singen und mit „Herzen, Mund und Händen“ jubeln. <br /><br />Nach der Predigt besteht Gelegenheit, über die Predigt von Eugen Eckert im Gemeindehaus zu diskutieren. Der Prediger wird ebenso wie seine prominenten Vorgänger mit Anekdoten „aus dem Leben – für das Leben“ berichten und Fragen beantworten.<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verletzungen aufnehmen und Hoffnung vermitteln</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/ute-weinmann-pfarrerin-der-telefonseelsorge-bielefeld-owl/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=d06c6e038c</link>
			<description>Ute Weinmann Pfarrerin der Telefonseelsorge Bielefeld-OWL</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Laufe der Jahre engagierte sich die Theologin beim Schichtdienst am Telefon und zusätzlich in der Begleitung der anderen Ehrenamtlichen. Die treffen sich auch nach ihrer zweijährigen Ausbildung regelmäßig, um sich über ihre Erfahrungen während ihrer Schichten auszutauschen und Probleme und Fragen zu besprechen. Diese Aufgaben behält sie trotz ihres neuen Leitungsamtes bei.<br /><br />Ute Weinmann schätzt die Arbeit der theologischen „Laien“ sehr. Mehr noch als „professionelle“ Seelsorgerinnen und Seelsorger ließen sie sich von den Anliegen und Sorgen der Anrufenden berühren. „Als Telefonseelsorge wollen wir für die Menschen ein offenes Ohr haben; ihre Verletzungen aufnehmen und ihnen Hoffnung vermitteln.&quot;</p>
<h3>Zahl der missbräuchlichen Anrufe gestiegen</h3>
<p>Allerdings habe auch die Zahl der missbräuchlichen Anrufe zugenommen. Scherzanrufe und expressive Gewalt seien nichts Ungewöhnliches. Hier sieht Ute Weinman ihre Aufgabe darin, die Ehrenamtlichen für den Umgang mit solchen Situationen zu schulen: „Sie bewegen sich auf einem Grat zwischen Offenheit einerseits und der nötigen Abgrenzung andererseits – das ist nicht leicht durchzuhalten“.<br /><br />Eine weitere Beobachtung hat Ute Weinmann gemacht: die Telefonseelsorge Bielefeld-OWL verzeichnet überdurchschnittlich viele Anrufe von Menschen mit psychischen Problemen und Erkrankungen. Das erkläre sich aus den vielen Einrichtungen, die Bielefeld als „Hauptstadt der Diakonie“ für solche Menschen bereithalte.</p>
<h3>&quot;Wir können keine Therapie ersetzen&quot;</h3>
<p>„Wir können keine Therapie ersetzen“, erklärt die Seelsorgerin, „unsere Aufgabe besteht darin, den Menschen den nächsten Impuls für ihren Tagesablauf zu geben. Für einen Depressiven ist es schon viel, wenn er sich nach dem Telefonat eine Tasse Tee kocht“.<br /><br />Pfarrerin Ute Weinmann wird am Freitag, 12. März, in einem Gottesdienst in der Pauluskirche, Paulusstraße 22, in das Amt der Leiterin der TelefonSeelsorge Bielefeld-OWL eingeführt. Im Anschluss findet in Haus der Kirche, Markgrafenstraße 7, ein Empfang statt.</p>
<h3>Mitmachen</h3>
<p>Wer sich für die Mitarbeit in der TelefonSeelsorge Bielefeld-OWL interessiert, kann sich telefonisch unter (05 21) 6 77 42&nbsp; oder im Internet unter <a href="http://www.telefonseelsorge-bielefeld-owl.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.telefonseelsorge-bielefeld-owl.de</a> über diese Tätigkeit informieren.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Brief mit Überraschung</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/brief-mit-ueberraschung/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=cfc23d9baa</link>
			<description>Kirchenkreis Arnsberg plant großes Tauffest</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende lag ein großer violetter Umschlag in rund 600 Sauerländer Briefkästen. Absender: der Evangelische Kirchenkreis Arnsberg. Der Brief ist anders als gewöhnliche Briefe. Er enthält nämlich ein fast leeres Blatt. „Tauche diesen Brief ins Wasser und du wirst staunen“, ist darauf zu lesen.</p>
<p>Im&nbsp; Wasser&nbsp; erscheinen auf dem Papier Buchstaben, Wörter und Sätze: Eine Einladung zur Taufe! Die Taufe ist für einen Menschen das, was Wasser für diesen Brief ist:&nbsp; Wenn das Taufwasser über den Kopf des Kindes fließt, erfahren alle, die das sehen, die gute Nachricht:&nbsp; Gott gehört zu diesem Kind. Gott bleibt bei ihm sein ganzes Leben lang in guten und in schweren Tagen.</p>
<h3>Stressfrei die Taufe erleben</h3>
<p>Der evangelische Kirchenkreis Arnsberg hat in diesem Jahr die Taufe auf seine Fahnen geschrieben. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine große Zahl Eltern ihr Kind taufen lassen wollen, aber&nbsp;diesen Wunsch nicht in die Tat umsetzen.</p>
<p>„Eltern, die bisher nicht dazu gekommen sind, ihr Kind taufen zu lassen, die haben wir im Blick“, erklärt Superintendent Alfred Hammer dass Anliegen des Kirchenkreises.“ Wir laden sie ein, die Taufe ihres Kindes zusammen mit vielen anderen Kindern in einem festlichen Gottesdienst zu feiern. Wir übernehmen die Festorganisation. Die Eltern brauchen nur an einem Samstag zu einer Vorbereitung zu kommen und können den Taufgottesdient am Nachmittag des 4. Juli 2010 stressfrei erleben.“</p>
<h3>Eine Zeltkirche am Teich und ganz viele Taufbecken</h3>
<p>Die Planungen für das Fest laufen schon: Das Matthias-Claudius-Haus in Meschede-Eversberg bietet sich für einen sommerlichen Festgottesdienst unter freiem Himmel mitten im Wald auf einer Wiese an. Einen Teich gibt es da und einen Bach. Auf der Wiese wird eine Zeltkirche aufgebaut. Posaunen und Kinderchor werden musizieren. Lieder, Gebete und die Ansprache werden so gewählt und formuliert, dass die Kinder sich angesprochen fühlen.</p>
<p>Im Wald, am Teich, am Bach und im Matthias-Claudius werden Taufbecken aufgebaut. Dorthin gehen die Familien in kleinen Gruppen. Pfarrer und Pfarrerinnen aus den dreizehn Kirchengemeinden des Arnsberger Kirchenkreises werden dafür sorgen, dass die Taufe jedes Kindes&nbsp; zu einem&nbsp; unvergesslichen persönlichen Moment wird. Anschließend gibt’s dann Kuchen und Getränke und Spielangebote für alle, die die Feier dort fortsetzen möchten.</p>
<h3>Idee ist bei der Zukunftswerkstatt 2008 entstanden</h3>
<p>Die Idee zum zentralen Tauffest kam im Rahmen der Zukunftswerkstatt 2008 auf. Beim Blick in die Statistiken fiel auf, dass es in mehr als 600 Familien, die mindestens durch ein Elternteil zu den evangelischen Kirchengemeinden gehören, ungetaufte Kinder gibt. Im Herbst 2008 beschloss die Synode des Kirchenkreises deshalb, im Jahr 2010 ein zentrales Tauffest zu feiern. Angeschrieben wurden alle Familien mit ein- bis sechsjährigen Kindern. Auch Geschwister und ältere Kinder können am 4. Juli getauft werden.</p>
<h3>Taufe kann unsichtbar werden</h3>
<p>Wenn der Brief mit der Taufeinladung trocknet, werden die Buchstaben&nbsp; wieder unsichtbar. Auch Taufe kann unsichtbar werden. Deshalb erinnern die evangelischen Kirchengemeinden immer wieder an die Taufe: Ostern und Pfingsten, im Kindergarten und in der Schule, bei Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen und beim zentralen Taufgottesdienst am Sonntag, 4. Juli 2010 um 15 Uhr am Matthias-Claudius-Haus in Meschede-Eversberg.</p>
<p>Anmelden können Eltern ihre Kinder mit der Postkarte, die im Briefumschlag lag, per E-Mail: <a href="mailto:taufe@kirchenkreis-arnsberg.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" class="mail" >taufe@kirchenkreis-arnsberg.de</a>&nbsp; oder telefonisch: 0291-9082811. Unter dieser Nummer meldet sich Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer aus Meschede, die die Leitung der Vorbereitungen übernommen hat.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 09:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aktive Hilfe für Flüchtlinge</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/aktive-hilfe-fuer-fluechtlinge/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=1ec6075fc3</link>
			<description>Studierende setzen sich für mexikanische Flüchtlinge ein </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studierende der Evangelischen Fachhochschule Bochum und der Fachhochschule Düsseldorf setzen sich für mexikanische Flüchtlinge ein. Zehn Studenten fahren vom 15. März bis 2. April unter Leitung von Wolf-Dieter Just an die Grenze zwischen den USA und Mexiko, wie die Fachhochschule Düsseldorf am Mittwoch mitteilte. Auf Einladung der Menschenrechtsorganisation &quot;No More Deaths&quot; in Tucson (Arizona), fliegen die Studierenden an die längste Grenze zwischen einem Land des Südens und des Nordens. <br /><br />Ziel des dreiwöchigen Aufenthalts ist die aktive Hilfe für Flüchtlinge, durch Wasser- und Proviantstationen. Das Projekt, das von der Evangelischen Kirche im Rheinland und von Westfalen, von Pro Asyl, dem Evangelischen Entwicklungsdienst sowie der Ökumenischen BAG &quot;Asyl in der Kirche&quot; gefördert wird, möchte die Flüchtlingstragödien an den Außengrenzen stärker ins Bewusstsein der Politik und Bevölkerung rufen. Außerdem wolle man durch aktive Mithilfe zu einer Verbesserung der Menschenrechtslage beitragen, erläuterte die Fachhochschule. (epd)</p>]]></content:encoded>
			<category>epd</category>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 08:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Alles, was Atem hat, lobe Gott&quot;</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/alles-was-atem-hat-lobe-gott/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=7ea5f40af4</link>
			<description>Weltweite Solidarität: Weltgebetstag unterstützt Menschen in Haiti und Kamerun</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, 5. März, wird weltweit der Gottesdienst zum Weltgebetstag (WGT) gefeiert. Er wurde von Frauen aus Kamerun vorbereitet und steht unter dem Titel „Alles, was Atem hat, lobe Gott“.</p>
<p>amerun, das aufgrund seiner geographischen, klimatischen, ethnischen und kulturellen Vielfalt auch „Afrika im Kleinen“ genannt wird, ist ein spannungsvolles Land. Es ist reich an Bodenschätzen, dennoch lebt ein großer Teil der jungen Bevölkerung in Armut. Korruption zieht sich durch den Alltag. Die Landwirtschaft und der informelle Sektor, mit Arbeitsbedingungen ohne jegliche soziale Absicherung, bestimmen das Leben in Kamerun.</p>
<h3>Gerade in schweren Zeiten Gott loben</h3>
<p>Trotz dieser Schwierigkeiten weisen die Kamerunerinnen in ihrer Gottesdienstordnung darauf hin, dass immer, gerade auch in schweren<br />Zeiten, hilfreich und bestärkend ist, Gott zu loben. Für viele Menschen in Deutschland ist das eine neue und ungewöhnliche Sichtweise, von der sie sich inspirieren lassen können.</p>
<p>Neben Projekten in Kamerun werden von der Kollekte, die am Weltgebetstag eingesammel wird, auch die Menschen in Haiti unterstützt.</p>
<h3>Für die Menschen in Haiti beten und handeln</h3>
<p>„Angesichts der Erdbebenkatastrophe in Haiti verbinden wir uns in Handeln und Beten mit den Menschen dort“, sagte Petra Heilig, Geschäftsführerin und theologische Referentin des Deutschen Weltgebetstagskomitees e.V. Der Weltgebetstag wird in Haiti vor allem mittelfristige Projekte unterstützen, da nach der ersten Welle der Hilfsbereitschaft die Unterstützung für<br />Katastrophenregionen erfahrungsgemäß nachlasse.</p>
<p>Bereits seit 1975 bestehen enge Kontakte des Deutschen WGT-Komitees zu Frauenorganisationen in Kamerun. Seitdem wurden 96 Frauen-Selbsthilfeprojekte mit insgesamt rund 1.120.000 Euro in vielen Regionen Kameruns gefördert.</p>
<h3>Gleichstellungsgesetz noch nicht in der Realität angekommen</h3>
<p>Frauen und Mädchen übernehmen in Kamerun 80-90 Prozent der Lebensmittelversorgung für die Familie oder auch als Straßenhändlerin. Auch Akademikerinnen haben häufig keine Chance, ihre Kompetenz in einem ausbildungspassenden Beruf zu zeigen. Zwar gibt es seit 1994 das Gesetz der Gleichstellung von Mann und Frau, doch die Realität sieht oft anders aus.<br /><br />Der Weltgebetstag ist eine große ökumenische Basisbewegung. Er wird weltweit in über 170 Ländern jedes Jahr am 1. Freitag im März von vielen christlichen Konfessionen gefeiert. Allein in Deutschland<br />beteiligen sich jedes Jahr rund eine Million Frauen, Männer und Kinder an den Gottesdiensten.</p>
<p>Weitere Infos:&nbsp;<a href="http://www.weltgebetstag.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.weltgebetstag.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 08:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Gott kann man nicht bestreiken&quot;</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/gott-kann-man-nicht-bestreiken/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=f324090b4d</link>
			<description>Kirche und Diakonie siegen vor dem Arbeitsgericht</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Streiks und Aussperrung wird es in Kirche und Diakonie auch künftig nicht geben: Das Arbeitsgericht Bielefeld hat mit seinem Urteil am heutigen Mittwoch (3.3.) das kirchliche Konzept der Sozialpartnerschaft des „Dritten Wegs“ bestätigt. Danach stehen Streik und Aussperrung im Widerspruch zum kirchlich-diakonischen Selbstverständnis.</p>
<p>Die Evangelische Kirche von Westfalen und ihr Diakonisches Werk, die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. und einzelne diakonische Träger hatten im September 2009 Klage gegen Streikaufrufe der Gewerkschaft ver.di eingereicht. Der Klage hatten sich auch die Ev.-luth. Kirche Hannovers und ihr Diakonisches Werk angeschlossen. Mit der Entscheidung steht fest: Die Streikaufrufe in diakonischen Einrichtungen im Herbst letzten Jahres waren unzulässig und dürfen künftig nicht wiederholt werden.</p>
<h3>Gegenseitige Druckmittel sind ausgeschlossen</h3>
<p>„Kirchen und Diakonie steht das grundgesetzlich geschützte kirchliche Selbstbestimmungsrecht zu, das ihnen die Möglichkeit einräumt, ihre Arbeitsbedingungen selbst zu regeln“, erläutert Pastor Günther Barenhoff, Sprecher des Vorstands der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. „Im kirchlichen Arbeitsrecht sind gegenseitige Druckmittel wie Streiks und Aussperrungen ausgeschlossen.</p>
<p>Der gemeinsame christliche Auftrag an alle kirchlich-diakonischen Beschäftigten, Hilfebedürftige zu unterstützen, darf nicht durch Arbeitskampfmaßnahmen unterbrochen werden.“ Deswegen haben Kirchen und Diakonie eigene Verfahren zur Konfliktlösung: Im Streitfall ist ein verbindliches Schlichtungsverfahren einer paritätisch besetzten Kommission mit einem unabhängigem Vorsitzenden vorgesehen.</p>
<h3>Zuversichtlich mit Blick auf weitere Instanzen</h3>
<p>Barenhoff begrüßt die richterliche Entscheidung: „Gott kann man nicht bestreiken. Das ist unser Leitgedanke - und der ist heute vor Gericht bestätigt worden.“ Das Urteil des Arbeitsgerichts Bielefeld ist zwar noch nicht rechtskräftig. Aber für Landeskirchenrat Henning Juhl ist klar: „Wir sind zuversichtlich, dass auch weitere Instanzen Streiks und Streikaufrufe in kirchlichen Einrichtungen nicht zulassen werden.“<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>WDR zeigt Bodelschwingh-Porträt</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/wdr-zeigt-bodelschwingh-portraet/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=1e1b7fa49e</link>
			<description>Zuschauer wählen Bethel-Leiter unter die &quot;20 Besten&quot;
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Bielefelder Theologen und Bethel-Leiter Friedrich von Bodelschwingh widmet das WDR-Fernsehen am Freitag ein Porträt. In der Sendung &quot;daheim &amp; unterwegs&quot; werde es um den evangelischen Theologen und sein Lebenswerk gehen, teilte der WDR am Dienstag mit. Bodelschwingh wurde von den Zuschauern unter die &quot;20 Besten&quot; in Nordrhein-Westfalen gewählt. Bis zum 24. März werden die gekürten Personen in dem WDR-Magazin vorgestellt. Am 24. März soll der &quot;Sieger&quot; ermittelt werden. </p>
<p>Der langjährige Bethel-Leiter Friedrich von Bodelschwingh (1831 - 1910) war eine der prägenden Gründergestalten der Diakonie. In den 38 Jahren seiner Leitung baute er die Bielefelder Pflegeeinrichtung für Epilepsiekranke zum größten diakonischen Unternehmen in Europa aus. (epd)</p>
<p>Das Magazin &quot;daheim &amp; unterwegs&quot; ist montags bis freitags um 16.05 im WDR zu sehen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein begnadeter Prediger</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/ein-begnadeter-prediger/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=a42fdf3b5a</link>
			<description>Superintendent i.R. Ernst Dilthey gestorben</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige Superintendent des Kirchenkreises Siegen, Ernst Dilthey, ist im Alter von 94 Jahren in Steinhagen bei Bielefeld gestorben.</p>
<p>Dilthey studierte Theologie in Marburg, Erlangen und Münster. Nach dem zweiten Weltkrieg, aus dem er 1945 heimkehrte, wurde er zunächst Vikar in Ferndorf und anschließend Gemeindepfarrer in Bad Berleburg. Zudem war er&nbsp; Synodalbeauftragter für die Innere Mission.</p>
<p>1953 wurde er in die Gemeindepfarrstelle Ferndorf gewählt, als Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Pfarrers Vethake. <br />In der Siegener Kreissynode hatte Ernst Dilthey zunächst das Amt des 2. stellvertretenden Synodalassessors inne.</p>
<p>Im Juni 1968 wurde der damals 53-jährige nach dem plötzlichen Tod von Superintendent Werner Kötz von der Kreissynode zum neuen leitenden Theologen des Kirchenkreises Siegen berufen. Dieses Amt hatte er zehn Jahre inne, die letzten beiden Jahre als hauptamtlicher Superintendent des Kirchenkreises.</p>
<p>Er galt als ein begnadeter Prediger und hoch geachteter Seelsorger in der reformiert-pietistisch geprägten Region“, so sein Nachfolger im Amt Superintendent i.R. Ernst Achenbach. „In seine Amtszeit fielen der Neubau vieler Kirchen und Gemeindehäuser, der Umbau der Verwaltung und der erste große Strukturwandel im Kirchenkreis und in der Diakonie.&quot;</p>
<p>1987 zogen Ernst Dilthey und seine Ehefrau Hanna von Ferndorf nach Steinhagen, um ihren Lebensabend in der Nähe der Tochter zu verbringen. Bis zu seinem Tod war Ernst Dilthey seiner ehemaligen Kirchengemeinde Ferndorf verbunden.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 14:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Fromm“ oder „spirituell“?</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/fromm-oder-spirituell/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=e6dc8e8986</link>
			<description>Reformierte Konferenz Südwestfalen begibt sich auf die Suche nach einer reformierten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„‚Fromm‘ oder ‚spirituell‘? Auf der Suche nach einer reformierten Glaubenspraxis“ lautet des Thema der Reformierten Konferenz Südwestfalen, die am Samstag, 13. März, ab 9 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Dautenbach in Weidenau stattfindet. Professor Okko Herlyn (Bochum) geht&nbsp; in seinem Vortrag einer reformierten Glaubenspraxis nach.</p>
<p>Religion boomt – allen aufklärerischen Unkenrufen zum Trotz. Menschen machen an jeder Straßenecke ihre spirituellen Erfahrungen: in der Meditation, in der indianischen Schwitzhütte, beim Bungee-Springen oder beim Muschelsammeln im Wattenmeer. „Spirituell“ heißt: vermeintlich der Trivialität des Alltäglichen enthoben sein, vermeintlich einer anderen Wirklichkeit näher sein, zu sich selber und damit vermeintlich dem Göttlichen in mir auf die Spur kommen.</p>
<h3>An reformatorische Erkenntnisse erinnern</h3>
<p>In Zeiten eines religiösen „anything goes“ (&quot;Alles ist möglich&quot;) erscheint es sinnvoll, sich protestantischerseits noch einmal der grundlegenden reformatorischen Erkenntnisse zu erinnern, zu denen „sola fide – allein der Glaube“ gehört.</p>
<p>Dr. Okko Herlyn ist seit 1994 Professor für Ethik, Anthropologie und Theologie an der Evangelischen Fachhochschule Bochum und zu dem als Privatdozent für Praktische Theologie an der Ruhr-Universität tätig. Bekannt ist der Theologieprofessor aber auch als Literat und&nbsp; Zeitungs-Kolumnist mit Rundfunk- und Fernseherfahrung. Er hat Lyrik, Kurzprosa, kabarettistische Texte sowie neue geistliche Lieder veröffentlicht. 2008 war er einer der Gewinner beim VHS-Literaturwettbewerb der Stadt Siegen.</p>
<p>Nach der Mittagspause spricht Pfarrer i.R. Ulrich Weiß zum Thema&nbsp; „Das glühende Herz – Calvin für Einsteiger“.</p>
<h3>Reformierte Konferenz</h3>
<p>Eingeladen zur Reformierten Konferenz sind alle Gemeindeglieder. Besonders für die Presbyteriumsmitglieder und Mitarbeitenden in den evangelisch reformierten Kirchengemeinden der Kirchenkreise Hagen, Iserlohn, Siegen, Soest und Wittgenstein sind die reformierten Konferenzen ein Ort geistlicher und fachlicher Zurüstung. Die Konferenz weiß sich dem reformierten Erbe und Bekenntnis verpfichtet. Sie müht sich um Vertiefung der geistlichen Erkenntnisse und um Hilfen für den praktischen Dienst in den Gemeinden.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 14:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Über parteipolitisches Schubladendenken hinweg</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/ueber-parteipolitisches-schubladendenken-hinweg/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=1a2ca5d01d</link>
			<description>Gegen Armut: Kirchen und Gewerkschaften ziehen an einem Strang</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das vereinte Engagement von Gewerkschaften und Kirchen - evangelisch und katholisch - gegen soziale Ungerechtigkeit im Raum Paderborn ist vorbildlich und wegweisend. Diese Einschätzung äußerte Präses Alfred Buß, leitender Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen, am Mittwoch (3. März) in Paderborn.</p>
<p>Über parteipolitisches Schubladendenken hinweg hat sich das Bündnis zwischen Kirchen und Deutschem Gewerkschaftsbund zum Ziel gesetzt, ein breites Bewusstsein für den Einsatz gegen Armut in ihren verschiedenen Formen zu schaffen. „Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, lassen sich mit den alten ideologischen Mustern nicht bewältigen“, sagte die Paderborner Superintendentin Anke Schröder.</p>
<h3>Diakonischen Auftrag mit politischen Forderungen verknüpfen</h3>
<p>Astrid Bartols, Vorsitzende des DGB in Ostwestfalen-Lippe, hat den Anstoß zum Bündnis gegeben. Gemeinsam mit Gewerkschaftern wollen katholische und evangelische Christen „den diakonischen Auftrag mit politischen Forderungen verknüpfen“, erklärte Susanne Bornefeld als Sozialbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn. Und der Chef des katholischen Dekanats Paderborn, Dechant Benedikt Fischer, ergänzte: „Wir wollen politische Veränderungen, um nicht Almosengeber zu bleiben.“</p>
<h3>Arme Kinder sind verhinderte Akteure ihres eigenen Lebens</h3>
<p>Präses Buß wies darauf hin, dass der Unterschied zwischen Arm und Reich immer größer wird. Armut dürfe aber nicht auf das Materielle reduziert werden. „Arme Kinder sind verhinderte Akteure ihres eigenen Lebens“, so der Theologe.</p>
<p>Als Ergebnis der 1. Paderborner Sozialkonferenz hatten Kirchen und DGB im Februar 2009 für Stadt und Kreis Paderborn Sozialberichte gefordert, um die Armut und Gegenmaßnahmen überprüfen zu können. Außerdem geht es dem Bündnis darum, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sicherzustellen und den gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Qualifikation zu ermöglichen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Religion bildet“</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/religion-bildet/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=d3b9c493c3</link>
			<description>Kirchen präsentieren sich gemeinsam auf der „didacta“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Religion bildet - Kompetenzen entwickeln, Dialog fördern, Glauben entdecken.“ Unter dieser Überschrift präsentieren sich die evangelischen Landeskirchen und die katholischen (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen sowie die Evangelische Kirche in Deutschland vom 16. bis 20. März 2010 wieder mit einem gemeinsamen Stand auf Bildungsmesse didacta in Köln. Am Stand A 48 in Halle 6.1 stellen die Kirchen und kirchlichen Einrichtungen ihre Bildungsarbeit und -anliegen in fast 30 Vorträgen, Diskussionsrunde und Musikprogrammen vor. Dazu gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit Expertinnen und Experten sowie ein Kirchencafé.</p>
<p>„Als NRW-Bistümer haben wir dabei nicht nur den Religionsunterricht im Blick“, unterstreicht Dr. William Middendorf, Leiter der Hauptabteilung Schule und Bildung im Bischöflichen Generalvikariat Münster: „Da die katholische Kirche als größter freier Schulträger in Deutschland besondere Verantwortung für den Bildungsbereich trägt, sind wir auch sehr daran interessiert, unser Bildungsangebot möglichst vielen Besuchern der didacta zumindest exemplarisch vorzustellen sowie über unser Bildungsverständnis am Stand der Kirchen zu informieren und zu diskutieren.“</p>
<h3>Schon seit der Refortmationszeit ist Bildung ein Thema</h3>
<p>Und Oberkirchenrat Klaus Eberl, Leiter der Abteilung Bildung der Evangelischen Kirche im Rheinland, ergänzt: „Bildung ist für uns nicht erst in der Wissens- und Lerngesellschaft der Gegenwart ein zentrales Thema; sie ist es seit der Reformationszeit. Philipp Melanchthon war treibende Kraft für die Entwicklung eines allgemeinen Schulwesens. Bildung im evangelischen Verständnis will Menschen befähigen, ihre Zukunft und die Welt zu gestalten. Deshalb betont die Kirche ein ganzheitliches Bildungsverständnis. Heute, im Angesicht der Globalisierung und der multikulturellen Lebenszusammenhänge, gewinnt religiöse Bildung zunehmend an Bedeutung.“</p>
<p>Einer der Höhepunkte im Programm „Kirche auf der Bildungsmesse“ wird eine Podiumsdiskussion am Donnerstag, 18. März 2010, um 14 Uhr sein: Dann diskutieren die NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther, der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker, der Präsident des Kirchenamtes der EKD Dr. Hermann Barth und der Bonner Professor Dr. Volker Ladenthin an Stand E 41 unter der Überschrift „Religion bildet“. Die Moderation hat Gisela Steinhauer (WDR).</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wissenschaft anders erfahren</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/wissenschaft-anders-erfahren/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=dbe9b9cb6e</link>
			<description>Rund 100 Schülerinnen und Schüler aus Hattingen haben über heiße Eisen der Bioethik diskutiert</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitagmorgen, 9.20 Uhr, Ruhr-Uni Bochum. Im Hörsaal HGB-10 ist es mucksmäuschenstill. Vor dem Podest stehen Dr. Gudrun Kordecki und Björn Thiel. Beide kommen vom Institut für Kirche und Gesellschaft, das zur Evangelischen Kirche von Westfalen gehört. Und beide warten.</p>
<p>Rund 100 Schülerinnen und Schüler der Städtischen Gesamtschule Hattingen haben sich an diesem Vormittag auf den Weg nach Bochum gemacht, um über drängende Fragen der Bioethik zu diskutieren.Im Vorfeld hatten sie Gelegenheit, sich gründlich auf diesen Tag vorzubereiten. Dazu hat ihnen das Geisteswissenschaftliche Schülerlabor (GSL) das elektronische blackboard der Ruhr-Universität zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Während sich die Schülerinnen und Schüler am Audimax sammeln, um gemeinsam zum Hörsaal zu gehen, werden am Ort des Geschehens die letzten Absprachen getroffe</p>
<h3>Ein interdisziplinäres Projekt</h3>
<p>Zum Beispiel mit Professor Klemens Störtkuhl von der Fakultät für Biologie und Biotechnologie. Er hat zusammen mit Gudrun Kordecki den Projekttag initiiert und vorbereitet.</p>
<p>9.30 Uhr: es geht los. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in das Geisteswissenschaftliche Schülerlabor an der Ruhr-Uni in Bochum betritt Professor Klaus Steigleder das Podium. Eine halbe Stunde lang referiert er zur Frage: &quot;Worum geht es in der Ethik&quot;.</p>
<h3>Immer wieder konkrete Beispiele</h3>
<p>Ausgehend von der Unterscheidung zwischen deskriptiver und normativer Ethik erläutert Steigleder, was moralische Normen sind. &quot;Moralische Argumente sind Argumente der Machtlosen&quot;, so das Zwischenfazit des Professors für angewandte Ethik. Zwischendurch spickt er seinen Vortrag immer wieder mit konkreten Beispielen. Etwa mit der Frage, wie ein Schwangerschaftsabbruch ethisch zu beurteilen sei. &quot;Ein Gesetz, das den Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich verbietet, ist unmoralisch&quot;, bekennt Steigleder.</p>
<p>Nach dem Vortrag geht es rüber ins Tutorenzentrum. Dort arbeiten die Gesamtschüler in neun unterschiedlichen Workshops zu den Themenkomplexen &quot;Beginn des Lebens&quot;, &quot;Was macht den Menschen aus?&quot; und &quot;Ende des Lebens&quot;.</p>
<h3>Kontroverse Diskussionen</h3>
<p>Im Workshop 5 streiten Selma, Bahar und Fatma um die Frage, ob der Mensch tatsächlich die Krone der Schöpfung sei. Gudrun Kordecki hat der Gruppe Impulse aus Religion, Evolutionstheorie und dem Kreationismus zur Verfügung gestellt.</p>
<p>&quot;Ja, der Mensch ist die Krone der Schöpfung!&quot;, ruft es aus der einen Ecke. &quot;Nein, der Mensch ist nur ein besonders geschickter Affe&quot;, sagt eine Schülerin in der anderen Ecke. Gemeinsam bereiten die Jugendlichen eine Präsentation vor, die sie nachmittags vor den Professoren vorstellen und gemeinsam mit ihnen diskutieren werden.</p>
<h3>Mittagspause wird für Diskussionen genutzt</h3>
<p>Dabei sind die Schülerinnen und Schüler mit vollem Eifer bei der Sache. Selbst in der Mittagspause ebben die Gespräche und Diskussionen nicht ab. Im Gegenteil. So mancher nutzt die Gelegenheit in der Mensa, um mit Mitschülern aus anderen Workshops ins Gespräch zu kommen, um eigene Positionen überprüfen und vertiefen zu können.</p>
<p>Dr. Elke Neumann, Leiterin der Gesamtschule Hattingen, unterstreicht: &quot;Dieses Projekt ist eine hervorragende Ergänzung zu unserem Schulunterricht: Wissenschaft anders erfahren und auch das eigene Lernerlebnis auf besondere Art verändern.&quot;</p>
<h3>Neuauflage von &quot;Bioethik im Diskurs&quot; geplant</h3>
<p>Gudrun Kordecki vom Institut für Kirche und Gesellschaft ist am Ende des Tages einfach nur glücklich. Zum einen haben die Schülerinnen und Schüler den wissenschaftlichen Tag sportlich genommen und zwischendurch nicht abgebaut. Zum anderen ist es den Dozenten gelungen, sich auf die Gesprächsebene der Gäste zu begeben, statt Fachgespräche zu führen. Deshalb wundert es kaum, dass die &quot;Bioethik im Diskurs&quot; ein fester Bestandteil des Geisteswissenschaftlichen Schülerlabors in Bochum wird.</p>
<p>Bioethik im Diskurs ist das erste interdisziplinäre Projekt im Alfried-Krupp-Schülerlabor für Geisteswissenschaften. Die Ruhr-Universität in Bochum ist bislang die einzige Hochschule, die eine derartige Institution eingerichtet hat.</p>
<p><b>Weitere bioethische Aktivitäten</b> des Instituts für Kirche und Gesellschaft für junge Erwachsene:<br /><br /><a href="http://www.kircheundgesellschaft.de/ikg/projekt-nextgen.htm" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Next GENeration?!</a><br />Projekttage zu den Themen Gentechnik, Klonieren und genetische Auslese</p>
<p><a href="http://www.kircheundgesellschaft.de/umweltreferat/zellux.htm" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >zellux.net</a><br />Stammzellen im Schlaglicht von Forschung, Medizin, Kirche, Ethik und Recht</p>
<p><a href="presse/2010/bioethik-im-diskurs-fotos/" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" class="internal-link" >Fotos vom Projekttag &quot;Bioethik im Diskurs&quot;</a></p>
<p><a href="presse/2010/bioethik-im-diskurs-der-film/" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" class="internal-link" >Video: &quot;Bioethik im Diskurs&quot;</a></p>
<p><a href="glaube/5-meinungen/perfekter-mensch/" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" class="internal-link" >5 Meinungen: Gibt es den perfekten Menschen?</a></p>
<p><a href="presse/2010/bioethik-im-diskurs-videostrecke-1/" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" class="internal-link" >Videostrecke 1: &quot;Ist der Mensch die Krone der Schöpfung?&quot;</a></p>
<p><a href="presse/2010/bioethik-im-diskurs-videostrecke-2/" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" class="internal-link" >Videostrecke 2: &quot;Wann beginnt das menschliche Leben?&quot;</a></p>
<p><a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Internetseite der Ruhr-Uni Bochum</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Atomenergie gefährdet die Schöpfung</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/atomenergie-gefaehrdet-die-schoepfung/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=161b8bc9ee</link>
			<description>Evangelische Frauenhilfe ruft zu Protest gegen Atomenergie auf</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen hat zu friedlichen Protesten gegen eine weitere Nutzung von Atomenergie sowie gegen Atommülltransporte aufgerufen. Die Renaissance der Atomenergie, die von der Bundesregierung gefördert werde, sei empörend, erklärte die Frauenhilfe am Montag in Soest. Sie fordert ihre Mitglieder auf, sich an friedlichen Protestaktionen zu beteiligen. Außerdem sprach sie sich dafür aus, an Aktionen beteiligte Frauen mit Fürbitten zu begleiten. <br /><br />Die Nutzung der Kernenergie habe bislang nur die Gefährdung der Schöpfung mit sich gebracht, erklärte die Frauenhilfe. Deshalb dürfe sie auch nicht in Betracht für einen Energiemix gezogen werden. Auch ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll sei weltweit nicht in Sicht. (epd)</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Schuldnerberatung geht in die Schulen</title>
			<link>http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/schuldnerberatung-geht-in-die-schulen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&#38;cHash=d16b685159</link>
			<description>Damit Schulden erst gar nicht entstehen, geht die Schulden-Prävention der Diakonie jetzt an Schulen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Regel steht die Schuldnerberatung am Ende einer langen Kette von unverschuldeten Notlagen oder Schicksalsschlägen. Manchmal sind auch fehlende Erfahrung, leichtsinnig abgeschlossene Verträge oder der unbedarfte Umgang mit Geld die Ursache von Schulden, die sich anhäufen.</p>
<p>avon sind besonders Jugendliche und junge Erwachsene betroffen. Damit Schulden gar nicht erst entstehen, beginnt die Schuldnerberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. bereits in den Schulen mit ihrer Arbeit.</p>
<h3>Im Umgang mit Geld sensibilisieren</h3>
<p>Gefördert durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen arbeitet Marcel Volk als Sozialarbeiter mit Schülern der 9. und 10. Klassen an Themen rund ums Geld. Ziel ist es, die Schüler im Umgang mit Geld zu sensibilisieren. „Neben den Verpflichtungen und Gefahren soll ihnen vor allem deutlich werden, wie wichtig es ist, den Überblick über den eigenen Haushalt und die Ausgaben zu behalten“, sagt Volk.</p>
<p>Anhand realistischer Beispiele stellen die Schüler gemeinsam einen Haushaltsplan auf. Was ist zum Beispiel bei der ersten eigenen Wohnung, dem Kauf eines Gebrauchtwagens, einem Handyvertrag oder dem ersten eigenen Konto zu beachten? Welche Kosten kommen auf einen zu? Marcel Volk macht den Schülern immer wieder eines deutlich: der Weg ins eigene Leben muss finanziell geplant werden.</p>
<h3>Zwölf Prozent der Jugendlichen sind verschuldet</h3>
<p>Und er verdeutlicht mögliche Konsequenzen, wenn es nicht gelingt, Haus zu halten. „Hohe Handykosten, Freizeitgestaltung oder Markenklamotten sind dabei Ansatzpunkte für die gemeinsame Arbeit“, so der Schuldnerberater. Mit ihm diskutieren die Schüler über notwendige Ausgaben, Sparmöglichkeiten und die Folgen von Verschuldung, aber auch über Auswege und mögliche Ansprechpartner.</p>
<p>Nach Studien der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) sind bereits zwölf Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 24 Jahre verschuldet. Tendenz steigend. Durchschnittlich haben sie bei Banken, Freunden und Familie ein Minus von 1800 Euro.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aktuelle Nachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 20:41:00 +0100</pubDate>
			
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