EKvW unterstützt Fluthilfe auf den Philippinen
Hunderte Tote nach Taifun „Washi“ auf der Insel Mindanao
WESTFALEN - Die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche im Rheinland und die Vereinte Evangelische Mission stellen zur Unterstützung der Opfer der Flutkatastrophe auf den Philippinen gemeinsam 30.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. Bei dem Sturm waren am Wochenende vor allem im Nordwesten der Insel Mindanao mehr als 700 Menschen ums Leben gekommen, hunderte werden noch vermisst.
Mindestens 20.000 Menschen allein in der Stadt Cagayan de Oro seien ersten Schätzungen zufolge direkt von den Unwettern betroffen, berichtete der Bischof der UCCP, Reuel Marigza, am Montag. Noch sei die Lage aber unüberschaubar, da viele Straßen und Brücken zerstört worden seien. Mittlerweile sei auch das Trinkwassersystem in Cagayan de Oro zusammengebrochen.
Einige Kirchen der UCCP stünden unter Wasser, berichtet Marigza. Andere, nicht betroffene kirchliche Einrichtungen würden als Notunterkünfte genutzt. Die Kirche kümmere sich außerdem um die Verpflegung von Flutopfern und um die seelsorgliche Betreuung. Hunderte von Familien warteten aber noch auf Unterstützung. Dringend benötigt würden Nahrungsmittel, Medizin, Kleidung sowie Zelte und Planen, damit die Menschen nicht im Freien übernachten müssten. In diesem Zusammenhang bittet die VEM um Spenden auf das Konto 90 90 90 8 bei der KD-Bank, BLZ 350 601 90, Stichwort: Flutkatastrophe Philippinen.
