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02.03.10, Kategorie: Aktuelle Nachrichten

Atomenergie gefährdet die Schöpfung

Evangelische Frauenhilfe ruft zu Protest gegen Atomenergie auf

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen spricht sich gegen die Laufzeitverlängerung von AKW's aus. Foto: iStockphoto.com

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen hat zu friedlichen Protesten gegen eine weitere Nutzung von Atomenergie sowie gegen Atommülltransporte aufgerufen. Die Renaissance der Atomenergie, die von der Bundesregierung gefördert werde, sei empörend, erklärte die Frauenhilfe am Montag in Soest. Sie fordert ihre Mitglieder auf, sich an friedlichen Protestaktionen zu beteiligen. Außerdem sprach sie sich dafür aus, an Aktionen beteiligte Frauen mit Fürbitten zu begleiten.

Die Nutzung der Kernenergie habe bislang nur die Gefährdung der Schöpfung mit sich gebracht, erklärte die Frauenhilfe. Deshalb dürfe sie auch nicht in Betracht für einen Energiemix gezogen werden. Auch ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll sei weltweit nicht in Sicht. (epd)


Matthias Surall, Studierendenpfarrer in Paderborn. Foto: ESG Paderborn

Ich bin gerne Mitglied der Evangelischen Kirche von Westfalen, weil junge Erwachsene sie in ihren Studierendengemeinden so erleben können: als Anlaufstelle, Experimentierfeld und Ankerplatz unter protestantischer Flagge und mit ökumenisch-internationalem Horizont für die spirituelle Sehnsucht nach mehr und anderem als dem, was sich immer nur rechnen und auszahlen muss.

Matthias Surall, Pfarrer der Evangelischen Studierendengemeinde Paderborn

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