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Deutsche Partnerkirchen stellen finanzielle Nothilfe bereit

Dürre in Ostafrika entzieht Bewohnern die Lebensgrundlage

Soforthilfe für die Opfer der Dürrekatastrophe in Tansania: Deutsche Partnerkirchen und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) haben 48.000 Euro bereitgestellt.

Bereits im zweiten Jahr in Folge sind die Auswirkungen einer anhaltenden Dürre in Ostafrika zu spüren. Davon betroffen ist auch der Nordwesten Tansanias. Die Evangelisch-Lutherische Kirche des Landes gehört zur Gemeinschaft der VEM.

Weil die Kaffee-, Mais- und Bananen-Ernte verheerend ausfielen, sind Lebensmittel knapp und teuer geworden. Weil es an Wasser mangelt, stirbt den Bauern das Vieh weg, Wildtiere dringen in Siedlungen ein und zerstören die Felder. Zur Solidargemeinschaft der VEM-Mitgliedskirchen gehören die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche von Hessen-Nassau, die Evangelische Kirche im Rheinland sowie deutsche Partnerschaftsgruppen und die VEM in Wuppertal.

Die Kirche in Tansania kann mit dem Geld nun die ländliche Bevölkerung und besonders die Schulen mit Grundnahrungsmitteln und Trinkwasser versorgen.

Die Bevölkerung im Nordwesten Tansanias musste erst im September 2016 mit den Folgen einer Erdbebenkatastrophe kämpfen. Heute erschwert die anhaltende Dürre das Leben der Menschen vor Ort. Vor allem Schulen und Internate haben Mühe, die gestiegenen Ausgaben für die Beschaffung von Trinkwasser zu tragen.

Die Lutherische Kirche von Tansania (Evangelical Lutheran Church in Tanzania, kurz ELCT), besteht aus 20 Diözesen und hat mehr als 5,3 Millionen Mitglieder bei einer Gesamtbevölkerungszahl von knapp 40 Millionen.

Spenden für die kirchliche Katastrophenhilfe in Tansania nimmt die VEM gerne entgegen:
KD-Bank eG, IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08.

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