Aktuelle Meldungen
„Den Sprung ins Vertrauen wagen“
Professor Hans-Martin Gutmann sprach vor Polizeipfarrerinnen und -pfarrern über das Thema "Gewalt unterbrechen?!"
MÜNSTER - „Gewalt fasziniert – aber nur im Augenblick ihrer Entfaltung“. Das betonte Hans-Martin Gutmann, Professor für Praktische Theologie an der Universität Hamburg, vor der bundesweiten Konferenz evangelischer Polizeipfarrerinnen und Polizeipfarrer (KEPP) in Münster. Aus diesem Grund schlug er vor, Religionen auf gewaltunterbrechende Verhaltensformen und Einstellungen hin zu untersuchen. Diese könnten dann „greifen“, bevor Menschen sich von Gewalt mitreißen ließen.
Als Beispiel für...![]()
Zäsur für die Nutzung der Kernenergie
Deutschlands größtes Klimaschutz-Bündnis fordert, ältere Kernkraftwerke dauerhaft abzuschalten
BERLIN/WESTFALEN - Die Klima-Allianz, das breite gesellschaftliche Bündnis aus über 110 Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, Gewerkschaften und Kirchen, trauert um die Opfer der Katastrophe in Japan und nimmt Anteil an dem schweren Schicksal aller davon Betroffenen. "In diesen Stunden und Tagen sind wir mit unseren Gedanken beim ganzen japanischen Volk und hoffen, dass durch die Gefahren einer Kernschmelze nicht eine noch unvorstellbarere Tragödie droht", sagt Thomas Hirsch,...![]()
"Gotteshäuser zu verkaufen"
Der LWL stellt die Ergebnisse eines zweijährigen Forschungsprojektes zu Kirchenumnutzung vor
BOCHUM/WESTFALEN - Was ist davon zu halten, wenn sich plötzlich eine Gaststätte dort befindet, wo vor einigen Jahren noch Gläubige ein und aus gingen? Wie fühlt sich das an, wenn man in einer Kirche wohnt oder arbeitet? Im Rahmen eines zweijährigen Forschungsprojektes der Volkskundlichen Kommission für Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat sich Dr. Katrin Bauer mit den verschiedenen Facetten dieses Prozesses auseinandergesetzt, der mit Gemeindefusionen beginnt und mit...![]()
30.000 Euro für japanische Kirchen
Soforthilfe von VEM, rheinischer und westfälischer Kirche
BIELEFELD/DÜSSELDORF/WUPPERTAL - 30.000 Euro stellen die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) den protestantischen Kirchen in Japan für Nothilfe nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe zur Verfügung.
„Wir sind im Kontakt mit japanischen Gemeinden hier und dort und möchten auf diesem Weg auch ein Zeichen unserer geschwisterlichen Verbundenheit geben“, so Oberkirchenrätin Barbara Rudolph von der EKiR....![]()
Wer spannt den Rettungsschirm für die Armen?
Studientag befasste sich mit den Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise
DORTMUND/WESTFALEN - „Wirtschaftsfragen sind Fragen, von denen das Überleben von Menschen abhängt, und deshalb haben die Kirchen etwas dazu zu sagen, auch wenn sie keine Finanzexperten sind.“ Das betonte MÖWe-Pfarrer Dietrich Weinbrenner bei einem Studientag zu den Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise auf die Bevölkerungen in Partnerländern der Evangelischen Kirche von Westfalen. Das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) hatte dazu am Samstag, 12. März,...![]()
Erste Pfarrerin am Bosporus eingeführt
Ursula August leitet als Nachfolgerin von Holger Nollmann die deutsche Gemeinde in Istanbul
ISTANBUL/MARL - Die westfälische Theologin Ursula August ist am Sonntag in ihre neue Pfarrstelle in Istanbul eingeführt worden. Mit August leitet erstmals eine Frau die deutschsprachige evangelischen Gemeinde in der Türkei. Bei einem Festgottesdienst in der deutschen Gemeinde wurde sie von dem Nahost-Referenten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Oberkirchenrat Jens Nieper, offiziell als Auslandspfarrerin der EKD beauftragt. An dem Gottesdienst nahmen auch der Islambeauftragte der...![]()
Diakonisches Jahr ist Familiensache
Großes Wiedersehen beim Ehemaligentreffen des Freiwilligen Sozialen Jahres
HAGEN/WESTFALEN - Vertraute Gesichter und das Gefühl nach Hause zu kommen, das war die Stimmung mit der die rund 90 ehemaligen Freiwilligen am Samstag in Hagens Jugendherberge eintrafen um gemeinsam das Ehemaligentreffen des Diakonischen Jahres am Wochenende (12. und 13. März 2011) zu erleben. Ehemalige Diakonische Helferinnen und Helfer im Alter zwischen 73 und 19 Jahren nutzten die Stunden, um sich über ihre Zeit des Diakonischen Jahres auszutauschen und wie es ihnen in der Zwischenzeit...![]()
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