Stadtkirchenarbeit in der EKvW
Kirche für die Stadt. Kirche als Teil der Stadt. Kirche in der Stadt.
In über 25 Orten gibt es inzwischen innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) Stadtkirchen. In den vergangenen zehn Jahren ist dort eine Vielfalt an stadtkirchlicher Arbeit entstanden, deren Profile so unterschiedlich sind wie die Städte selbst.
Neben sozial-diakonischen oder friedenspolitischen Schwerpunkten gibt es Stadtkirchenarbeit, die den intensiven Dialog mit Kunst und Kultur pflegt, neue spirituelle Angebote entwickelt und erprobt oder den ökumenischen und interreligiösen Austausch sucht.
Zum Konzept der Stadtkirchenarbeit gehört, dass die derzeit 30 Gotteshäuser auch werktags geöffnet sind. Die Arbeit will ungewohnte Zugänge zum Evangelium eröffnen sowie neue Wege im Umgang mit Evangelium und Kirche anbieten. Die Angebote orientieren sich dabei nicht nur am Kirchenjahr, sondern zugleich an der jeweiligen „Stadtliturgie” (Gedenktage, Stadtfeste etc.). Seit September 2000 sind die Stadtkirchen Westfalens in der Konferenz der Stadtkirchenarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen zusammengeschlossen.
Info- und Wiedereintrittsstellen
Neben „klassischer” stadtkirchlicher Arbeit wie Kirchenöffnung, City-Seelsorge und spirituellen und kulturellen Angeboten gibt es seit zwei Jahren weitere Arbeitsfelder an den Stadt- und Citykirchen: Vielerorts sind in diesen Gotteshäusern so genannte Informationsstellen entstanden. Wie z.B. in der „Schnittstelle” in Witten oder dem „kiez (Kirchliches Informations- und Ehrenamts-Zentrum) in Lünen können sich Interessierte dort über Kirche (Mitgliedschaft, Kasualien etc.) und den christlichen Glauben informieren.
In Verbindung mit diesen Info-Stellen - aber auch getrennt davon - sind seit Juli 2003 in mehreren Stadtkirchen so genannte Wiedereintrittsstellen eingerichtet worden (z.B. an St. Reinoldi in Dortmund). Dort können Menschen unkompliziert wieder in die Kirche eintreten.
Weitere Infos unter: www.citykirchen.de




