Gemeindebriefpreis der EKvW
„Es macht einfach Spaß, ihn zu lesen“, sagte ein Mitglied der Jury bei der Verleihung des letzten Gemeindebriefpreises. Was für den ersten Preisträger gilt, sollte nach Möglichkeit auch für alle anderen westfälischen Gemeindebriefe zutreffen. Denn immer noch ist der Gemeindebrief das einzige Medium, dass kostenlos und regelmässig alle evangelischen Gemeindeglieder erreichen kann.
Etwa 500 Gemeindebriefe informieren in Westfalen regelmäßig über das kirchliche Leben vor der Haustür. Die meist viermal jährlich erscheinenden Mitgliederzeitschriften beleuchten außerdem Hintergründe, stellen Meinungen und Standpunkte zur Diskussion und geben Orientierung. Sie werden fast ausschließlich von ehrenamtlich Engagierten gestaltet und verteilt.
Die Qualität der Gemeindebriefe hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Präses Alfred Buß würdigte als leitender Theologe der westfälischen Kirche „das große Engagement, vor allem von Ehrenamtlichen, die gemeinsame redaktionelle Arbeit und die Beharrlichkeit“ als Voraussetzungen für diese qualitative Entwicklung. Ein wesentlicher Gesichtspunkt bei der Entscheidung war die ansprechende Wirkung nicht nur für kirchliche „Insider“: Gerade auch Menschen, die sich ihrer Kirche nicht eng verbunden fühlen, sollten erreicht werden. „Für ganz viele ist der Gemeindebrief der einzige Verbindungsfaden, den sie zu ihrer evangelischen Kirche haben“, erklärte Präses Buß bei der Preisverleihung im Dezember 2006.



