Umweltfragen
Das Umweltreferat der Evangelischen Kirche von Westfalen im Institut für Kirche und Gesellschaft
1999 hat die westfälische Landeskirche mehrere bisher selbstständige Ämter und Einrichtungen, die Fragen der Gesellschaft bearbeiten, im Institut für Kirche und Gesellschaft unter einem Dach gebündelt. Dazu gehört auch das Umweltreferat.

- Foto: EKvW
Selbstverständnis
„Die Verantwortung für die Schöpfung ist unaufgebbares Thema der Kirche in all ihren Handlungsfeldern und Teil des gesellschaftspolitischen Auftrags unserer Kirche.” Erklärung der Westfälischen Landessynode 1986
Das Umweltreferat tritt dafür ein, dass eine zukunftsfähige Entwicklung möglich wird und Ökologie, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit sich nicht länger widersprechen. Heutige und nachfolgende Generationen sollen eine lebenswerte Perspektive erhalten. Dazu müssen die Lebensgrundlagen dauerhaft geschützt werden. Das Umweltreferat setzt sich in Projekten und Tagungen, mit Veröffentlichungen und Stellungnahmen sowie durch Gremienarbeit für die praktische Bewahrung der Schöpfung ein.
Das Arbeitsspektrum umfasst drei Dimensionen:
1. Die theologisch-ethische Dimension
Das Umweltreferat will Menschen in der Kirche dabei unterstützen, ihre Position als Christin oder Christ in den großen umweltpolitischen Auseinandersetzungen (wie z. B. um die Gentechnik oder den Klimaschutz) zu finden.
2. Vertretung der Kirche in der Umweltpolitik.
Dazu gehören u. a. umweltpolitische Tagungen mit Politikern und Umweltinitiativen. Außerdem versucht das Umweltreferat, Kontrahenten miteinander ins Gespräch zu bringen und den Standpunkt der Kirche in umweltpolitischen Fragen zu verdeutlichen. Das Umweltreferat hält auch unmittelbaren Kontakt zur Landesregierung und den Parteien. Dies geschieht z. B. in den Bereichen Klimaschutz und Energiepolitik sowie im Bereich der Gentechnik in der Landwirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt ist unser Engagement für eine nachhaltige Entwicklung in Stadt und Land.
3. Beratung von Kirchengemeinden, Ämtern und Werken der Landeskirche in allen Fragen des praktisches Umweltschutzes.
Dies geschieht durch Vorträge und Seminare z. B. für Presbyterien, Baufachleute. Das Umweltreferat ist auch an der Ausbildung von Küsterinnen und Küstern beteiligt. Darüber hinaus führt das Umweltreferat Modellprojekte durch (z. B. Umweltmanagement in Altenpflegeeinrichtungen/Kirchengemeinden, Mobilfunk auf kirchlichen Gebäuden)


