Angebot für Körper, Geist und Seele
Hilfe für Menschen in Not, Krankheit oder ungerechten Verhältnissen – das ist Diakonie. Sie gehört von Anfang an zum Wesen der Kirche. Christen, die dankbar sind für die Liebe Gottes und die diese Liebe tatkräftig an ihre Mitmenschen weitergeben, handeln diakonisch. Dabei geht es nicht nur um die Hilfe, sondern auch darum, die Ursachen der Nöte zu beheben. Das Angebot ist ganzheitlich und richtet sich an Körper, Geist und Seele.
Diakonisches Handeln geschieht in jeder Kirchengemeinde: zum Beispiel durch Nachbarschaftshilfe, Besuchsdienste oder Beistand für Flüchtlinge.
Aber die diakonische Arbeit findet auch in besonderen Einrichtungen statt. In Westfalen gibt es 3.400 diakonische Einrichtungen, in denen etwa 54.000 Menschen hauptamtlich beschäftigt sind. Sie arbeiten unter dem Dach des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Die Arbeitsfelder der Diakonie richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen. Es sind vielfältige und differenzierte Angebote im Gesundheitswesen, im Dienst für Kinder und Jugendliche, in der Altenpflege, in Rehabilitation und Resozialisierung, in Beratungsstellen und ambulanten Diensten. Die Finanzierung der Arbeit erfolgt aus eigenen und öffentlichen Mitteln, aus Versicherungsbeiträgen, durch Kollekten in den Kirchengemeinden und Spenden Einzelner.
Die drei Diakonischen Werke der rheinischen, westfälischen und lippischen Landeskirche organisieren ihre Arbeit als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege sei dem 1. Juli 2008 gemeinsam im Verein „Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.“



