
Das Pädagogische Institut
Das Pädagogische Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen gehört zu den ältesten und bekanntesten Einrichtungen der Landeskirche. 1946 als Katechetisches Amt in Jöllenbeck gegründet, hat das Pädagogische Institut seit 1953 seinen Sitz in "Haus Villigst" bei Schwerte.
Schwerpunkte der Arbeit sind Religionspädagogik, Konfirmandenarbeit, Mediendidaktik, Gemeindepädagogik und Vikarsausbildung.
Aufgaben
Die Aufgaben des Pädagogischen Instituts orientieren sich an den praktischen und theoretischen Erfordernissen in Schule und Kirche:
- Fortbildungsveranstaltungen, Arbeitsgemeinschaften und Projektgruppen für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen zielen auf eine fortlaufende Qualifizierung des Religionsunterrichts.
- Tagungen für Schulaufsichtsbeamte und Schulleitungen ermitteln Informationen, um den Religionsunterricht organisatorisch zu unterstützen.
- In Weiterbildungs- und Vokationskursen erwerben Lehrerinnen und Lehrer die Lehrbefähigung und kirchliche Bevollmächtigung für die Erteilung des Religionsunterrichts.
- Vikarinnen und Vikare erhalten eine pädagogische Grundausbildung, um selbstständig Konfirmandenunterricht erteilen und pädagogische qualifizierte Gemeindearbeit betreiben zu können sowie in einem Schulpraktikum pädagogische Praxis kennen zu lernen.
- Fortbildungskurse, Studientage und Einzelberatung geben Pfarrern und Gemeinden die Chance, die Praxis ihrer Konfirmandenarbeit zu reflektieren und zu verbessern.
- Die religionspädagogische Mediothek präsentiert das derzeitige Angebot unterrichtsrelevanter Medien und vermittelt medienpädagogische Fortbildung und Beratung.
- Der Fachbereich "Dienst an Schulen" nimmt innerhalb der EKvW Schulseelsorge wahr und versteht sich zudem als eine Schnittstelle zwischen Jugendarbeit und Schule. Er wendet sich in ökumenischer Zusammenarbeit mit katholischen Partnerstellen in Form von Religiösen Schulwochen und Besinnungstagungen an Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen.
- Das Pädagogische Institut organisiert Lehreraustauschprogramme mit Zambia und Finnland und setzt so beim ökumenischen Lernen besondere Akzente.
- Durch bildungspolitische Veranstaltungen, Mitwirkung bei Lehrplanentwicklung und Schulbuchgenehmigung, durch Mitarbeit in Ausschüssen und Veröffentlichungen, nicht zuletzt durch die Beratung der Kirchenleitung in pädagogischen Fragen nimmt das Institut bildungspolitische Verantwortung wahr.
Wir arbeiten zusammen mit
- Schulreferentinnen und Schulreferenten, Bezirksbeauftragten und KU-Beauftragten in den Kirchenkreisen
- Ämtern und Einrichtungen der Evangelischen Kirche von Westfalen
- den für Schulseelsorge zuständigen katholischen Partnerstellen im Erzbistum Paderborn und den Bistümern Münster und Essen
- Pädagogischen Instituten anderer Landeskirchen:
Comenius-Institut (EKD)
Institut für Lehrerfortbildung in Mühlheim (kath.) - David Livingstone College in Zambia
- Lehrer- und Religionslehrer-Verbänden
- Landesinstitut in Soest
- Hochschulen und Gesamtseminaren.
Veranstaltungsübersicht
Das Pädagogische Institut führt jedes Jahr etwa 450 Veranstaltungen mit ca. 8.500 Teilnehmern durch. Die Dozentinnen und Dozenten des Instituts sind nach Vereinbarung aber auch in den Schulen und Gemeinden vor Ort tätig und arbeiten bei Veranstaltungen der Schulreferentinnen und -referenten mit.



