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Plettenberger Unternehmer stellt sich vor

Neues Mitglied der EKvW-Kirchenleitung: Peter Winkemann im Kurz-Porträt

Sprecher der Prädikantinnen und Prädikanten, langjähriges Mitglied des Ständigen Theologischen Ausschusses der EKvW, Vorsitzender des Presbyteriums in seiner Heimatgemeinde in Plettenberg: Peter Winkemann (53) hat in der evangelischen Kirche schon so manches Amt bekleidet.

Mindestens genauso prägend waren für ihn die Zeiten fern der Heimat, aber doch in der Gemeinschaft von Christen, in den USA und Frankreich. Nun ist der Geschäftsführer eines Stanztechnik-Unternehmens zum nebenamtlichen Mitglied der Kirchenleitung in der EKvW gewählt worden.

Schon in der 10. Klasse wagte er den Schritt ins Ausland. "Ich bin für 3 Monate an eine High School im mittleren Westen gegangen.” Der Zufall wollte es, dass seine Gastfamilie die örtliche Pfarrfamilie war. “Daher habe ich hier auch eine neue, bereichernde Gemeindeerfahrung gemacht.”

Noch prägender war seine Zeit in Frankreich. “Mit 18 nahm ich an einer kleinen Freizeit teil, die eher eine Art Arbeitseinsatz in einem südfranzösischen, protestantischen Kloster war. Obwohl ich kein Wort verstanden habe, spürte ich eine Strahlkraft in der Liturgie der Schwestern. Das kann man nur schwer in Worte fassen.”

Gute Erfahrungen habe er mit der Kirche viele gemacht, darunter auch die Ausbildung zum Prädikanten, deren Sprecher Winkemann seit 2007 ist. “Kirche traut uns da sehr viel zu. Das ist eine Stärke der protestantischen Kirche.” Doch es gebe auch viel zu verbessern. “Die Herausforderung der Zukunft wird es sein, Menschen wieder aktiver einzuladen, verständlicher von Jesus Christus zu reden.”

Als selbstständiger Unternehmer sieht er sich dafür gut gerüstet. “Da muss ich ständig viele verschiedene Prozesse begleiten, lebendig halten und koordinieren.” Insgesamt kosteten die aktuellen Transformationsprozesse innerhalb der evangelischen Kirche eine immense Energie und Zeit. Als Unternehmer habe er eine “klare Vision davon, warum mein Unternehmen gebraucht wird und wie ich die Zukunft des Unternehmens gestalten will”. Die brauche auch die evangelische Kirche.

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