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Neuer Leiter des Amtes für missionarische Dienste eingeführt

»Wie auf den Leib geschnitten«

Ingo Neserke ist am Samstag in Dortmund als neuer Leiter des Amtes für missionarische Dienste (AmD) der westfälischen Landeskirche eingeführt worden. Der 51-jährige Theologe ist Nachfolger von Birgit Winterhoff, die in den Ruhestand gegangen ist. Neserke war zuvor Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Hattingen-Witten. Das Amt für missionarische Dienste mit Sitz in Dortmund berät Gemeinden bei der Entwicklung und Umsetzung von missionarischen Aktivitäten und Gemeindeaufbau. »Die Aufgabe scheint Dir wie auf den Leib geschnitten«, sagte die westfälische Präses Annette Kurschus bei der Amtseinführung in der Dortmunder Kirche St. Marien. Sie verwies auf Neserkes Biografie, seine Schwerpunkte als gelernter Theologe, Soziologe und Politikwissenschaftler, sein Amtsverständnis als Gemeindepfarrer und Superintendent, seine persönlichen Erfahrungen und seinen Glauben »als Christ mit tiefer Gründung - und mit Anfechtungen«. Der gebürtige Iserlohner Ingo Neserke hat seine Kindheit in Südafrika verbracht. Er absolvierte ein missionarisch-diakonisches Jahr in Tansania, bevor er Theologie, Soziologie und Politologie in Bielefeld-Bethel, Heidelberg und an der Berkeley-Universität in den USA studierte. Nach einem Vikariat in Witten arbeitete er als Pfarrer für Ökumene und Partnerschaften im Kirchenkreis Hattingen-Witten. Seit 2006 war der Theologe Superintendent des Kirchenkreises. Zu den Arbeitsbereichen des AmD gehören unter anderem Bibelpädagogik und Gemeindeseminare zu Grundfragen des Glaubens. Zudem sind die Citykirchenarbeit, die Initiative »Offene Kirchen« sowie die Beratung in Sekten- und Weltanschauungsfragen dort angesiedelt. (epd)
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