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Vizepräsident Henz segnet und entsendet das Team für den Kirchentag 2019 in Dortmund

Womanpower für den Kirchentag

Fast 400 Menschen sitzen im großen Hauptschiff der St. Reinoldikirche in Dortmund. Sie alle sind zuvor an der kleinen »Bude« vorbeigelaufen, die direkt neben dem Eingang der Kirche steht. Die »Bude« ist eigentlich ein Anhänger. Aber ein gut verpackter. Denn er sieht aus wie eine typische Ruhrgebiets-Bude. Und er lädt zum Kirchentag 2019 nach Dortmund ein.

Das ist zwar noch eine Weile hin, aber schon jetzt hat das fünfköpfige Team rund um Pfarrerin Marit Günther, die westfälische Beauftragte für den Kirchentag in Dortmund, die Arbeit aufgenommen. Grund genug, sie offiziell in einem Festgottesdienst am Kirchentagssonntag (12. Februar 2017) zu entsenden und zu segnen. Vizepräsident Albert Henz hat's getan.

Zum Team gehören neben Marit Günther auch Katja Breyer (Programm aus der Region), Kerstin Gralher (Regionales Kulturprogramm), Pfarrerin Gudrun Mawick (Regionales Gottesdienstliches und Geistliches Programm) und Pfarrerin Christa Thiel (Regionale Öffentlichkeitsarbeit). Fünfmal geballte Woman-Power, wie Henz zu Beginn der Segenshandlung augenzwinkernd bemerkte.

Kein Wunder, dass auf der Kanzel mit Dr. Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, ebenfalls eine Powerfrau zu Gange war. Sie spannte in ihrer Predigt einen weiten Bogen vom Schicksal der verfolgten Christen in Syrien über die biblische Geschichte von Abraham, Sarah und ihrer Kammerzofe Hagar (1. Mose 16) bis hin zum Motto des diesjährigen Kirchentages »Du siehst mich«.

Ueberschär: »In diesen drei Worten schwingt alles mit, was den Kirchentag so gut macht: die Begegnung von Angesicht zu Angesicht, die Begegnung mit Gott mitten in der Welt und die besonere Atmosphäre unter denen, die den Kirchentag vorbereiten.« Von Gott mit Liebe angeschaut zu werden, fühle sich gut an. Es hole aus der Angst heraus, mache stark und sei der Grund für die Würde des Menschen.

Mit Blick auf die verfolgten Christen in Syrien mahnte die Generalsekretärin: »Ganz ohne Möglichkeiten sind wir nicht. Wir können eine Politik unterstützen, die für Frieden sorgt. Wir können Menschen im Irak und in Syrien unterstützen über Brot für die Welt und andere Hilfsorganisationen. Wir können immer wieder daran erinnern, dass Christinnen und Christen systematisch verfolgt, entführt, ermordet werden. Wir können beweisen, dass sie uns etwas bedeuten und nicht nichts.«

Der Gottesdienst wurde von der Jugendkantorei an St. Reinoldi und Kantor Klaus Eldert Müller musikalisch begleitet. Die Liturgie übernahm Pfarrerin Susanne Karmeier.

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