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Leitung des Kirchenkreises

Ute Riegas-Chaikowski und Heiner Montanus kandidieren

Nach zwölf Jahren gibt Superintendent Rüdiger Höcker mit Erreichen der Ruhestandsalters zum 1. September 2016 sein Amt als leitender Geistlicher des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid ab. Für seine Nachfolge kandidieren Ute Riegas-Chaikowski und Heiner Montanus.

Pfarrer Heiner Montanus ist 53 Jahre alt. Seit 2012 leitet er den Fachbereich »Bildung und Begegnung« sowie das Tagungshaus »Reinoldinum« des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund. Zuvor war er ab 1991 in Siegen zunächst Krankenhausseelsorger, dann Gemeindepfarrer. Im dortigen Kirchenkreis war er als Scriba Mitglied im Kreissynodalvorstand. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Seine Ehefrau Claudia Montanus ist Studienleiterin beim Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V.

Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski ist 50 Jahre alt und seit 1997 Gemeindepfarrerin in Wattenscheid-Leithe. Als stellvertretende Synodalassessorin ist sie Mitglied im Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Ihr Ehemann Andreas Chaikowski ist Gemeindepfarrer in der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde Gelsenkirchen.

Auf der Webseite www.kirchegelsenkirchen.de stellen die beiden Kandidierenden sich jetzt ausführlich vor. Wer sie persönlich erleben will, ist eingeladen, die beiden Vorstellungsgottesdienste zu besuchen. Sie finden in der Altstadtkirche (Eberstraße 20, Gelsenkirchen-Mitte) statt und beginnen um 19 Uhr. Heiner Montanus kommt am Dienstag, 5. April, Ute Riegas-Chaikowski am Donnerstag, 7. April.

Die Entscheidung darüber, wer die Geschicke des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid in den nächsten acht Jahren leiten wird, trifft die Kreissynode. Die Wahl beginnt am Montag, 25. April, gegen 11 Uhr. Bereits am Abend zuvor versammeln sich die 104 Abgeordneten im Evangelischen Gemeindehaus in Gelsenkirchen-Rotthausen. Dann haben die Kandidierenden je 12 Minuten Zeit für einen Vortrag und beantworten anschließend Fragen aus der Synode.

»Das haben wir schon bei der letzten Wahl so gemacht«, erinnert sich Synodalassessor (Stellvertreter des Superintendenten) Pfarrer Dieter Heisig. »Es ist einfach gut, wenn man sich vor einer so wichtigen Entscheidung noch einmal mit anderen austauschen kann – und dann eine Nacht drüber schlafen.« Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit bekommt, also mindestens 53 Stimmen.

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