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Rheinisch-Westfälischer Staatspreis für Denkmalpflege

St. Petrikirche in Soest erhält Anerkennung

Den mit 7.000 Euro dotierten Rheinisch-Westfälischen Staatspreis für Denkmalpflege haben sie zwar nicht gewonnen. Dennoch gehen die Verantwortlichen der St. Petrikirche in Soest nicht leer aus: sie erhielten eine Anerkennung für die behutsame und qualitativ hochwertige Restaurierung der mittelalterlichen Wandmalereien.

Am vergangenen Sonntag (21. Februar) überreichte NRW-Bauminister Michael Groschek zusammen mit Landtagspräsidentin Carina Gödecke und Jury-Sprecher Albert Simons von Bockum-Dolffs die Auszeichnung, die von Reinhard Miermeister, Landeskirchenbaudirektor bei der Evangelischen Kirche von Westfalen, entgegengenommen wurde.

Die Petrikirche wurde 1150 als Basilika erbaut und ab 1230 zu einer Hallenkirche mit großen Emporen ausgebaut. Die romanischen Dekorations- und Wandmalereien gehören zu den ältesten und umfangreichsten ihrer Art in Westfalen.

Das qualitativ hochwertige Ergebnis der Dachsanierung sowie die Restaurierung der Malereien ist laut Jury der engen Zusammenarbeit der Kirchen- und Denkmalbehörden zu verdanken. Der Kirchengemeinde sei es mit Pfarrer Bernd-Heiner Röger gelungen, das öffentliche Verständnis für die Sinnhaftigkeit eines Restaurierungskonzeptes zu gewinnen, bei dem sich die Malereien farblich in das mattere Umfeld einfügen und so als bauzeitlich ablesbar erhalten bleiben.

Der Rheinisch-Westfälische Staatspreis für Denkmalpflege wird alle zwei Jahre im Wechsel im Rheinland und in Westfalen ausgelobt.

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