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»Woche des Respekts« soll Zeichen gegen Hass setzen

Präses Kurschus besucht Wohnungslose in Bethel

Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, hat am Mittwoch in Bielefeld die Arbeit eines Sozialtreffs und einer Arztpraxis für wohnungslose Menschen gewürdigt.

Bei ihrem Besuch der Projekte der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sprach sie mit wohnungslosen Menschen und den Mitarbeitern des »Treffpunkts für Menschen in besonderen Lebenslagen«. Der Besuch war Teil der von der Landesregierung angestoßenen »Woche des Respekts«.Wer Ausgrenzung erlebe, keinen Arbeitsplatz und keine Wohnung habe, habe es schwer in der Gesellschaft, sagte Kurschus. Die Anlaufstelle biete einen Platz, wo man hinkommen und Hilfe erhalten könne. Den Mitarbeitern dankte sie für ihren Einsatz.

Die Anlaufstelle »KAVA« der von Bodelschwinghschen Stiftungen bietet wohnungslosen und suchtkranken Menschen in der Woche tagsüber einen Treffpunkt. Sie erhalten dort Essen, können sich dort waschen und die Hilfe von Sozialarbeitern in Anspruch nehmen. Zudem bietet im gleichen Haus das Bethel-Projekt »Streetmed« medizinische Versorgung an. Zu dem Projekt gehört auch eine mobile Arztpraxis.

Während der »Woche des Respekts« will NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und ihr Kabinett »ein klares Zeichen setzen gegen Hass und Gewalt« und für ein friedliches Zusammenleben werben. Bis Freitag besuchen Mitglieder der Landesregierung Jugendorganisationen, Schulen oder Polizei und Rettungskräfte, um sich vor Ort über die Erfahrungen zu informieren.

Auch Kirchen, Gewerkschaften, Sozialverbände und weitere gesellschaftliche Gruppen beteiligen sich. Präses Kurschus und der rheinische Präses Manfred Rekowski werben auf dem Internetportal der Kampagne www.respekt.nrw in Videoclips für Toleranz und Respekt. Der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, Dietmar Arends, besucht am Donnerstag ein Projekt für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge in Detmold. (epd)

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