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Präses Kurschus und Erzbischof Becker reisen mit Jugendlichen nach Auschwitz

Ökumenisches Gedenken am Ort des Grauens

WESTFALEN - Präses Annette Kurschus und Erzbischof Hans-Josef Becker werden zusammen mit evangelischen und katholischen Jugendlichen das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz (Polen) besuchen. Siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers ist diese Reise der Erinnerung, dem Lernen und Gedenken, aber auch dem Gebet gewidmet.

Vom 26. bis 28. Mai sind die leitenden Theologen der Evangelischen Kirche von Westfalen und des Erzbistums Paderborn auf einer ökumenischen Reise – gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Hans-Ehrenberg-Schule (Bielefeld-Sennestadt), des Evangelischen Gymnasiums Lippstadt und des St. Ursula-Gymnasiums Arnsberg. Präses Kurschus und Erzbischof Becker werden gemeinsam mit den Jugendlichen am 28. Mai an der Gedenkstätte Auschwitz einen Kranz für die Opfer des Holocaust niederlegen. Auf dem Programm stehen auch Gespräche mit Zeitzeugen.

Die beiden Schulen in Bielefeld und Lippstadt werden von der westfälischen Landeskirche getragen, das Gymnasium in Arnsberg vom Erzbistum Paderborn. An allen drei Schulen haben sich die Jugendlichen intensiv auf die Reise vorbereitet. In Arnsberg war der Holocaust Thema eines Leistungskurses im Fach Geschichte.

»Ich hoffe, dort viel über die Zeit des Nationalsozialismus und den Massenmord in den Konzentrationslagern zu lernen und zu erfahren, was über den schulischen Lernstoff hinausgeht«, sagt der Schüler Bernhard Wiethüchter von der Hans-Ehrenberg-Schule: »Denn man kann das Ausmaß und die Tragweite dieser Schreckenszeit, wenn überhaupt, nur annäherungsweise nachvollziehen, wenn man persönlich Zeugnisse dieser Zeit zu Gesicht bekommt.«
»Die Stiftung. Erinnern ermöglichen« (Düsseldorf), die die Reise maßgeblich organisiert, fördert die Auseinandersetzung mit dem Holocaust, besonders in der Gedenkstätte Auschwitz.

Foto: Dnalor 01 / CC-BY-SA 3.0 (Bearbeitung: EKvW)

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