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13 Frauen im Gespräch: Ausstellung motiviert zum Kennenlernen

»Miteinander leben – miteinander reden«

Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, Berufstätige, Ehrenamtliche, Schülerinnen und Seniorinnen – die Ausstellung »Frauen im Gespräch« stellt jeweils zwei Frauen mit einer Gemeinsamkeit vor. Zum internationalen Frauentag und mitten in der Flüchtlingsdebatte wurde die Ausstellung jetzt in Unna eröffnet und soll nun auf Wanderschaft gehen. Interessierte Gemeinden, Kreise und Gruppen können die insgesamt 14 Aufsteller für ihre Veranstaltung und Räumlichkeiten  buchen.

Das Thema könnte aktueller kaum sein, dabei entstand die Idee zur Ausstellung bereits im vergangenen Jahr. Damals stellte sich das Mädchen- und Frauennetzwerk Unna die Frage, ob es im Leben eine Rolle spielt, in welchem Land Frau aufwächst. Ergeben sich Unterschiede oder ist es egal, ob die Wurzeln in Deutschland, China, Polen, dem Irak, in Armenien, Thailand oder Russland liegen?

Antworten liefert die Ausstellung »Frauen im Gespräch / Miteinander leben – miteinander reden«. In Interviews werden jeweils zwei Frauen mit ähnlichem Hintergrund vorgestellt, sie erzählen ihre Geschichte, schildern ihren Lebensweg, ihre Eindrücke und berichten von Wünschen und Hoffnungen. Und es wird deutlich, dass es zwar unterschiedliche Lebenswege gibt, die Motivation der Frauen in ihrem jeweiligen Beruf oder Hobby aber oftmals sehr vergleichbar ist.

So berichten unter der Überschrift »Glauben weitergeben« die Rabbinerin Natalia Verzhbovska und die evangelische Pfarrerin Barbara Dietrich im Interview von ihrem jeweiligen Lebensweg, ihren Erfahrungen und beruflichen Aufgaben. Beiden ist es dabei wichtig, interreligiös
im Gespräch zu bleiben. »Gespräche über die Religionen hinaus gilt es zu intensivieren. Gemeinsame
Themen und Probleme könnten so gemeinsam betrachtet und bewältigt werden«, sind sie sich einig.

Das gegenseitige Kennenlernen und miteinander reden war für alle interviewten Frauen eine positive Erfahrung. »Mitten hinein in die Debatte um Überfremdung und Angst vor dem Anderen ist es wichtig, die Gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Wer mit der Anderen spricht, lernt Ähnlichkeiten kennen und toleriert Unterschiede. Wichtig dazu ist der Austausch, das Gespräch«, beschreibt Mitinitiatorin Pfarrerin Elke Markmann vom Evangelischen Kirchenkreis Unna.

Die Ausstellung »Frauen im Gespräch« lädt daher ein, miteinander ins Gespräch zu kommen.  Sie wird vom 6. bis 8. Mai beim »Weite wirkt Festival« im Gerry Weber Stadio (Halle/Westfalen) zu sehen sein.

Weitere Einblicke und Infos:
www.frauen-im-gespraech.de
Pfarrerin Elke Markmann
Telefon: 02303 288-136
E-Mail: emarkmann@kk-ekvw.de

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