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Kirchenkreis Hattingen-Witten

Julia Holtz wird Superintendentin

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Hattingen-Witten hat am Freitagabend in Hattingen Julia Holtz zur neuen Superintendentin gewählt. Holtz ist 54 Jahre alt und Pfarrerin der Ev.-Luth. Johannis-Kirchengemeinde in Witten.

Damit ist erstmals eine Frau oberste Theologin im Kirchenkreis, zu dem 16 evangelische Gemeinden in den Städten Hattingen, Sprockhövel, Witten, und Wetter gehören. Gemeinsam mit der ebenfalls neu gewählten Assessorin Pfarrerin Sabine Grünschläger-Brenneke (Schulreferentin) und der Skriba, Pfarrerin Ute Wendel aus Herbede bilden die drei Frauen nun die hauptamtliche Spitze des Kirchenkreises, zu dem etwa 66.000 Christinnen und Christen gehören. Die Synode, quasi das „Kirchenparlament“, entschied in geheimer Wahl über die Nachfolge von Ingo Neserke, der im Januar nach elf Jahren an der Spitze des Kirchenkreises in das Amt für missionarische Dienste nach Dortmund wechselt, wo er im Januar Leiter des landeskirchlichen Dienstes wird. Holtz und ihre Mitbewerber, der 57-jährigen Claus Humbert aus Witten-Annen und der 54-jährigen Frank Rüter aus Oer-Erkenschwick,  hatten sich zuvor den anwesenden 74 (von 81 stimmberechtigten)  Delegierten vorgestellt und ihre Fragen beantwortet. Im dritten Wahlgang entschied Holtz das Rennen mit 42 zu 31 Stimmen für sich. Im ersten Wahlgang entfielen auf Claus Humbert 6, auf Frank Rüter 28 und auf Julia Holtz 39 Stimmen, im zweiten mussten sich die Synodalen nur noch zwischen Rüter (32) und Holtz (39) entscheiden.
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