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Pfarrerin der Jugendkirche Hamm wechselt an das Pädagogische Institut

Iris Keßner wird Beauftragte für Konfirmandenarbeit

Dr. Iris Keßner (46) wird Dozentin für die Konfirmandenarbeit in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW).

Die bisherige Pfarrerin der Jugendkirche Hamm tritt zum 1. Februar die Nachfolge von Thomas Böhme an, der an das Comenius-Institut für Erziehungswissenschaft in Münster gewechselt ist. Im Pädagogischen Institut der EKvW (Schwerte-Villigst) wird Iris Keßner die Verantwortung für den Fachbereich Konfirmandenarbeit übernehmen und für deren konzeptionelle Weiterentwicklung zuständig sein. Zu ihren Aufgaben gehören auch entsprechende Aus- und Fortbildungsangebote für Pfarrerinnen und Pfarrer und andere, die mit Konfirmanden arbeiten. »Die Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie die konfirmierten Jugendlichen sind die lebendige Gegenwart und Zukunft unserer Kirche, die wir gestalten müssen: mit viel Offenheit zu ihren Lebenswelten, mit unserem Glauben, all unserer Kreativität, mit den besten Konzepten, die wir entwickeln können«, erklärt die Theologin. In den Gemeinden der westfälischen Landeskirche werden jährlich etwa 20.000 Jugendliche nach eineinhalb Jahren Vorbereitung konfirmiert. Das entspricht etwa einem Drittel eines Jahrgangs. Iris Keßner stammt aus Plettenberg. Nach dem Studium der Theologie in Bielefeld-Bethel, Heidelberg und Sao Paulo/Brasilien promovierte sie über »Wahrnehmungen des Islam in Deutschland«. Ab 2007 lernte sie als Vikarin praktische Gemeindearbeit in Hamm, seit 2010 ist sie dort Pfarrerin der Jugendkirche. Sie hat zahlreiche religionspädagogische Fortbildungsangebote entwickelt und Fachliteratur zum Thema veröffentlicht. Iris Keßner ist verheiratet und hat drei Kinder. (Pressemitteilung 75/2016)
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