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Supervision

Ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern den Rücken stärken

Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe bekommen Unterstützung: ab sofort stehen ihnen in der westfälischen und lippischen Landeskirche professionelle Berater für Supervision zur Seite.

Tausende Menschen aus gefährdeten Teilen der Welt stranden auf der Suche nach einem sicheren Ort in Deutschland. Kommunen und Kirchengemeinden stehen vor großen Herausforderungen. Mehr Menschen als je zuvor nehmen diese Herausforderung an und engagieren sich in der Flüchtlingshilfe.

Eine gute Sache, doch nicht selten bleibt die Situation für alle – Flüchtlinge wie Helfer – eine Herausforderung. Schnell kann da die Belastung für die Einzelnen zu groß werden. Um hier Abhilfe zu schaffen, bietet der Konvent für Supervision der westfälischen und lippischen Landeskirchen eine professionelle Begleitung durch Supervisoren und Supervisorinnen an. Sie steht Einzelnen, Teams und ehrenamtlichen Gruppen zur Verfügung.

Bei der Supervision geht es darum, die eigene Rolle und die übernommene Verantwortung zu klären, das Verhältnis von Nähe und Distanz auszuloten, den Umgang mit behördlichen Hindernissen zu thematisieren und Grenzen der eigenen Belastbarkeit zu reflektieren.

Da sich auch Ehrenamtliche vor Selbstausbeutung und Frustration schützen müssen, bietet Supervision die Chance, ein Gespür dafür zu entwickeln, was Menschen brauchen, die oft nach traumatisierten Erlebnissen in eine fremde Kultur kommen.

Kontakt:
Burgunde.Materla@institut-afw.de
Telefon: 02304 755-254

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