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Landeskirchenrat i.R. im Alter von 86 Jahren gestorben

Alfred Keßler ist tot

Alfred Keßler, früherer Dozent am Pädagogischen Institut der westfälischen Landeskirche in Villigst/Schwerte ist am 16. September im Alter von 86 Jahren gestorben. Bis zu seinem Ruhestand war der Landeskirchenrat als Schul- und Bildungsdezernent in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) zuständig.

Alfred Keßler wurde in am 21. August 1930 in Iserlohn geboren und entschloss sich – geprägt durch das Elternhaus und die Jugendarbeit in CVJM und Kirchengemeinde – im Jahre 1951 zum Studium der evangelischen Theologie. Nach dem Studium in Münster, dem Vikariat in Altena und dem Schulvikariat in Iserlohn wurde Alfred Keßler am 29. Juni 1958 in Heeren-Werve ordiniert. 1959 wurde er zum Pfarrer dieser Gemeinde gewählt. 1963 wechselte er in die Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Dortmund. Ab 1972 war Alfred Keßler als Studienleiter am Pädagogischen Institut in Villigst für die religionspädagogische Arbeit an Grundschulen zuständig und wurde im August 1980 von der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen in das Amt eines Landeskirchenrates berufen, das er bis zu seinem Ruhestand im Jahre 1995 ausübte.

Alfred Keßler hat als zuständiger Landeskirchenrat die Arbeit des Pädagogischen Instituts bescheiden und umsichtig begleitet. Er war den Menschen in großer Freundlichkeit zugewandt. Mit beherztem Engagement hat er sich für den Konfirmandenunterricht eingesetzt. Empirische Untersuchungen zum Kirchlichen Unterricht (KU) wurden von ihm unterstützt und gefördert. Schließlich verdankt ihm die westfälische Landeskirche den Lehrplan für einen Konfirmandenunterricht, der die jungen Menschen als eigenständige Persönlichkeiten im religiösen Lernen und Glauben ernst nimmt. Auch im Ruhestand blieb Alfred Keßler seinem Institut verbunden und hat sich um die Erforschung und Darstellung der Geschichte des Pädagogischen Instituts verdient gemacht.

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