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Oratorium ohne Worte zum Gedenktag der Reichsprogromnacht

Christus vor den Stelen

Am 9. November 1938 brannten Synagogen, wurden Mitbürger jüdischen Glaubens zu Vogelfreien, den Gewaltexzessen durch Nazis und uniformen Bürgerinnen und Bürgern schutzlos ausgeliefert. - Ist eine konsequente Aufarbeitung wirklich erfolgt, gerade von Seiten der evangelischen Theologie und Kirchen?

Diese beruft sich gern auf die Stuttgarter Schulderklärung. Doch gerade angesichts des Reformationsjubiläums 2017 ist zu fragen, ob man sich vor letzten Konsequenzen auch in der kirchlichen Theologie nicht »zu drücken« versuchte.

Ein virtuelles Oratorium ohne Worte

Das Oratorium »Christus vor den Stelen« strebt eine Reflexion auf »Wortlosem«, musikalischem Weg an. Auf die Folie des Holocaust-Mahnmals Berlins werden szenische Bilder mit christlichen Glaubensmotiven gelegt, und entlang eines virtuellen Gottesdienstes mit Lesung, Gebet, Predigt, Fürbitte, Segen wird der Ritus instrumental vollzogen; die musikalische Sprache analysiert und seziert, wo Worte oft das Unfassbare nicht auszudrücken vermögen.

Die Musik wurde von den Bostoner Sinfonikern inszeniert; der Komponist ist anwesend.

Das Oratorium wird am Mittwoch, 9. November 2016 in der Friedenskirche Büren, Bergstraße 14, um 16:00, 18:00 und 20:00 Uhr aufgeführt.Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

 

Bildnachweis: Holocaust Mahnmal Berlin. Foto: von K. Weisser (Selbst fotografiert) / CC BY-SA 2.0 de

 

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